Tag-Archiv | Ikosaeder

Die Antwort eines Bodhisattwas

Dunkle gesichtslose verschleierte Frauengestalten krochen aus den Spalten der Felsenhöhlen. Immer mehr von ihnen kamen durch das Wüstental auf mich zu. Mir wurde ganz unbehaglich und ich fühlte mich von ihnen bedrängt und ich hielt die Luft an.

Die Szenerie erinnerte mich an die Leprakranken aus „Jesus Christ Superstar“, die ihn bedrängten sie zu heilen:

Auf einmal schwebte aus einem Ikosaeder die Lichtgestalt eines sitzenden Bodhisattwas zu mir heran und durchdrang meinen feinstofflichen Körper, so dass ich glaubte, der Bodhisattwa selbst zu sein. Langsam wurde mein Atem wieder kräftiger und mit jedem Ausatmen wurden die dunklen Gestalten mit ihren schwarzen Gewändern lichter, bis sie schließlich ganz verschwanden und sich das ganze Tal lichtdurchflutet vor mir ausbreitete. Ich fühlte mich unglaublich leicht, wie ein transzendentes Wesen. War ich nun ein Bodhisattwa?

Nach dieser Meditation mit dem 8. Chakra, kam ich zu dem Schluss, dass der Bodhisattwa mir lediglich demonstrieren wollte, dass er nicht nur egoistisch im Nirwana schwebt, wie ich ihm unterstellt hatte, sondern sich durchaus auch ins Jammertal begibt um andere Wesen zu erlösen.

Wenn die Menschheit sich durch die wiedergeborenen Seelen entwickelt, tragen die „Erleuchteten“, die im Himmel oder im Nirvana schwelgen schließlich nicht zur Evolution der Menschheit bei.

Dieser Bodhisattwa aber hilft anderen Wesen, indem er die göttliche Kraft durch sich wirken lässt, bevor er selbst ins Nirwana eingeht, damit das Leben nicht mehr als Leid erfahren wird, welches überwunden werden muss.

Meditation über Platonische Körper

Es gibt 5 Platonische Körper.
Einer davon ist der Tetraeder, er hat 4 Dreiecke. Das Oktaeder hat 8 Dreiecke. Das Dodekaeder hat 12 Fünfecke und das Ikosaeder hat 20 Dreiecke. Der Würfel hat 6 Quadrate.

PlatonischKörper

Besonderheiten und Gemeinsamkeiten:
Platonische Körper sind vollkommen regelmäßige Körper. Ihre Oberflächen bestehen aus gleich großen, gleichseitigen und gleichwinkligen Vielecken
Zu jedem platonischen Körper gehören drei spezielle Kugeln. Die erste berührt alle Kanten ihres platonischen Körpers genau in der Mitte. Eine zweite, kleinere Kugel, eine Innenkugel, ist so in den Körper einbeschrieben, dass sie alle Flächenmittelpunkte des platonischen Körpers berührt. Eine dritte Kugel, die umhüllt den platonischen Körper so, dass sie alle Ecken des Körpers berührt.

Das Dodekaeder finden wir schon als Grabbeigaben bei den Kelten. Es war das Ordenssymbol der Pythagoräer.
Platon verbindet die vier Elemente mit den regelmäßigen Körpern: Erde mit dem Würfel, Wasser mit dem Ikosaeder, Feuer mit dem Tetraeder, Luft mit dem Oktaeder. Das Dodekaeder verbindet er mit der Quintessenz, dem Himmelsäther. Die 12 Seitenflächen entsprechen den 12 Sternbildern.
Johannes Keplers brachte die fünf platonischen Körper in Beziehung zu den Planetenbahnen.
Zur Demonstration entwarf er ein Planetarium.

KeplersPlanetarium1

In der Mitte steht die Sonne und die Planeten bewegen sich auf Kugelschalen. Die große Halbkugel trägt die Bahn des Saturn.
Die übrigen Schalen sind Inkugeln in einem platonischen Körper.
Im Würfel ist die Kugel des Jupiter.
Im Tetraeder die Kugel des Mars.
Im Pentagondodekaeder ist die Kugel der Erde.
Im Ikosaeder ist die Kugel der Venus.
Im Oktaeder ist die Kugel des Merkur.
Nachdem Kepler bemerkte, dass die Zahlen nicht genau stimmten, verbesserte er das Modell, indem er den Schalen eine gewisse Dicke gab, die er mit den Monden in Verbindung brachte.
Später verwarf er dieses Modell aber wieder.
Würfel findet man im Kochsalz und Oktaeder im Fluorit. Pyrit kristalliert zu Dodekaedern und Ikosaedern.
Die Alge Braarudosphaera hat Dodekaederform. Dodekaeder kommt als Kristallform vor. Tetraeder, Würfel und Oktaeder kommen ebenfalls in der Natur als Kristalle vor.
Das Tetraederprinzip ist ein geistiges. Um nicht nur einseitig zu denken ist vielleicht die
„Meditativ-Tetraedrische Kreativitätsübung“ hilfreich. Man meditiert hier z. B. über das Tetraeder folgendermaßen:
Spitzen und Ecken entsprechen der Tiefe des Denkens. Was passiert mit uns, wenn wir die Ecken und Kanten abrunden?
Es gibt die Meinung, dass die Wissenschaftler an den platonischen Körpern nur die Flächen wahrnehmen, Ingenieure nur die Kanten und Diagonalen. Den Statiker interessieren sich angeblich mehr für Drehpunkte und Stabilität der Körper.
Wie wäre es mal mit rückwärtsdenken?
Bei dieser Meditation sollen Augen und das Herz für das „kreative“ Dritte oder gar das „farbige“ Vierte geöffnet werden.
Und wenn ich auf diesen link gehe, weiß ich, was Heilige Geometrie bedeutet.

und noch eins obendrauf, für die sehr Interessierten: