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Heilkreis- Meditation

Wir spürten in unser E- Feld hinein um zu beobachten, wie es sich anfühlt. Dabei wuchsen unsere Wurzeln tief in Mutter Erde hinein. Unsere Negativen Energien flossen durch unsere Wurzeln hinab und wurden in neue kräftigende Energien verwandelt, die wieder gereinigt zu uns zurückströmten. Ich fühlte, wie meine überschüssige Energie aus meinem Kronenchakra heraussprudelte.

Unsere Hände falteten wir über dem Herzchakra. Dann öffneten wir die Arme zu einem Kelch. Wir riefen die Lichtwesen der Heilung und des Schutzes, die uns bei unserer Meditation begleiten sollten..

Wir baten um Heilung für uns und unsere Angehörigen. Wir baten auch um Schutz und Führung um die Fülle des Himmels zum Wohle aller zu empfangen. Wir dankten für die Anwesenheit der Schutzwesen und öffneten uns diesen wohlwollenden Energien. Das Licht zwischen unseren Händen führen wir über unser Kronen- und Stirnchakra zum Herz -Chakra.

Mit dem Ausatmen durchströmt mich dieses Licht und verbreitete sich in meinem Energiefeld. Die Hände legte ich auf mein Hara, den Bereich meiner Urweisheit, dem Urwissen aus meiner Vergangenheit.

Ich empfand mich über meine Mittellinie angeschlossen an diese Energien, die zwischen Himmel und Erde fließen.

Wir bewegten uns dann frei zur Musik indem wir einfach unseren Bewegungsimpulsen folgten.
Als unsere Herzen nicht mehr so heftig klopften und unser Atem sich wieder beruhigt hatte, gingen wir mit unserer Aufmerksamkeit ins Herzchakra.

Ich spüre das Licht in meinem Herzen als ich das Licht übers Kronenchakra einatmete und es vom Herzen aus verströmte. Mir wurde bewusst, dass wir so alle miteinander verbunden sind.

Wir bildeten den Heilkreis. Die recht Hand gibt, die linke nimmt auf. Wir hielten uns an den Händen und ich spürte die Energie pulsieren. In der Mitte des Kreises entstand eine Lichtsäule, die sich vom Himmel herab senkte. Wir verbanden unsere Herzchakren mit dieser Lichtsäule. Durch diese starke Gruppenenergie verstärkte sich auch das Licht in unserem eigenen Herzen.

Unsere Aufmerksamkeit richteten wir auf unsere Beschwernisse und Dämonen in uns. Ich nahm sie nun deutlich wahr. In den Kreis senkte sich eine lehmartige Schwere hinein. Die Lichtsäule saugte sie auf und sollte die dunklen Energien transformieren. Wir vertrauten fest darauf, dass Heilung geschehen sollte. Wir atmeten bewusst unsere dunklen Wolken aus, damit die Lichtsäule sie aufnahm und transformieren sollte. Ich spürte die Vibrationen in meiner Haralinie.

Dann hielten wir unsere Hände segnend in die Kreismitte und riefen uns Nahestehende in den Heilkreis und um für sie um Heilung zu bitten.

Nach einer Weile setzten wir uns zur Stillen Meditation auf unsere Meditationskissen.

Wir atmeten gleichmäßig ein und aus und zogen mit einem imaginäre Faden unseren Kopf in die Höhe um aufrecht zu sitzen. Meine Aufmerksamkeit ging in meinen Herzensseelengrund und ich fachte den Lebensfunken mit meinem Atem immer mehr an. So zogen meine Gedanken an mir vorbei und ich beobachtete sie absichtslos.

lila Springbrunnenmeditation

Wir atmeten ein und aus und vor mir drehten sich große hölzerne Schirme und Fragmente aus anderen Leben zogen an mir vorüber. Von unten sprenkelte eine violette Flüssigkeit zu mir herauf, die unheimlich heiß war und mich so stark aufwärmte, dass ich heftig zu schwitzen begann. Immer höher stiegen die Fontänen, bis sie sich über meinen Kopf ergossen. Dort vermischten sich die violetten Fontänen mit dem weißen Licht, das aus meinem Kronenchakra herausströmte:

In diesem Zustand frage ich mich, ob ich nun selbst wohl der hellviolette Springbrunnen sei. Ich fühlte mich als solcher sehr behaglich und leicht und die Hitze machte mir nun nichts mehr aus.

Mit der Zeit wurden die Fontänen wieder kleiner und dunkler und ich sank zurück in den dunklen Raum. Ein paar Lichtblitze von Tara, einer Schutzgottheit aus dem tibetischen Buddhismus erschienen noch vor meinen Augen und dann rief uns der Meditationsgong wieder in die Welt der Materie zurück.

Eine ungeheure Schwere lag auf uns allen. Manche empfanden sie als wohltuend , andere hingegen als unangenehm. Bei mir wirkte sie sich noch bis lange in den nächsten Tag hinein als hemmend aus. Ich hatte mir eigentlich viel vorgenommen.Aber mein nächster Zumbakurs wird es schon wieder richten…

Nachdem ich mir nun so meine Gedanken gemacht habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass unsere Guritha vergessen hatte, die Rückschlagklappe zu installieren, so dass ich einen Teil des Mülls der anderen Teilnehmer abbekommen habe.

Steinkreis- Meditation

Wie schwere dunkle Megalithen saßen wir im (Stein)Kreis und fühlten den Kontakt mit Mutter Erde als unsere Wurzeln in sie hineinwuchsen und unsere alten Energien von uns in sie hinein glitten, damit sie diese für uns transformierte. Jede(r) von uns war das Symbol eines Monats.

Wir trugen sowohl das alte Jahr in uns als auch das kommende Neue.

Meditation

Wir baten um Schutz, indem wir unsere Hände zum Himmel streckten, damit das helle Licht in uns einströmen konnte.

die Hara-Linie, die unsere Lichtkörper mit den Chakren verbindet,wurde gereinigt und geöffnet. Über die Hara Ebene verbinden wir uns mit der Erde.
Wir fügten dann die Hände zusammen und nahmen das Licht mit nach unten durch unsere Chakren hindurch.

2 Finger breit unter dem Nabel fühlten wir unser Hara, wo wir unsere Hand aufluden. Die senkrecht durch uns hindurch laufende Hara Linie verband uns nach unten hin mit Mutter Erde. Mit der rechten Hand zogen wir die Hara Linie bis zu unserem Seelenpunkt, 8 cm unter der Schlüsselbeinkuhle, wo wir unsere Seele spürten.

Wir zogen die Haralinie dann weiter nach oben in die Lichtebenen um unsere innere Ausrichtung zu spüren.

Wir visualisierten von unserem Hara aus in der Mitte unseres Steinkreises eine Lichtsäule, die Gruppenharalinie und verbanden unsere Haras mit ihr. Diese Lichtsäule transformierte unsere alten ausgeatmeten Energien in Lichtenergien.

2 Finger oberhalb unseres Nabels fühlten wir dann unseren Wesensstern und öffneten das Tor, damit unsere Wesensessenz in den Kreis hinein strömte. Wir schlossen dieses Tor nur ein wenig um noch in Kontakt mit unserem Wesen zu bleiben.

Wir machten einen meditativen Tanz für den Jahresrückblick. Verbeugten uns nach links um das Vergangene zu würdigen und hießen das Neue mit offenen Armen nach rechts Willkommen.

Als ich während der Stillen Meditation dann endlich Eins mit Allem war, offenbarte sich mir gerade der goldene Nataraja Shiva, der im zyklischen Rhythmus die Zeit oder die Große Zeit (=Ewigkeit) tanzt, als der Gong zum Beenden der Meditation schlug.

Nataraja

Meditation der 4 Himmelsrichtungen

Diese bewegte Sufi-Meditation ist sehr gut geeignet um sich einen eigenen Raum zu schaffen.

Ich zentriere mich dazu in meiner Mitte und erzeuge mit der Handgeste einen Abstand nach außen.

So ziehe ich eine Grenze um mich, bin aber noch ansprechbar und nicht angreifbar. Ich muss weder fliehen noch angreifen. Ich bin mit meiner Aufmerksamkeit im Herzen.

Die Aura wird in alle Himmelsrichtungen gestärkt.

Hier geschieht dies recht heftig, wie bei einer Karateübung:

Wir beginnen uns in Richtung Norden aufzustellen. Mit der linken Hand vor dem Hara erden wir uns mit der Handfläche nach unten. Mit der rechten Hand drücken wir vorwärts. Dabei gehen wir mit dem rechten Bein einen Schritt nach vorne und atmen durch den Mund mit „Hu“ aus. Beim Zurückgehen in die Ausgangsposition atmen wir durch die Nase ein

Dann erden wir uns mit der rechten Hand schieben die linke Hand vor.
Dann drehen wir uns im Uhrzeigersinn in Richtung Süden und machen alles wie vorher.

Danach Osten, Westen…

Nach dieser halben Stunde ruhten wir uns kurz aus und begannen mit der Stillen Meditation.

Hier habe ich noch mehr zu dieser Meditation geschrieben:

http://dschjotiblog00.blog.de/2010/01/06/pinguine-herzchakra-meditation-7702073/

Meditation in vier Richtungen

Sie wird in die 4 Himmelsrichtungen nach Norden beginnend, dann nach Süden, Osten und Westen geübt.

Medi

Nachdem alle Übungen zusammen kombiniert wurden, wirbelten wir wie die Derwische um unsere eigene Achse, wie hier auf dem Video:

Es gibt auch eine ähnliche dynamische Meditation von Osho, die Osho’s No Dimension Meditation heißt und deren Bewegungen aus der Sufitradition kommen um den Körper zu sensibilisieren. Sie beginnt langsam und wird im Laufe der Zeit immer schneller. Die Energie wird hier im Bereich des Haras unter dem Nabel zentriert.

Vom Individuum zum Göttlichen

Der Tänzer Shiva bestimmte den Rhythmus und erschuf mit seinem göttlichen Schöpfungstanz das Universum, aber er zerstört es auch wieder. Vishnu ist der Bewahrer und solange er an der Macht ist, hat die menschliche Seele die Möglichkeit einen Lernprozess zu durchlaufen. Dabei hilft ihr Krishna, indem er lockt mit den berückenden Melodien seiner Flöte die im Maya (Täuschung)umherirrenden Seelen zurückholt um sie zum Baum der Erkenntnis zu führen. Durch Krishna wird die Menschheit aus der Dualität zum Göttlichen, zur Einheit, geführt.

Wir sollen uns bewußt sein, daß wir wie ein Baum, im Materiellen verwurzelt, das göttliche Licht (Krishna, Atman, Heiliger Geist)von oben durch unser Kronenchakra empfangen und damit wirken können, indem wir uns durch unsere Blüten (Talente) in die Welt verströmen. Mit dieser Befruchtung durch den Heiligen Geist mit Inspiration und Weisheit, richten wir uns am Stamm (Gefühl, Hara) aus und verbinden den Himmel mit der Erde, das Herz mit dem Verstand, stecken den Inhalt in die Form und finden dann unseren Lebenssinn.