Tag-Archiv | Herz

Das magische Flüstern des Winterwaldes

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Nicht überall in Deutschland blieb der Schnee liegen. Ich musste ihn erst suchen. Während sich die Kinder mit ihren Eltern mit Schlittenfahren beschäftigten, wanderte ich weit in den Wald hinein. Nach einiger Zeit des meditativen Gehens hörte ich ein Wispern um mich herum. Es klang wie eine rege Unterhaltung zwischen Verwandten.

Ich fragte eine Fee, was das zu bedeuten hätte und sie begann ein eigenartiges Lied zu singen, das ich genauso wenig verstand. Sie aber meinte, dass ihr Herz im Gleichklang mit den Bäumen schlüge und ich ihr nur mit meinem Herzen lauschen müsse um es zu verstehen, weil ihre Stimme die Stimmung des Waldes wiedergeben würde:

https://www.youtube.com/watch?v=3LeL1brgoEs&feature=youtu.be

Und so vernahm ich, wie die alten Buchen ihre Kinder lehrten, wie sie sich gegen Schädlinge wehren können und wie sie versuchten sich gegenseitig mit ihren Wurzeln zu umarmen.

Es gab auch viele einsame Kinder, die keine Verwandten hatten und auch keine Sprache um sich miteinander unterhalten zu können. Besonders für sie sang die Fee ihre wunderschönen Lieder.

Sie sang aber auch für die einsamen Bäume, die zwar von anderen Bäumen umgeben waren, die aber nicht zu ihrer Art gehörten und die sie nicht verstanden.

Sie sang von Glaube, Liebe und Hoffnung und vom Frühling, der bald käme und vielleicht ein paar Samen von ihrer Art in ihre Nähe bringen würde…

 

2.Die Erschaffung des Lichtes

Matisse blaues Fenster

Die Sonne schien durch die riesigen blauen Glasfenster.

Violinmusik verzauberte meine Ohren und ich träumte wie Chagall mir erklärte, dass Blau die Farbe der Transzendenz sei und wie ich die Erschaffung des Lichtes von rechts nach links an den verschiedenen Schöpfungstagen lesen muss.

Kreise blitzen durch die Nacht. Das Fenster wurde heller. Tiere und Menschen und Engel erschienen.

https://www.youtube.com/watch?v=kkKBQwaE_Ug&feature=youtu.be

Plötzlich erschien Shiva auf dem Thron Gottes. Er stieg herab, meinte, dass ich nicht so viel auf die Künstler, die ihr Ego feiern, hören soll und mich lieber in dem alten Olivenhain an den Naturgeistern erfreuen soll. Dort würde ich das Licht nicht nur durch eine Scheibe wahrnehmen, sondern direkt im Herzen erfahren.

Olivenbaumgeist

Dass wir unser Leben freiwillig hinter Scheiben verbringen sei überhaupt völliger Unsinn, meinte Shiva während er mich nach draußen  zerrte.

 

Die Großen Schwarzen Löcher

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Ich schaue zurück zum Abgrund der Kälte und des Eises und ich weiß, dass ich meinen Weg nun alleine gehen muss.

Besonders traurig wurde ich, als der Tag zur Nacht wurde und morgens erschrak ich darüber, dass ich noch am Leben war. Unbeschreiblich war der Schmerz als mein Herz zerriss und meine Seele verzweifelt schrie.

Nun irre ich durch die vernebelte Welt und suche nach einem Ausgang. Jede Bewegung schmerzt. Nichts ergibt einen Sinn. Die Gefühle rennen wild umher…

Die ewigen Fragen „wie geht´s“ verstummten mit der Zeit. Die Einladungen der Verwandten und Bekannten wurden immer weniger.

Zuweilen sehe ich aber noch die Schönheit der Welt durch den Schleier meiner Tränen, wenn die Vögel zwitschernd den Frühling ankündigen, vergesse ich für einen Moment meine Schmerzen.

Nachdem ich mich eine Zeitlang noch ablenken konnte, glitt ich dann mit dem Einbruch der Dämmerung wieder in das Große Schwarze Loch.

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Es ist wie in einem Alptraum: eine düstere und grausame Welt in einer finsteren Zeit, in der ich von allen getrennt bin und nicht mehr weiß, wo ich hingehöre. Der Schmerz zerfrisst mich. Meine lautlosen Schreie verhallen unbemerkt.

Sollen die Wunden meiner Seele durch diese tiefe Dunkelheit etwa geheilt werden? Werde ich hier den verschwundenen Teil meiner Seele wiederfinden? Kann ich im Schwarzen Loch Berührungen und Schwüre vergessen?

Nichts ist mehr wie zuvor, alles ist anders. Das Vertrauen ist zerbrochen. Die Sicherheit ist verschwunden. Das Licht in meinem Herzen ist verloschen. Ich fühle mich fremd vor mir selbst in meiner Einsamkeit.

Die Angst vor der Welt ist hereingebrochen zusammen mit einem mir fremden unbekannten Gefühl.

Nun bin ich alleine mit meinen Gedanken, mit einer verletzten Seele und einem Leben ohne Wurzeln.

Mir bleibt nur suchend vorwärts zu gehen in der Hoffnung irgendwann wieder ans Licht zu kommen.

In meinen Träumen gibt es zuweilen noch Nähe, liebevolle Worte, Geborgenheit, Liebe und Licht. Aber in meinem Leben fühle ich dies nicht mehr.

Auf den regennassen Asphaltboden spiegelt sich das Licht der Straßenlaternen. Mich umfängt dunkle Nacht.

Ohne Halt schwebe ich  umher, vor mir selbst auf der Flucht. Am Leben verzweifelnd, mich wertlos fühlend, weiß ich nicht wohin, um Liebe, Halt und Geborgenheit zu finden. Der steinige Weg scheint nicht zu enden. Die tiefe Traurigkeit will nicht weichen.

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Ich bin irgendwo in einer falschen Welt und will heim.

 

Reise in die Gefilde der Binsen

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Im Hintergrund tönte die Kristallklangschale und als langsam der Ton anzuschwellen begann, stimmten die anderen ihre Vokalgesänge an, wie die Priester im alten Ägypten um die Energiezentren zu aktivieren.

Orangerot leuchtet der Himmel hinter dem Hügel mit den blätterlosen Büschen. Ich will schnell hinaufsteigen um von dort oben hinunter auf die andere Seit zu schauen. Als es soweit ist, sehe ich im orangeroten Lichtschein eine Stadt am Meer unter mit liegen. Es ist Mısır, das alte Kairo.

Ich fahre in der Nacht aufrecht sitzend rückwärts auf einer Totenbarke ins Totenreich der Ägypter, an Tut Anch Amun und vielen anderen vorbei. Die Wände sind voller lebendiger farbiger Malereien. Ein etwas unheimliches Gefühl stellt sich ein, in diesem Schattenreich der Toten und Dämonen. Wundersame Töne in nie vorher gehörten Melodien begleiten mich auf meiner Reise ins Innere.

Hier, auf dieser interessanten Reise durch die Unterwelt, kann es sehr gefährlich werden. Sie ist voller Hindernisse, Fallen und Dämonen. Wenn ich Ihre Namen nicht kenne, lassen sie mich nicht vorbei. Die gefährlichen Feuerseen haben schon zahlreiche Tote verbrannt. Und dann wird auch noch mein Herz gegen die Feder der Maat aufgewogen und vielleicht von der Fresserin verzehrt, weil ich mich nicht von meinen Sünden loslösen konnte. „Unschuld“ bestimmt nämlich auch hier nicht das das Urteil der Götter.

https://www.youtube.com/watch?v=nWZb2mcHd84&feature=youtu.be

Als mir das allesbewusst wurde und auch dass ich überhaupt nicht weiß, welche Zaubersprüche aus dem Totenbuch ich sprechen muss, wenn ich zu den Wächtern komme, entschied ich mich, diese betönende Reise in die Gefilde der Binsen ( das Reich der Götter)unverzüglich zu beenden.

Meditation mit Tönen

goldene-lichtkugel

Ich beobachte wie ich atme und spüre wie sich meine Bauchdecke hebt und senkt. Ich spüre meine Sitzfläche unter mir, während das Becken sich nach unten senkt. Ich entspanne mich beim Licht einatmen ins 1. Chakra. Alles was mir nicht gut tut, wie Unruhe, Angst und düstere Gedanken atme ich aus. Mein Körper entspannt sich.

Nun richte ich meine Aufmerksamkeit ins 2. Chakra. Das Becken wird breiter und ich sinke tief in meine Unterlage ein. Im 3. Chakra löse ich meine Spannungen und löse durch meinen Atem das was ich festgehalten habe.

Ich nehme eine goldene Lichtkugel wahr, die in mein 4. Chakra, das Herzchakra schwebt. Um sich herum hat sie eine rosa-grüne Aura. Sie erfüllt mein Herz mit einem Gefühl von Liebe, Glück und Sicherheit.

Im 5. Chakra geht es um Wahrhaftigkeit. So wie ich meine Aufmerksamkeit aufs 6. Chakra richte, lockert sich mein Unterkiefer und hängt leicht nach unten. Die Kopfhaut entspannt sich.

Zwischen den Augenbrauen öffnet sich ein 3. Auge, das sich immer weiter öffnet. Ich erfahre die Welt hinter meinen Augen. Das Licht welches durch meine Energiezentren strömt, eröffnet mir eine andere Welt in der ich mein Inneres leuchten sehe.

Mit meinem 3. Auge sehe ich die feinstoffliche Welt, wie sie schwingt, leicht vibriert und wunderbar sphärisch klingt. Es ist ein schönes Gefühl. Diese Welt hinter den Augen wächst und wächst, weitet sich immer mehr aus und verbindet mein 7. Chakra mit dem ganzen Universum. Wie durch einen riesigen Trichter fließt das Licht von dort in meinen Kopf und Energien von mir ins Universum. Es ist wie ein gewaltiges Geben und Nehmen

Meinen physischen Körper nehme ich nicht mehr wahr und ich befinde mich wohl in einer anderen Zeit in der ich mit allem verbunden bin und mich sicher aufgehoben fühle.

Die Welt hinter meinen Augen breitet sich noch weiter aus und ich bin nur noch Energie. Hier, wo ich mit meinem Ursprung verbunden bin, kann ich den Urton vernehmen.

Aus der Dunkelheit des Universums schwebt wieder die goldene Kugel mit der rosagrünen Aura heran. Sie sammelt meine verströmte Energie wieder ein und legt sie in mein Herz. Ein Gefühl von Freude, Geborgenheit und Sicherheit wohnen nun darin. Diese Welt werde ich immer wieder aufsuchen können und ich bin dankbar dafür, dass ich diese Welt besuchen durfte.

Langsam spüre ich meinen Körper wieder.

Solange der Ton der aus der Kristallklangschale noch durch den Raum schwebte, atmeten wir friedlich vor uns hin.

Zuletzt durfte sich jede einmal in die Mitte setzen und sich betönen lassen:

https://www.youtube.com/watch?v=IEq6U0Oodkc

Ich ging in die Stille zwischen den Klängen nach innen, in die Leere zwischen Ein- und Ausatmen und erfuhr was die Schwingungen in den menschlichen Energiefeldern bewirkt. Blockaden, die sich als Gefühle und Gedanken zeigten, lösten sich auf.

Mobilé Meditation

Mobilé

Ich bin Teil eines Mobilés und sobald ich mich bewege, bewegen sich alle Figuren darin mit.

Die hellen klaren Töne klingen in meinem Herzen und ich gebe mich ihnen hin. Es eröffnet sich mir eine neue Welt voller Harmonie und Poesie.

Ich bin ganz frei von meinen Alltagssorgen und betrachte die Pirouetten, die die anderen Seelen an ihren Fäden drehen.

Wir alle schwingen nun auf einer höheren Ebene und fühlen uns ganz leicht und glücklich, beschützt durch die Liebe, die aus unseren Herzen strömt. Wir strahlen unsere Liebe in die Außenwelt hinein, um denen, die ihre Herzen öffnen, ebenfalls ein solches Glück zu ermöglichen.

https://www.youtube.com/watch?v=admEP4U7fpY&feature=youtu.be

Diejenigen aber, die dagegen ankämpfen, dass sie ihr Ego dafür hergeben müssen, wollen keine Mobilés unserer Art bei sich haben und bekämpfen uns, die wir sie dennoch lieben…

Wie die Naturgeister uns Menschen spiegeln

Grottengeist Auf meiner Wanderung im Welzheimer Wald, überraschten mich die Baumgeister dieses Mal mit einem Stuhl, den sie mitten im Wald für mich aufgestellt hatten, weil ihnen das letzte Video so gefallen hatte – dachte ich:

https://www.youtube.com/watch?v=G01438-vW2s

Ich musste also auf ihrem verwunschenen Stuhl Platz nehmen und ihren schamanischen Gesängen lauschen.

Die Felsenwesen bei der Grotte schauten mich ganz ernst an und meinten, dass die Menschen die wesentlichen Dinge zwar sehen, sie aber nicht beachten, weil sie mit unwesentlichen Dingen beschäftigt sind, wie z. B. mit so etwas unnützem wie einer Uhr.

Weil unsere Welt durch Logik und durch rationale Zwänge regiert wird, um uns gefügig zu machen, konsumieren wir unnütze Dinge. Wir beschäftigen uns mit Personen, die nicht bei uns sind, anstatt uns mit denen zu beschäftigen, die neben uns stehen.

Wir sitzen jeder in einem eigenen genormten Kasten und glauben von uns, das genormteste Exemplar von allen zu sein: schön, intelligent usw. Fantasie wird uns systematisch ausgetrieben und als unnütze Spinnerei angeprangert, damit wir ja nicht dem Geheimnis des Lebens auf die Spur kommen.

Dabei trällern es die Naturgeister von den Bäumen, dass man nur mit dem Herzen richtig fühlen kann und dass der Kopf mit dem Herzen durch Liebe verbunden werden muss, damit Denken und Fühlen im Einklang sind.

Als sie sich alles von der Seele geträllert hatten, verabschiedete ich mich von ihnen und kam gerade noch rechtzeitig vor Sonnenuntergang aus dem Wald heraus. Als ich nachsehen wollte, wie spät es war, war meine Armbanduhr verschwunden…

Der zauberhafte Frühling

Ich legte meine Isisflügel an und rauschte wie ein riesiger goldener Schmetterling mit den Naturgeistern in den Frühling. Ich wurde ganz eins mit ihnen und verlor mich in der blühenden Landschaft und in den süßen Frühlingsmelodien die sie einst mit Mendelssohn sangen.

Schmetterling

In diesem Raum lebte früher der Volksstamm der Kelten, der den Fluss als heftig, böse und stürmisch erlebte und ihn deswegen „Neckar“ nannte. Später kamen die Römer und die Alemannen. Jetzt bewirtschaften zumeist Schwaben die dortigen Weinberge.

Göttliche Gedanken zogen ein in mein Gemüt und mein Herz war berührt von der wunderbaren Pracht. Meine innere Quelle begann zu sprudeln als das Licht durch mich hindurch strömte.

Sollen wir in Deutschland auch eine Kumbh Mela feiern?

Nicht nur in verschiedenen Städten in Indien werden hinduistische Wallfahrten, die Kumbh Melas an den großen Flüssen veranstaltet. Alle 12 Jahre gibt es sogar eine Maha, eine Große Kumbh Mela.

“Kumbh” ist der Behälter aus dem den Göttern bei ihrer Jagd einst einige Tropfen des Nektars „Amrit“ tropften. “Mela” heißt Zusammenkunft.

Hier habe ich mehr darüber geschrieben:

http://dschjotiblog00.blog.de/2010/01/17/kumbh-mela-2010-14-januar-30-april-7775715/

Aber auch in Malaysien wird die Kumbh Mela gefeiert:

Warum feiern wir in Deutschland nicht auch eine Kumbh Mela?

Genauso wie der Nebel nicht nur in Deutschland aus den Wassern steigt, wenn nachts die Temperaturen gegen Null Grad Celsius gehen, so steigt er auch in Indien als Dunst oder Nebel aus dem Ganges und kriecht über die Felder in die Städte.

Nebel inTschechien

Der göttliche Tropfen, Amrit verteilte sich schließlich überall auf der Welt, überall wo Wasser ist, ist auch Amrit. Nur müssen wir wieder danach suchen und zwar am richtigen Ort.

Nicht Berlin, München oder Frankfurt sind die Orte an denen sich die Tropfen der Götter befinden, sondern in unseren Herzen.

Ein Tag bei einem weiblichen Guru

Da Gurus immer wieder darauf hinweisen, dass man in die höheren Weisheitslehren nur durch einen Guru eintauchen könne, habe ich nach langem Suchen Eimela als meine Gurina auserwählt.

Damit sie mich als Devotee annimmt und um ihren ausgeprägten Charakter in ruhigere Bahnen zu lenken, musste ich listig, geduldig und sanft sein.
Während ich in ihren Augen versank, wusste ich um das Geheimnis ihrer Göttlichkeit. Nun wollte ich sie ihr entlocken, damit sie sich in unserer Welt entfalten kann.

Guru

Ich machte mich mit den Gegebenheiten ihrer Behausung vertraut. Zusammen erkundeten wir mit unseren Sinnen jeden Gegenstand erneut. Gerne zeigte ich ihr meine Welt und was wir hier mit unseren Gegenständen tun. Sie kam schließlich aus einer Welt des Verschlingens…

Wir sogen den Geruch des Knoblauchs ein und ich zeigte ihr, dass sie diesen nicht einfach nur verschlingen soll, sondern den Duft genüsslich in ihre oberen Kavitäten hineinziehen kann.

Wir ließen das Wasser aus dem Wasserhahn auf unsere Finger laufen, bis unsere Ärmel klatschnass waren.

Besonders entzückte sie das Rascheln der Einkaufstüten und sie verstellte alle leuchtenden Apparaturen so lange, bis der Kühlschrank die Wohnung aufheizte.

Als sie hungrig war, zog sie die Bücher aus den Regalen, und wollte sie verschlingen.

Sie wollte das Geheimnis von allem was sie umgab kennenlernen. Sogar unsere Schatten faszinierten und ängstigten sie zugleich.

Als ich ihr zeigte, dass sie Menschen auch streicheln kann, anstatt ihnen Kinnhaken und Fußtritte zu geben und ihnen die Haare auszureißen, wurde sie ganz zärtlich.

Wenn sie zornig schrie, weil ich nicht schnell genug verstand, was sie wollte, dachte ich wir müssten diese Welt verlassen. Ich zentrierte mich dann und suchte nach einem Ausweg. Wenn ich mich dann trotz des Getöses, das sie machte entspannte, stieg eine Kraft aus mir empor, die unsere Aura erfüllte und uns den Weg zu neuen Möglichkeiten ebnete.

So kam mir dann die Idee, dass wir uns an ihre Quelle heranpirschen müssen.

Im Flüsterton näherten wir uns ganz langsam und vorsichtig der oberen Ebene. Dabei machten wir seitlich kleine Abstecher um die Spannung noch zu verlängern.

Als Eilema begann unruhig zu werden, flüsterte ich ihr ins Ohr, dass sie keinesfalls einen Laut von sich geben dürfe und lief geduckt mit ihr schnell ein paar Schritte näher mit ihr ans Ziel. Dabei versteckten wir uns hinter Möbeln und Pflanzen und behielten die Quelle im Auge. Lautlos schlichen wir um sie herum und beobachteten sie.

Eilemas Blick war starr darauf fixiert, ihre Mundwinkel zuckten, sie blickte mich fragend an. Wortlos verstand sie, was sie nun tun sollte. Anstatt sich gierig und schmatzend darauf zu stürzen und mit ihren Händen hineinzukrallen, steckte sie geruhsam und erwartungsvoll ihre Hand aus und strich sanft darüber hinweg. Nachdem sie das ein paarmal genüsslich wiederholt hatte, sog sie nun die Kraft aus der Quelle, quietschte vor Vergnügen und sah mich triumphierend an.

Nun hatte sie wieder genug Kraft für ein neues Spiel. Ich musste sie wieder ganz tief in die untere Ebene begleiten.

Dort lagen wir bäuchlings in der Haltung auf dem Boden, die ich so schrecklich unbequem finde. Arme und Beine werden dabei in die Luft gestreckt. Ich habe nicht so viel Fett wie sie und deshalb tat es mir weh. Sie aber richtete sogar ihren Oberkörper auf und begann kichernd und rülpsend mit ihren Armen auf mich zu zu krabbeln. Mit dem restlichen Leib rutschte sie auf dem Fussboden heran und mit den Füßen schob sie sich vorwärts.

Um nicht von ihr verschluckt zu werden musste ich dabei schnell auf alle Viere kommen und rückwärts wegkrabbeln.

Nun hatte ich es geschafft, ihr Herz zum Hüpfen und ihre Augen zum Leuchten zu bringen:


Aber wie soll ich jetzt meine Freiheit wieder bekommen, da sie mein Herz gefangen hält?