Tag-Archiv | kelten

Mein geheimes Anwesen im Windmond

Da bei den Kelten alles Sein in den Tiefen der Dunkelheit wie aus einem dunklen Mutterschoß heraus geboren wurde, begann ein Zyklus immer mit der dunklen Hälfte. So begann also das Jahr Anfang November in der dunklen Jahreszeit.

Auch mein wilder Garten begann sich zu verändern. Die üppige Pracht stand noch voll in der Blüte und lebte in manchen Früchten (Erdbeeren) noch einmal auf, um dann langsamer zu pulsieren und schließlich einzuschlafen, wie auch die Frösche und Wassergeister in meinem Teich.

Alles an der Oberfläche scheint friedlich zu schlafen. Glitzernder Reif breitete sich wie ein Mantel über die Fauna. Das Gras darunter ist grau, die Farben sind verblasst.

Andere Geister beseelen und beschützen nun mein geheimes „An-wesen“. Sie steigen aus den Nebeln heraus und sausen mit den Winden ums Haus und stellen sich herrschsüchtig in Position. Aus diesem Grund hieß der November früher Windmond oder Nebelung.

Nun wird es Zeit mit der Natur mitzuschwingen, alles aufzuräumen und nach innen zu gehen in die Stille und sich Gedanken zu machen über die Illusion von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft oder die Dualität von Gut und Böse…

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Schäferhauser See bei Wendlingen

Als ich am Sonntag so vor mich hin meditierend von der Lauter entlang des Neckars zum Schäferhauser See lief, hörte ich in der Ferne einen Engelschor.

Entzückt lauschte ich den lieblichen Klängen und dann öffnete sich das Tor zu einer zauberhaften beseelten Welt, die mich an die Zeiten der Kelten erinnerten.

Zuweilen nahm ich noch den großen Spielplatz und anderes Vertrautes aus unserer Zivilisation wahr, aber dann ging ich ganz auf in dem Zauberreich der Wasser- und Baumgeister:

(Hier ist das Video mit eingebettet):

http://dschjoti.blogger.de/stories/2301232/

Als die Chöre langsam verklangen, blickte ich mit einem Wimpernschlag wieder der Realität ins Auge…

Der verzauberte Lauterbegleitweg

Nahe dort, wo die Lauter sich bei Wendlingen mit dem Neckar vereinigt, befindet sich der verzauberte Lauterbegleitweg. Früher konnte man auf den inzwischen leeren Täfelchen nachschauen, welche Fische in der Lauter herumschwimmen. Aber die Hinweisblätter hat wohl irgend so ein Flussgeist verspeist, weil er keine Fotos kennt. Er ließ leider nur noch eines übrig. Das Schild, auf dem stand, dass man seine Hundescheiße mitnehmen soll, schmeckte ihm wohl auch nicht.

Quellen, Seen, Flüsse waren für die den Kelten Erscheinungsformen der Muttergöttin. Wenn man mit dem entsprechenden meditativen Bewusstsein den Lauterbegleitweg entlangflytet,

http://dschjotiblog00.blog.de/2012/07/20/flyten-schweben-lernte-14155046/

kann man sie auch wahrnehmen und die helle klare Stimme der Lauter hören:

(hier ist das Video sichtbar):

http://dschjoti.blogger.de/stories/2300850/

Sie singt vom Salm der Weisheit und dass sich demjenigen das gesamte Wissen der Welt offenbart, der davon isst. Da der heilige Lachs den Kreislauf des Lebens symbolisiert, solltet ihr ihm aber nichts zuleide tun.

Luttar heißt auf althochdeutsch hell, klar und auch Wasser.

der verzauberte Stadtgarten von Welzheim

Zum Schluss atmeten wir noch einmal die Champagnerluft im echten bayrischen Biergarten von Welzheim und beobachteten die seltsamen Wesen im Stadtpark.

Neuntöter

Der süße Gesang der Vögel erquickte mein Herz und ich konnte nun den altheidnischen Naturglauben der Kelten nachvollziehen, in dem die Blumenmaid Blodeuwedd einst von Zauberern aus Eichenblättern, Ginster und Mehlkraut erschaffen wurde.

Ihre Finger waren weißer als der Schaum der 9. Meereswelle.
Später wurde sie dann in eine Eule, das Symbol der Weisheit verwandelt:


Mir fiel das asiatische Sprichwort ein:

Vor der Erleuchtung sind Berge Berge und Bäume Bäume.
Während der Erleuchtung sind Berge Thronsitze der Geister und Bäume Träger der Weisheit.
Nach der Erleuchtung sind Berge Berge und Bäume Bäume.

Der Gesang der Triaden Göttinnen

Auf dem Weg über die Brandhofer Mühle lauschte ich dem Gesang der Urgöttin, der Erdmutter Dana, die alles gibt und alles wieder in sich aufnimmt und der römischen Diana, der Göttin der Hexen, sowie Anu, der Greisin. Später wurde Dana oder Diana zur schwarzen Anna, welche Kinder verschlang und danach als sie zum Christentum übertrat mutierte sie zur heiligen St. Anna.

Beim Mixen der Gesänge der 3 Urmütter, der Erdmutter Dana, Brigid der Jungfrau und der Greisin Anu, schwangen sich ihre Amplituden dermaßen auf, dass mein PC derart vibrierte und sich wie ein Kreisel auf dem Schreibtisch drehte, dass ich es gar nicht schaffte, ihn auszuschalten oder gar die Batterie herauszubekommen. Dann wurde der Bildschirm plötzlich rabenschwarz und zum Glück konnte ich ihn danach wieder zum Leben erwecken.

Ob er nun wohl erleuchtet ist?

Der riesige Unterschied zwischen "verzaubert" und "verhext"

Auf dem Verzauberten Mühlenwanderweg bei der Menzelsmühle stiegen an Pfingsten unbewusste
Bilder aus meiner inneren Quelle empor. Ich wurde von ihnen ebenso verzaubert, wie von den lieblichen Gesängen der Natur.

Menzelsmühlensp45

Das Göttliche in seiner Vielfalt floss sichtbar und hörbar in mich ein und der göttliche Funken entzündete meine Seele derart, dass sie zu leuchten und zu klingen begann:

Ganz anders war es später dieses 6. Pfingstwunder von der Kamera auf meinen Computer zu bekommen, um diese Wunderwelt für alle sichtbar zu machen.

Zuerst musste ich unter einer Unzahl von Programmen die geeignete Software finden. Dabei musste ich dann viel installieren und wieder deinstallieren, weil z. B. entweder irgendwelche toolbars, die ich gar nicht haben wollte auf meinem PC ankamen oder mal wieder irgendeine dll fehlte. Dann fehlte später auch noch der Ton… und irgendwann hatte ich dann auch für einen guten Ton nichts mehr übrig:

Sch…..!!!

Das war also der Unterschied zwischen verzaubert und verhext!

Verzauberter Mühlenwanderweg bei Eubigheim

Brandausp12

Immer wieder begegnete mir auf dieser Pfingstwanderung der „grüne Mann“ der Kelten, aber auch Heilige und Mönche schienen sich in die Lüfte zu erheben.

Aus Kathedralen, schöner als ich je gesehen hatte, erklangen die Chöre der Geistwesen, manchmal wehklagend und seufzend, aber auch himmlisch entrückt.

Die Maibäume erinnerten mich an die Vereinigung des keltischen „Gehörnten“ Cerrunnos mit der großen Göttin um das Land im Mai neu zu befruchten.