Tag-Archiv | Julfest

Hexenweihnacht

Auch wenn Ihr ,wie ich, dieses Jahr wieder nichts gebacken habt und vorbereiten konntet, weil ihr ja so beschäftigt durch die Gegend fliegen musstet, um es allen recht zu machen, werdet Ihr trotzdem heute Euer Hexenweihnacht feiern und Euch die besonderen Kräfte dieses Tages zu eigen machen.

Am 21. 12. 1010, Dienstag, 9:17 Uhr wird die maximale Verfinsterung zur Wintersonnenwende stattfinden. Wir haben dann eine totale Mondfinsternis zur Hexenweihnacht, Jul.
Um 7:32 Uhr wird der Vollmond in den Kernschatten der Erde treten. Eine knappe Stunde später geht der Mond bereits wieder unter. Aber was macht das schon. Zeit ist relativ.

Der Schütze-Vollmond vereint die Schütze-Sonne mit dem Zwillinge-Mond, was soviel bedeutet, dass die Inspiration und Offenheit des Schützen für das auf den Alltag bezogene Denken des Zwillinge-Mondes eine Erweiterung verspricht. Der Schütze spiritualisiert und ermöglicht es uns, abstrakte Vorstellungen über unseren Lebenssinn wahrzunehmen. Wir können auf Visionssuche gehen und schauen, was der neue Zyklus uns beschert. Wir können unsere Innere Vision erleben.

Irgendwann an diesem Tag werden wir eine Hexenhalbestunde zwischen die 24 Stunden schieben und unsere Meditation notfalls auch mit einer imaginären Kerze einrichten. Schließlich ist dies das letzte volle Jahr, die letzten 365 Tage vor dem Ende des Maya Kalenders, dem Beginn der großen Wandlung! Allein diese Zahlen lassen jedes Hexenherz erglühen:

21.12.2010 und 21.12.2011.

Du musst versteh’n, aus Eins mach Zehn. Die Zwei lass geh’n.
Und die restlichen Zeilen darf ich weglassen!

Die Quersumme von 21.12.2010 ist 9 (“alles wird neu”)am Tag der totalen Mondfinsternis.
Hier findet Ihr noch mehr über das Julfest.

http://dschjotiblog00.blog.de/2009/12/21/julfest-midwinter-rauhnaechte-7618530/

Ich wünsche Euch ein zauberhaftes Julfest mit einer Mondfinsternisbetrachtung zum Fühstück.

In dieser besonderen Hexenweihnacht werden sicher mehr Hexen als sonst geweiht werden, sofern sie sich denn nicht selbst einweihen. 

Atmen und sich wohl fühlen – Meditation

Leise beruhigende Klänge von einer Laureena Mc Kennith -CD und mein Stein mit der Gebo-Rune begleiten uns bei unserer Meditation am frühen Abend (18:00) des Julfestes.
Ich lasse meine Wurzeln tief in die Erde wachsen und erbitte Schutz. Weißes göttliches Licht strömt in mein Kronenchakra .Ich beobachte meinen Atem und fühle mich wohl. Vor mir tauchen in feinen Neonfarben kreisende Lichtfeen auf, die gar lieblich anzuschauen sind.

Ich sehe uns im orangeroten Licht um eine Feuerstelle das Julfest feiern.
Nach einer Weile stehen wir alle aufrecht in einer zylinderförmigen Lehmhöhle und warten auf das was da kommen mag…
Mein Verstand sagt: Vorsicht!
Ich atme ein und aus und fühle mich aber wohl.

Ein dunkles schwarzes Loch schaut bedrohlich aus der Erde heraus. Aber diesmal will ich es wissen. Ich werde dort hineinkriechen. Neugierig schieben sich hässliche kleine Gesichter aus dem Loch und beobachten mich neugierig. Ich krieche da hinein!
Eine riesige Halle tut sich vor mir auf, mit Säulen die hoch ins Dunkle emporragen. Ein dunkler Schatten- ein gewaltiger Gott türmt sich rechts vorne in dem Gewölbe auf. Von links steigt eine große Lichtgöttin zu ihm empor. Sie umarmen sich, aber dabei wird sie immer kleiner und das Licht wird immer schwächer, bis sie völlig in ihm entschwunden ist. Schade- ich vermisse sie sehr.

Ich erspähe rechts von mir, weiter unten einen kleinen Höhlenausgang, wo gerade eine wunderschöne Elfe mit rotbraunen langen Locken ein Boot voller kleiner Kinder in den Fluss schob. Danach badete sie in dem schwarzen Moorteich.

Boot

Ich atme ein und aus und fühle mich wohl. Die Atmosphäre ist friedlich.
In unserem Kreis löschen wir das Feuer und begeben uns wieder in unsere Welt.