Tag-Archiv | Inneres Kind

Meditation über meine inneren Eltern

Ich denke darüber nach, dass man im Horoskop sehen kann, dass sich bestimmte Themen durch Generationen weitervererben.

Nun möchte ich aber nicht nur den Mond, das innere Kind alleine heilen, sondern die gesamte Konstellation, also auch den Vater, der die Sonne symbolisiert und die Mutter, die Erde.

Da unsere Gedanken unsere Emotionen erzeugen, muss ich meine inneren Eltern in meinen Gedanken neu erschaffen wenn ich Probleme mit meinen Eltern habe. Um glücklich und zufrieden zu werden, muss ich meine inneren Eltern und die von ihnen übernommenen Verhaltensmuster transformieren.

Ich schließe also meine Augen und verbinde mich mit Mutter Erde. Mein Kronenchakra verbinde ich mit dem Kosmos und klares Licht strömt durch mein Herzchakra.

Ich denke liebevoll an meine wahren Eltern: Vater Himmel und Mutter Erde und wie sie einander inniglich lieben. Ich spüre wie es in meinem Herzen warm wird und ihre Liebe durch mich hindurchfließt.

Zuerst visualisiere meinen inneren Vater mit seinen positiven Eigenschaften. Dann lasse ich langsam auch seine negativen Seiten zu und ströme helles Licht hinein, welches alle seine weniger guten Eigenschaften in Liebe verwandelt.

Dann visualisiere ich auf die gleiche Art meine innere Mutter, bis auch sie völlig gereinigt ist und mit vollständiger Liebe durchströmt wird.

Ich sehe nun auch mein inneres Kind glücklich und zufrieden im Licht spielen. Es fühlt sich geborgen in der Liebe seiner neu geschaffenen himmlischen Eltern.

Weihnachtsmeditation mit meinem Inneren Kind

Nachdem wir mehrfach das Mantra der Reinheit meditiert haben,

http://dschjotiblog00.blog.de/2009/10/29/hundert-silben-mantra-7269255/

spiele ich eine Weile mit meinem inneren Kind, das aus lauter Jux und Tollerei bald blau wie Krishna oder grün wie ein Grasfrosch wird. Nach einer Weile haben wir genug vom Spiel und es läuft vor mir her, dann klettert es einen Baumstamm ohne Äste empor und ich folge ihm zögernd. Was ist wenn…

Da erscheint auch schon eine gefährlich aussehende Riesenraupe. Aber Kystl läuft einfach auf der anderen Seite des Baumstamms weiter und ich beschließe meine Angst abzulegen und laufe ihm hinterher. So gelangen wir über andere Baumstämme zu einer Birke, die ich an ihrem glatten weißen Stamm, mit den Zebrastreifen erkenne.

Von hier aus sehe ich viele orangegekleidete buddhistische Mönche mit emporgereckten Armen aus der Dunkelheit zum Licht streben, genauso wie wir: Kystl und ich.

Der Gong ertönt, ich komme nur mit großen Schwierigkeiten aus meiner Meditation zurück. Dann lege ich meine Hände über die geschlossenen Augen und es eröffnet sich mir eine neue Welt.

Lotusmeditation

Ich sehe ein wunderbares Licht aus einer Lotosblüte heraustreten, deren Blütenblätter sich in reinster Schönheit entfalten, und mir wird ganz warm ums Herz und ich schwebe inmitten von zeitloser Glückseligkeit.

Nachdem ich die Hände wieder heruntergenommen habe und meine Augen öffnete um in die materielle Welt hinauszuschauen, fühlte ich mich leicht und unbeschwert, wie nach einem Urlaub.

Freude

Die Freude kommt von fröhlich. Wenn ich fröhlich bin und mich freue, fühlt meine Seele sich wohl, weil mein Herz sich weitet und die Begrenzungen meines Lebens aufhebt. Mein Mund lächelt, lacht oder jauchzt vor Freude, meine Augenwinkel bilden kleine Lachfältchen, weil etwas passiert, was mich erfreut. Kinder wackeln vor Freude sogar mit den Füßen und Hunde mit dem Schwanz. Freude ist wie eine Blume, die sich Blütenblatt um Blütenblatt entfaltet.

Freude ist eigentlich ein schönes Überraschungsgeschenk der Götter an die Menschen, weder gut noch schlecht, solange nicht gewertet wird. Dann aber kann sie nicht nur als Lebensfreude, sondern auch als Schadensfreude auftreten. Somit können wir selbst bestimmen, ob wir das Geschenk behalten möchten und wie lange wir uns dafür öffnen wollen.

Da ich in einem Zeitalter der unbegrenzten Wunscherfüllung lebe, will ich mich auch jahrelang ununterbrochen freuen können. Soll ich etwa 24 Stunden täglich „Freude“ meditieren? Da ich ja auch nicht den ganzen Tag esse, trinke oder schlafe, um meinen Körper am Leben zu erhalten, wird etwas weniger wohl reichen müssen um mein „inneres Kind“ zu nähren.

Ich muss, um die wirkliche tiefe und erfüllende Freude zu finden und zu bewahren, nach innen gehen und den Grund meines Herzens für die göttliche Saat vorbereiten. Dann muss ich sie empfangen und nähren, bis sie heranwächst zu einem Fluss ewiger innerer Freude, der uns mit unserer Quelle verbindet.

In Deutschland wird der Wunsch nach Fröhlichkeit eines Menschen oft mit Vergnügungssucht gleichgesetzt. Aber wahre Freude ist unabhängig von der äußeren Welt. Durch Dankbarkeit weitet sich das Herz und es stellt sich Freude ein. Wenn du dich selbst als unendliche Freude sehen und fühlen kannst, wird sie ewig bleiben und du kannst sie freudig in die Welt hinaustragen und die Welt verwandeln.

Mein inneres Kind

Mein innere Kind Kystl summt vor sich hin und lacht. Weil es so gerne im blauen Sand spielt, ist es überall blau. Es spielt mit der wunderschönen lichtdurchfluteten göttlichen Mutter.

Kystl1

Doch plötzlich entschwebt sie zum Himmel empor. Kystl denkt, das sei ein neues Spiel und schnappt sie an den Zehen und versucht sie festzuhalten. Aber sie wird immer kleiner und durchsichtiger, bis sie fort ist. Nun sitzt es da und weiß nicht wie ihm geschehen ist. Seine liebe göttliche Mutter ist mitsamt ihren Lotusfüßen verschwunden. Es ist allein.

Da kriecht ein eisiges Wesen aus einer anderen Welt die linke Seite seines Rückens entlang und krallt sich um seinen Hals. Es drückt so fest, dass ihm die Luft weg bleibt. Da erwacht Kystls Wille und er vertreibt es einfach mit einem tiefen Atemzug. Doch dieses kalte Wesen gibt nicht auf. Wieder kriecht es an ihm empor und würgt ihn noch fester. Es scheinen nun mehrere Wesen zu sein, die ihn mit ihrer Eiseskälte würgen. Atmen allein reicht nicht mehr aus. Nun besinnt sich Kystl des Mantras, das ihn seine geliebte göttliche Mutter einst lehrte: „om mani padme hum“, murmelt es wieder und wieder. Das hilft. Die scheußlichen Kreaturen lassen von ihm ab und entschwinden in die Dunkelheit.

Nun schlägt Kystl die Augen weit auf, und erholt sich kurz von seinem Schrecken an dem warmen Licht seiner Salzlampe um sich sogleich wieder in seine Meditation zu vertiefen. Es sucht nach seinen göttlichen Eltern, die es aber nur als hellen Lichtschatten wahrnimmt. Im Laufe der Zeit will Kystl mehr über die beiden in Erfahrung bringen. Aber nun hört es den leisen vibrierenden Summton, der sich ankündigt, wenn sein Wecker daran denkt zu erklingen. Das innere Kind räkelt und streckt sich, zupft an seinen Lotusfüßen und ist schon wach, als der laute Gongschlag des Weckers ertönt.

Was macht euer inneres Kind?

Das innere Kind

Viele von uns haben nicht gelernt, fürsorglich und unterstützend mit sich selbst umzugehen.Um uns vor unangenehmen Gefühlen zu schützen, haben wir uns gegenüber unseren Gefühlen abgestumpft und sind somit weniger lebendig und lebenslustig geworden.

inneresKind1

Wenn das Innere Kind verletzt oder verlassen wurde, kann es sich auch auf tyrannische und selbstzerstörerische Weise äußern. Dieser Teil unseres Ichs will angenommen, verstanden, geliebt und damit erlöst werden.
Wenn wir es verstehen, lieben und annehmen, unser Herzchakra öffnen, wird es lebendig und strahlt Liebe aus. Dann kann es in uns spielen und sich freuen und wir erhalten viel Energie. Aus dem Inneren Kind können wir Kraft, Kreativität und Lebensfreude schöpfen. Sobald man sich dessen bewusst wird, beginnt die Heilung.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit dem inneren Kind Kontakt aufzunehmen, zum Beispiel durch Meditation oder Schreiben.
Dazu müssen wir nur hinschauen und beobachten was es macht. Wir können es in unsere Arme schließen und fühlen wie es auf uns wirkt. Wir können uns auch selbst in das innere Kind hineinversetzen. Wenn wir es fragen, was es möchte, werden wir wissen, wie es uns geht. Weint es, müssen wir wohl etwas in unserem Leben verändern, damit es sich geborgen fühlt. Erst dann können sich unsere anderen Wünsche erfüllen.

Song for the inner Child ~ Shaina Noll
Peace Be With You:

Eine Meditation zum inneren Kind: