Tag-Archiv | himmel

Zaubergesänge

Meine geistigen Augen bewegen sich in alle Richtungen und Dimensionen…

Ich erspüre das Energiefeld, das mich umgibt und lasse meine verbrauchte Energie abfließen in Mutter Erde, die sie transformiert und mir gereinigt wieder zurückgibt.

Ich öffne meine Chakren, damit sich diese Energie in meinem Körper verbreiten kann.
Feine Lichtenergie strömt in mich hinein.
Ich bin über mein Hara mit Himmel und Erde verbunden und nehme meine Herzensenergie wahr. So bin ich verbunden mit allem Lebendigen. Ich spüre dies umso mehr, weil ich meine Hände zum Himmel ausstrecke.

Mit meinen himmlischen Helfern gehe ich vertrauensvoll meine weiteren Schritte in meinem Leben.

Wir treffen uns im Kreis, halten uns an den Händen und indem wir einen Schritt nach rechts gehen und mit dem linken Fuß nachziehen, intonieren wir unsere Mantren:

Das Auftreten meiner Füße verbindet sich mit meiner Stimme und ich fühle wie mein Herz im Rhythmus schlägt. Dazwischen höre ich meine innere Stimme flüstern…

Nach dem vielfachen wiederholen der Silben verlieren sie ihre Bedeutung und mein Bewusstsein verändert sich so, dass ich Verborgenes wahrnehme, wie die innewohnenden feinstofflichen Schwingungen der Mantren:

Warum mir Sternschnuppen nicht schnuppe sind

Wegen den blöden Regen- und Schneewolken habe ich die Geminiden am 14. Dezember 2012 wieder verpasst. Zwei Stück sollten pro Minute herab sausen. Dabei hatte ich mir schon eine lange Wunschliste vorbereitet. Wenn ihr eine Sternschnuppe seht und wünscht Euch etwas, dann geht dieser Wunsch in Erfüllung. Ihr müsst den Wunsch aber geheim halten.

Sophia

Sternschnuppen sind nämlich nicht nur kleine Himmelskörper aus Eisen oder Gestein.

Meteoroid heißen alle kleinen Teilchen die im Weltall herum sausen. Wenn sie in die Erdatmosphäre gelangen, leuchten sie. Riesige Brocken im All nennen wir Asteroiden oder Planetoiden.

Ein Strom von Überbleibseln von Kometen fliegen auf seiner Bahn weiter. Wenn die kleinen Teilchen nun in die Erdatmosphäre eindringen, glühen sie ebenfalls durch die Reibung an der Luft hell auf. Dann nennen wir sie Sternschnuppe oder Meteor.

Früher erzählte man seinen Kindern dass leuchtende Meteore Putzabfälle der Sterne seien, also „Sternschnuppen“. Eine Schnuppe war nämlich das abgebrannte, verkohlte und abgeschnittene Ende des Kerzendochts. Snuppen hieß dann „das Licht putzen“.
Schnuppen bedeutete auch: Nase putzen.

Wem etwas schnuppe ist, dem ist etwas soviel wert wie ein verkohltes Dochtende. Also nichts. Die Kerze, die nicht mehr leuchtet, wird weggeworfen.

Mir ist das alles aber gar nicht schnuppe und deshalb habe ich ein kleines Video erstellt, das Ihr Euch dann anschauen könnt, wenn mal wieder Regenwolken den „Perseiden-Meteorstrom zwischen dem 23. Juli und dem 22. August verdüstern oder wenn Ihr, wie ich, die Geminiden verpasst habt. Die Leoniden kommen im November und die Quadrantiden im Januar

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Vielleicht gehen Eure Wünsche ja dann durch das Anschauen meines Videos in Erfüllung.

Inanna beim Circle Dance

Zu unserem spirituellen Tanzkreis gesellte sich dieses Mal Inanna.

November

Sie hatte sich wieder einmal in einem neuen Körper eingefunden, den sie aber noch nicht sicher beherrschte. Aber an ihrem Geschrei, mit dem sie ihrem Willen Ausdruck verlieh, erkannte ich sie sofort.

Um sie zu besänftigen lud ich sie ein in unserem Kreis mitzutanzen.

Dankbar nahm sie den Vorschlag an und während sie mit uns zur Melodie im Kreis tanzte, wurde sie immer ruhiger und andächtiger. Interessiert betrachtete sie das Auf- und Ab unserer Arme. Das rhythmische Auseinandergehen und Zusammenziehen der Kreisformation ließ sie wohlig erschauern. Sie gab sich vollkommen der pulsierenden Musik hin und ihre Gesichtszüge wurden ganz lieblich und weich:

Als nach der Musik die Stille eintrat, in der wir sie entzückt betrachteten und mit ihr scherzten, verzog sie plötzlich unwillig ihre Mundwinkel und aus ihren braunen Augen kamen feurige Blitze herausgeschossen.

Dann schrie sie jämmerlich und niemand wusste, was sie von uns wollte.

http://www.myvideo.de/movie/8850227
Inanna – MyVideo

http://www.myvideo.de/watch/8850227/Inanna

Als die Musik aber wieder einsetzte, erkannten wir, dass wir weitertanzen mussten, um sie zufrieden zu stellen.

Ihr süßes Lächeln gab uns die Kraft dazu, sie in unserem Kreis willkommen zu heißen.

Inanna, die sumerische „Königin des Himmels“, die auch mit Flügeln dargestellt wird, war einst eine Göttin. Sie hat sich schon in vielen Leben inkarniert, um zu erfahren, was es bedeutet ein Mensch zu sein. Sie will das von ihr selbst verursachte Karma wieder auflösen, indem sie den Menschen hilft.

Hoffentlich hilft sie mir jetzt auch dabei, meinen Muskelkater zu kurieren….

Feuerpuja bei Vollmond

In der Vollmondnacht des 29. September hatten wir das Sternzeichen Waage.

Der Fische-Vollmond weckte an diesem Samstag unsere Kreativität.

Wir hatten auf Zetteln aufgeschrieben, was wir loslassen wollten, um es bei unserer Feuerzeremonie dem Feuer zur Transformation zu übergeben.

Wir baten den Himmel und die geistigen Helfer um ihre Unterstützung.

Wir nahmen dann Reis in die Hand und warfen ihn ins Feuer. Dabei sprachen wir: „ich lasse los und bitte um Transformation“.

In Indien wird mit dem Werfen von Reis eine symbolische Vertreibung des Teufels dargestellt.
Nachdem wir um das Feuer tanzten und gesungen haben, stellten wir erstaunt fest, dass ein Holzscheit sich im Feuer auf und ab bewegte, wie eine Waage.

Yeni Yol, Tanzmeditation

Bei der Musik Yeni Yol (Neuer Weg) wird mein Herz auf besondere Weise berührt und ich empfinde Gefühle wie Sehnsucht und Freude wie in einem schönen Traum.

Obwohl ich ganz im Hier und Jetzt, mit den Energien der Erde verbunden bin, werde ich auch von den Energien einer fernen himmlischen Welt durchströmt, wie von Düften die uns alle verzaubern.

Ich lasse mich von den Schritten und Bewegungen der anderen Tänzerinnen tragen: Zuerst einen kleinen Schritt nach vorn und dann aber schnell wieder einen Schritt zurück. Nur ja nicht zu weit vor eilen, aber immer im Kreis.

Das ist etwas ganz anderes als unser modernes Leben, wo es nur vorwärts und immer schneller und schneller gehen soll, als wären wir auf der Flucht vor etwas.

Die Mariengrotte bei Wernau

Als ich wieder einmal zur Marienquelle ging um etwas heilkräftiges Quellwasser für den Zimmerbrunnen zu holen, las ich etwas über den Ursprung der Mariengrotte.

MarienGrotte

Davor waren kreisförmig Sitzgelegenheiten aufgestellt, die zur Besinnung und zur gemeinsamen Meditation anregen sollen. Als ich auf die Marienstatue zulief sprang gerade ein Eichhörnchen davon.

An der Quelle füllte ich meine Flasche mit dem frischen Quellwasser und lauschte andächtig dem Gesang der Vögel.

Marienquelle

Dann lief ich noch etwas am sich dahin schlängelnden Bächlein entlang und sog die Atmosphäre tief in mich ein.

Marien-Bächlein

Hier gab es genügend Bärlauch für Kartoffel-Gratin:

Als ich genügend gesammelt hatte, lief ich auf dem Leidensweg mit den abgeblätterten Christusabbildungen wieder zurück und wurde dabei von ein paar vom Himmel herabfallenden Tropfen gesegnet.

Hier habe ich früher schon einmal einen Eintrag über die Marienquelle eingestellt:

http://dschjotiblog00.blog.de/2009/10/30/marienquelle-7274398/

Eva und die Schneeglöckchen

Schneeglöckchen

Als der Engel Adam und Eva mitten im Winter aus dem Himmel warf, war Eva völlig am Boden zerstört:

Als Eva dem Engel nicht glauben wollte, dass schon bald der Frühling käme, verwandelte er ein paar Schneeflocken in Blumen. Seither sind die Schneeglöckchen für die Menschen ein Symbol der Hoffnung.

Meditation über meine inneren Eltern

Ich denke darüber nach, dass man im Horoskop sehen kann, dass sich bestimmte Themen durch Generationen weitervererben.

Nun möchte ich aber nicht nur den Mond, das innere Kind alleine heilen, sondern die gesamte Konstellation, also auch den Vater, der die Sonne symbolisiert und die Mutter, die Erde.

Da unsere Gedanken unsere Emotionen erzeugen, muss ich meine inneren Eltern in meinen Gedanken neu erschaffen wenn ich Probleme mit meinen Eltern habe. Um glücklich und zufrieden zu werden, muss ich meine inneren Eltern und die von ihnen übernommenen Verhaltensmuster transformieren.

Ich schließe also meine Augen und verbinde mich mit Mutter Erde. Mein Kronenchakra verbinde ich mit dem Kosmos und klares Licht strömt durch mein Herzchakra.

Ich denke liebevoll an meine wahren Eltern: Vater Himmel und Mutter Erde und wie sie einander inniglich lieben. Ich spüre wie es in meinem Herzen warm wird und ihre Liebe durch mich hindurchfließt.

Zuerst visualisiere meinen inneren Vater mit seinen positiven Eigenschaften. Dann lasse ich langsam auch seine negativen Seiten zu und ströme helles Licht hinein, welches alle seine weniger guten Eigenschaften in Liebe verwandelt.

Dann visualisiere ich auf die gleiche Art meine innere Mutter, bis auch sie völlig gereinigt ist und mit vollständiger Liebe durchströmt wird.

Ich sehe nun auch mein inneres Kind glücklich und zufrieden im Licht spielen. Es fühlt sich geborgen in der Liebe seiner neu geschaffenen himmlischen Eltern.

Die Antwort eines Bodhisattwas

Dunkle gesichtslose verschleierte Frauengestalten krochen aus den Spalten der Felsenhöhlen. Immer mehr von ihnen kamen durch das Wüstental auf mich zu. Mir wurde ganz unbehaglich und ich fühlte mich von ihnen bedrängt und ich hielt die Luft an.

Die Szenerie erinnerte mich an die Leprakranken aus „Jesus Christ Superstar“, die ihn bedrängten sie zu heilen:

Auf einmal schwebte aus einem Ikosaeder die Lichtgestalt eines sitzenden Bodhisattwas zu mir heran und durchdrang meinen feinstofflichen Körper, so dass ich glaubte, der Bodhisattwa selbst zu sein. Langsam wurde mein Atem wieder kräftiger und mit jedem Ausatmen wurden die dunklen Gestalten mit ihren schwarzen Gewändern lichter, bis sie schließlich ganz verschwanden und sich das ganze Tal lichtdurchflutet vor mir ausbreitete. Ich fühlte mich unglaublich leicht, wie ein transzendentes Wesen. War ich nun ein Bodhisattwa?

Nach dieser Meditation mit dem 8. Chakra, kam ich zu dem Schluss, dass der Bodhisattwa mir lediglich demonstrieren wollte, dass er nicht nur egoistisch im Nirwana schwebt, wie ich ihm unterstellt hatte, sondern sich durchaus auch ins Jammertal begibt um andere Wesen zu erlösen.

Wenn die Menschheit sich durch die wiedergeborenen Seelen entwickelt, tragen die „Erleuchteten“, die im Himmel oder im Nirvana schwelgen schließlich nicht zur Evolution der Menschheit bei.

Dieser Bodhisattwa aber hilft anderen Wesen, indem er die göttliche Kraft durch sich wirken lässt, bevor er selbst ins Nirwana eingeht, damit das Leben nicht mehr als Leid erfahren wird, welches überwunden werden muss.

Heilloses Durcheinander beim Heilströmen

Nach ein paar Yogaübungen ist der Körper für die Seele vorbereitet. Ein Schwarm schwarzer Krähen zieht noch aus meinem Kopf heraus und fliegt kreischend zum Himmel empor.

Ich erde mich indem ich meine Wurzeln tief in die Erde eingrabe und mich mit dem göttlichen Licht über das 8. Chakra über meinem Kopf verbinde. Heilenergie durchströmt meinen Körper und ich fühle, wie ich cirka 30 cm über dem Boden schwebe.

Die Fingerspitzen meiner rechten Hand berühren meinen Scheitel und die Fingerspitzen meiner linken Hand liegen über der Nasenwurzel. Nach einer Weile des Strömens lege ich sie auf die Nasenspitze. So wandern sie mit der Zeit bis zu meinem Solarplexus.

Da bemerke ich, dass die Finger meiner rechten Hand bis tief in meinen Kopf hineinragen und die der anderen Hand mitten in meinem Bauch stecken. Auch stimmen die Größenverhältnisse nicht mehr. Meine Beine sind viel länger als sonst und das linke ist bestimmt 1 Kilometer lang!

Auch liegt der Kopf dort, wo der Bauch ist. Die einzelnen Körperteile liegen verschieden hoch, auf verschiedenen Ebenen. Wie ist das nur möglich? Dann kann ich meinen linken Arm nicht mehr finden. Irgendwann liegt er dann rechts.

Meine Fingerspitzen der linken Hand berühren nun das Wurzelchakra und dann geht es richtig los: jetzt stehen meine Beine senkrecht zum Himmel, obwohl ich ausgestreckt daliege.
Ich habe das Gefühl, dass mein Körper total zerstückelt ist, so wie es die Schamanen von ihrer Initiation berichten. Ob ich die Pilzsuppe aus der Tüte lieber nicht hätte essen sollen?

Ich lege nun statt der Fingerspitzen meiner rechten Hand, die ganze Handfläche auf den Scheitel. Die Energie strömt harmonischer durch meinen Körper und die eigenartigen Phänomene hören auf.

Nun ruft mich eine liebliche Melodie aus der Meditation und ich fühle mich wieder völlig normal. Alle Körperteile befinden sich am richtigen Platz und ich bin hellwach und voller Energie.