Tag-Archiv | Jakobsleiter

Die sieben Himmel

Im siebenten Himmel haben wir alle schon geschwelgt. Aber wie sehen die anderen Himmel aus?

Die Antwort darauf finden wir im Christentum im Alten Testament, mit Engeln und Harfen.
Im islamischen Totenbuch wird die Reise des Propheten Mohammed durch den Himmel beschrieben, als ewiger Frühling, mit schönen Jungfrauen.
Die Hebräer schreiben in der Kabbala von den sieben erleuchteten Hallen. Bei den Indern gibt es einen vorübergehenden Himmel mit Indra auf einem Elefanten, mit himmlischen Nymphen und Musikanten, Sängern, Tänzern, etc.

Der Mithras-Kult kannte ebenfalls sieben Himmel, die über eine Leiter erreicht werden können. Jeder dieser Himmel hat ein metallenes Tor, dessen Material vom jeweils das Tor beherrschendem Planeten abhängt.

Aristoteles teilte den Himmel in sieben Schalen ein, in die die Himmelskörper eingebettet sind. In jeder der sieben Sphären bewegt sich einer der sieben Planeten.

Die sieben Himmel:

Der 1. Himmel sitzt im Herzen und ist der Eingang zur geistigen Welt. Wenn wir diesen Schleier lüften, erfahren wir Friede, Freude, Eierkuchen.

Im 2. Himmel, dem hinduistischen Bhuvar Loka leben die reinen Seelen. Bhuvar Loka steht für eine höhere Astralebene, in der man sich nach dem Tod aufhält bevor man sich wieder inkarniert. Hier erscheint nach etwa drei Tagen nach dem physischen Tod ein Lichttunnel, der im Alten Testament als „Jakobsleiter“ bezeichnet wird. Als eine Unterebene von Bhuvar Loka gilt übrigens die „Hölle“.

Im 3. Himmel, der Halle der Weisheit, wird der Aufbau der Welt gelehrt und in die Geheimnisse der Natur eingeweiht.

Im 4. Himmel, dem geistigen Sonnenreich siegt das Licht über die Finsternis.

Die höchst Weisheit und Erkenntnis finden wir im 5. Himmel. An diesem Ort der Anbetung und Kontemplation entfaltet sich das Leben vollendet in Form, Farben und Tönen.

Im 6. Himmel ist die Zeit und unsere Bestimmung in der Akasha- Chronik aufgezeichnet.

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Gott und die Vollendeten wohnen unter paradiesischen Zuständen im 7. Himmel, im Siddhaloka, im Zustand der Erleuchtung in der ewigen Stille.
Das ist der Ort wohin ich mich sehne, wenn ich freitags nach der Arbeit erschöpft in meinen Gartenstuhl falle und von allen Seiten die Rasenmäher, Rasenkantenschneider, Häcksler, Holzspalter, Auto- oder Gartenstaubsauger ertönen und die Nachbarn sich anfangen zu streiten….
Dann setze ich meinen Kopfhörer auf und lausche

„The Sounds of Heaven“ von Rafael Brom

Was macht Ihr denn, um dem Höllenlärm zu entfliehen?