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Mantrasingen – Waheguru mit Chrysanthemen

Schmuck mit Chrysanthemen

Chrysanthemen sondern wie das Heilige Basilikum (Tulsi), mehr Sattva ab als andere und reinigen das Haus spirituell. Deshalb gab es zur Begrüßung Chrysanthemen, die wir nach dem Singen der Mantren energieaufgeladen wieder mitnehmen konnten.

Chrysanthemen trotzen sogar der Novemberkälte und werden besonders in Japan sehr verehrt.
In China symbolisiert die Blütenform der Chrysantheme die Vulva der Frau. Ihr Duft läßt uns zur innersten Quelle unseres Seins gelangen, so dass wir unsere Seele erkennen.

Gelbe Chrysanthemen verheißen Glück
Weiße Chrysanthemen bedeuten Liebe
Violett bedeuten Nähe und Innigkeit

Waheguru bedeutet in Punjabi wunderbarer Lehrer. Wah ist Wunder und im Sanskrit ist Guru das Wort für Lehrer.

Waheguru ist aber für die Sikhs auch der Name für Gott und sie grüßen einander mit „Waheguru“, so wie wir im Schwabenländle uns mit „Grüß Gott“ begrüßen.

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Prinzessin Dschjoti im Sikh-Tempel

Um einen Gurudwara = (Tor zum Guru) zu besuchen, muss man sich nicht einmal dem Stress nach Indien fliegen zu müssen antun:

http://dschjotiblog00.blog.de/2011/02/22/heilige-scheisse-frauen-duerfen-begleitung-turm-10660978/

So einen Sikhtempel, in dem Gäste herzlich willkommen sind, gibt es auch in Stuttgart. Jeden Sonntag um 12 Uhr wird hier gefeiert:

Hinter dem Eingang zog ich meine Schuhe aus und stellte sie in ein dafür vorgesehenes Regal. Ich wickelte mir einen dünnen Schal um mein Haupt. Es lagen auch Tücher zum Ausleihen in mehreren Farben bereit. Dann wusch ich mir die Hände.

Ich folgte einigen Sikhs in den Tempelraum, der mit schönen Teppichen ausgelegt war. Vor dem Heiligtum verbeugte ich mich etwas und blieb eine Weile stehen, um die fremdartige Energie, zu spüren.

Später beobachtete ich, wie die Gläubigen ihren Respekt erwiesen, indem sie sich sogar bis zum Boden hinunter verneigten. Einige warfen in den Kasten vor dem Altar Geld ein.

Hinter dem Heiligtum hing das Nishan Sahib, das goldene Sikh-Zeichen an der Wand. Der stählerne Ring stellt die Einheit Gottes dar, das zweischneidige Schwert Wahrheit und Gerechtigkeit. Die beiden gekreuzten Krummschwerter umgeben das Ganze als Zeichen seiner Allmacht.

Ich erfuhr, dass es sich bei dem Heiligtum unter der Bettdecke um den AGGS, den Adi Guru Granth Sahib handelt. Als ich mich wunderte, dass da ein toter Guru drunter liegt, erklärte man mir, dass dieser Guru nur ein Buch mit ca. 6000 Strophen in 31 verschiedenen Melodienfolgen sei.

Der Fliegenwedel, einem Symbol der Autorität wird ehrerbietig über dieser heiligen Schrift bewegt, um die Insekten zu vertreiben wie man es einst bei den menschlichen Gurus machte.

Ich kuschelte ich mich in die Mitte des Raumes zwischen die Falten eines Teppichs und wartete, bis sich rechts von mir die Männer mit ihren Turbanen in allen Farben und Formen und links die Frauen in wunderschönen Saris mit ihren Kindern niederließen. Die meisten saßen im Schneidersitz.

Jedem wurde Parshad, ein süßes Teigbällchen überreicht.

Dann begannen zwei Mädchen spirituelle Melodien (Kirtans) mit heiligen Worten so zu singen, dass ich ganz hingerissen davon war und langsam mit der Melodie in andere Welten entschwebte.
Dazu spielten sie das indische Harmonium und wurden von einem Tablaspieler begleitet.

Sikh bedeutet Schüler. Im 15. Jahrhundert gründete der Wanderprediger Guru Nanak in Nordindien eine monotheistische Reformbewegung, die Hinduismus und Islam verbinden sollte. Weltweit gibt es jetzt mehr als 27 Millionen Anhänger und alle gelten als gleichwertig, weshalb auch alle Männer den Namen Singh (Löwe) tragen und alle Frauen den Namen Kaur (Prinzessin).

Sie versuchen ein moralisches und spirituelles Leben im Einklang mit der Schöpfung zu führen. Die Gläubigen lassen ihre Haare wachsen und die Männer ihre Bärte. Aus diesem Grund und auch weil sie einen Turban tragen, wurden sie schon oft mit Muslimen verwechselt.

Ehrliche Arbeit gilt als ein Weg zur Erlösung:

„Nur der allein, Oh Nanak, kennt den Weg, der arbeitet im Schweiße seines Angesichts und dann mit all den anderen teilt.“ (Guru Granth)

Von welcher Energie leben Gurus?

Neulich kam Vishnu, ein Schüler von Samarpan in unsere Meditationsgruppe zu Besuch.

Er sitzt nur da und meditiert schweigend und die Gruppe darf mit meditieren um von seinen Schwingungen zu profitieren, heißt es.

Ritha nahm das reine Christuslicht wahr, das von ihm ausging.
Ino war so begeistert von ihm, dass sie alle seine Bücher kaufte.

Ich hatte an der Meditation nicht teilgenommen und musste erst nachfragen, welcher es ist.
Für mich war er auch mental kaum wahrnehmbar. Oder hatte mein Schutzengel dafür gesorgt, dass ich mich verschloss und sich unsere Wege schon zum zweiten Mal nicht kreuzten?

Rosi sah nämlich eine schwarze Aura um ihn herum als er kam und diese leuchtete ein wenig, als er ging.

Die Dugpa, tibetanische Zauberer haben z. B. schwarzviolette Auren. Diese Rotkappen sind Tantriker, die schwarze Magie betreiben. Brüder des Schattens werden sie genannt.

Mir kam der Verdacht auf Vampir. Eine Art schwarzer Zwerg, der alles ihm Nahekommende verschlingt. Jemand, der ganz viel Liebe braucht, weil er sie in seinem Umfeld nicht bekommt.

In einer Gruppe bekommt er diese Liebe in Form von Energie natürlich am ehesten und lebt als Guru davon prächtig.

Was haltet Ihr denn davon. Soll ich mich zu seiner nächsten Meditationsrunde einfinden?

Ein Tag bei einem weiblichen Guru

Da Gurus immer wieder darauf hinweisen, dass man in die höheren Weisheitslehren nur durch einen Guru eintauchen könne, habe ich nach langem Suchen Eimela als meine Gurina auserwählt.

Damit sie mich als Devotee annimmt und um ihren ausgeprägten Charakter in ruhigere Bahnen zu lenken, musste ich listig, geduldig und sanft sein.
Während ich in ihren Augen versank, wusste ich um das Geheimnis ihrer Göttlichkeit. Nun wollte ich sie ihr entlocken, damit sie sich in unserer Welt entfalten kann.

Guru

Ich machte mich mit den Gegebenheiten ihrer Behausung vertraut. Zusammen erkundeten wir mit unseren Sinnen jeden Gegenstand erneut. Gerne zeigte ich ihr meine Welt und was wir hier mit unseren Gegenständen tun. Sie kam schließlich aus einer Welt des Verschlingens…

Wir sogen den Geruch des Knoblauchs ein und ich zeigte ihr, dass sie diesen nicht einfach nur verschlingen soll, sondern den Duft genüsslich in ihre oberen Kavitäten hineinziehen kann.

Wir ließen das Wasser aus dem Wasserhahn auf unsere Finger laufen, bis unsere Ärmel klatschnass waren.

Besonders entzückte sie das Rascheln der Einkaufstüten und sie verstellte alle leuchtenden Apparaturen so lange, bis der Kühlschrank die Wohnung aufheizte.

Als sie hungrig war, zog sie die Bücher aus den Regalen, und wollte sie verschlingen.

Sie wollte das Geheimnis von allem was sie umgab kennenlernen. Sogar unsere Schatten faszinierten und ängstigten sie zugleich.

Als ich ihr zeigte, dass sie Menschen auch streicheln kann, anstatt ihnen Kinnhaken und Fußtritte zu geben und ihnen die Haare auszureißen, wurde sie ganz zärtlich.

Wenn sie zornig schrie, weil ich nicht schnell genug verstand, was sie wollte, dachte ich wir müssten diese Welt verlassen. Ich zentrierte mich dann und suchte nach einem Ausweg. Wenn ich mich dann trotz des Getöses, das sie machte entspannte, stieg eine Kraft aus mir empor, die unsere Aura erfüllte und uns den Weg zu neuen Möglichkeiten ebnete.

So kam mir dann die Idee, dass wir uns an ihre Quelle heranpirschen müssen.

Im Flüsterton näherten wir uns ganz langsam und vorsichtig der oberen Ebene. Dabei machten wir seitlich kleine Abstecher um die Spannung noch zu verlängern.

Als Eilema begann unruhig zu werden, flüsterte ich ihr ins Ohr, dass sie keinesfalls einen Laut von sich geben dürfe und lief geduckt mit ihr schnell ein paar Schritte näher mit ihr ans Ziel. Dabei versteckten wir uns hinter Möbeln und Pflanzen und behielten die Quelle im Auge. Lautlos schlichen wir um sie herum und beobachteten sie.

Eilemas Blick war starr darauf fixiert, ihre Mundwinkel zuckten, sie blickte mich fragend an. Wortlos verstand sie, was sie nun tun sollte. Anstatt sich gierig und schmatzend darauf zu stürzen und mit ihren Händen hineinzukrallen, steckte sie geruhsam und erwartungsvoll ihre Hand aus und strich sanft darüber hinweg. Nachdem sie das ein paarmal genüsslich wiederholt hatte, sog sie nun die Kraft aus der Quelle, quietschte vor Vergnügen und sah mich triumphierend an.

Nun hatte sie wieder genug Kraft für ein neues Spiel. Ich musste sie wieder ganz tief in die untere Ebene begleiten.

Dort lagen wir bäuchlings in der Haltung auf dem Boden, die ich so schrecklich unbequem finde. Arme und Beine werden dabei in die Luft gestreckt. Ich habe nicht so viel Fett wie sie und deshalb tat es mir weh. Sie aber richtete sogar ihren Oberkörper auf und begann kichernd und rülpsend mit ihren Armen auf mich zu zu krabbeln. Mit dem restlichen Leib rutschte sie auf dem Fussboden heran und mit den Füßen schob sie sich vorwärts.

Um nicht von ihr verschluckt zu werden musste ich dabei schnell auf alle Viere kommen und rückwärts wegkrabbeln.

Nun hatte ich es geschafft, ihr Herz zum Hüpfen und ihre Augen zum Leuchten zu bringen:


Aber wie soll ich jetzt meine Freiheit wieder bekommen, da sie mein Herz gefangen hält?

Meditation mit Visualisieren

Für einen Augenblick der Glückseligkeit soll ich jetzt also die Füße des Gurus, des Lichtbringers, visualisieren und gleichzeitig ein Mantra 108 mal aufsagen.

Lotusfußguru

Eigentlich ist das ganz einfach. Ich stelle mir seine Füße vor, die sich mir entgegenstrecken und beginne zu zählen:
1. Reihe linke Fußknöchel : 1-4 rechte 5-8,
2. 2. Reihe 9-13 und 14-18.

Nun hebt sich die linke kleine Zehe des Gurus

Bei jedem weiteren Durchgang geht eine weitere Zehe nach oben, bis 6 Zehen oben sind.
(6 mal 18 gibt 108) und schon sind meine 108 Mantren rezitiert.

Die Übung für die Fortgeschrittenen geht genauso, nur schaut man sich dazu dieses Video an:

Mist, mit diesem Video bin ich ganz durcheinandergekommen, da nützen mir auch meine Zehen nix mehr!

Ich verneige mich zu den Vajra- Füßen des kostbaren Lama, der durch seine Güte selbst in einem Moment die Große Glückseligkeit verleiht, vielleicht auch, wenn ich mich bei den Mantren etwas verzählt habe?

Warum es keine Statistiken über internetsüchtige Rentner gibt

Statt wie sich´s gehört, sich einen Spazierstock zuzulegen und damit spazieren zu gehen, schnappt Opa sich morgens gleich als erstes seine Maus und prüft seine Mails aus aller Welt.

Ist Opa von seiner Internetkompetenz her durch den relativ neuen Zugang eher als Internet-„Jugendlicher“ anzusehen?

Nach dem Frühstück meditiert er vor dem Computer und übt seine Lieder, die er dann ins Internet stellen kann.

Tagsüber werden andere Dinge am PC erledigt und immer mal wieder nach neuen eingehenden Mails geschaut.

Pünktlich, wenn die Sonne abends untergeht, geht’s für mindestens 2 Stunden in den Chat. Da darf dann nun wirklich niemand mehr stören! Da wird er dann auch eingeweiht und darf über Western Union eine Spende an den Guru überweisen. Dieser gibt das Geld dann an Bedürftige, weiß er. Eine anderen Chat- Teilnehmerin bittet dann auch mal eben um Hilfe…
und bekommen sie, Opa hat schließlich ein Herz – für Frauen in Not.

Eigentlich ist doch bekannt, dass AUF JEDEN FALL alle Kontobewegungen in andere Länder, z.B. per Western Union zu unterlassen sind, weil sie meistens nicht zurückverfolgbar (wie z.B. bei PayPal) sind. Sie werden daher gerne von Betrügern gewählt. Unter Umständen sind damit schnell mehr als nur die überwiesenen Summen in Gefahr (Kontodaten durch Überweisung bekannt etc.).

Natürlich hat die Familie inzwischen eingegriffen und 3 Familienabende ausgehandelt. Die werden aber nur gewährt, wenn sie eingefordert werden, sonst verfallen sie und dann geht es der Oma wohl bald so wie Marie:

Wird Opa eines Tages ganz im Internet verschwinden?

Gibt es deswegen keine Informationen über Internetsucht bei Rentnern, weil sie alle über Steuerung -Alt- entfernen im Internet verschwunden sind?

Guru Poornima 2011

Überall auf der Erde werden heute, am Freitag, 15. Juli 2011 Pujas gefeiert und überall im Internet schwirrt es von „Happy Poornima- Wünschen“.

Heute ist der Tag, an dem alle eingeweiht werden wollen. Jeder Hindu und jeder Buddhist will zu diesem Vollmond im Juli sein spirituelles Bewusstsein erwecken .Licht soll in sein Leben treten.

Alle Vedischen Traditionen ehren heute ihre spirituellen Lehrer.
Es ist der Tag an dem jeder seinen persönlichen Guru verehrt und mit ihm in Kontakt tritt. Wenn er keinen eigenen hat, kann er sich spirituell an diesem Tag an Babaji oder Dakshinamurthi wenden.

An diesem Tag wurde der größte Weise der Hindus, Vyasa geboren. Er schrieb die Veden und die 18 Puranas, das Mahabharata und die Srimad Bhagavat nieder, die vorher nur mündlich überliefert worden waren.

Mit Guru ist heute ein spiritueller Lehrer oder der jeweils angebetete Gott gemeint. Sanskrit, „Gu“ heißt Dunkelheit und „Ru“ bedeutet beiseite schieben. Poornima heißt Mond. Guru Poorima ist immer bei Vollmond.

Ein Guru erleuchtet den Geist des Jüngers. Bei vielen führt er in die Rituale und religiöse Zeremonien ein. Der Guru kann ein Gott sein, aber auch die innere Stimme.

http://dschjotiblog00.blog.de/2010/07/25/guru-purima-9035810/

Ich würde gerne von Euch erfahren, wer Euer Guru ist….

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