Tag-Archiv | Klippen

Sa Riera

Felsennymphe

Ich lief am feinsandigen Strand der malerischen von Klippen umrahmten Bucht von Platja de sa Riera entlang, einem ehemaligen Fischerort entlang und kühlte meine Füße im klaren Wasser. Dabei beobachtete ich die vielen Boote, die auf den Wellen schaukelten und die Schwimmer, die sich weit in die Bucht hinauswagten, dass ihre Köpfe wie Stecknadeln aussahen. Haie schien es hier wohl nicht zu geben.

Hinter dem Fischer- und Touristendorf entdeckte ich noch weitere geheimnisvollen Sand- und Felsbadeplätze und schroffe Klippen. Nur leider hörte die katalaunische Mauer viel zu früh auf und die Naturgeister ließen mich nicht durchs Gestrüpp hindurch, so dass ich auf demselben Weg umkehren musste.

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Von Sirenen und anderen Meeresbewohnern

Octopus

Nachts, als der Mond schien, kamen die Sirenen mit den Wellen sangen mich in den Schlaf.

Anders als Orpheus und Odysseus die an der Sirenen-Insel vorbeisegelten und ihren Gesang mit ihrer Leier übertönten, öffnete ich mein Herzchakra ganz weit, um ihrem betörenden Gesang besser lauschen zu können.

Sie nahmen mir meine Augen und gaben mir ihre dafür, so dass ich damit in die Unendlichkeit schauen konnte.

Sie nahmen mir meine Ohren und gaben mir ihre dafür, so dass ich sie noch besser verstehen konnte, wenn sie mir von ihren Gestaltwandlungen berichteten, durch die sie sich auch unter die Menschen mischen konnten, ohne durch ihre Fischschwänze oder Flügel aufzufallen.

So wurde mein Geist vollkommen ruhig und ich wurde eine von ihnen. Ich erfuhr, dass ein Elbe seinen Namen dem Fluss geschenkt hat, ebenso wie der Neckar seinen Namen von einem Fischschwänzigen bekam und dass Lorelei eine der vielen Töchter von Vater Rhein ist.

Im Reich der Meeresgötter leben Aegir und seine Schwester Ran in einer tiefen Seehöhle an der brausenden Küste. Ihre kapriziösen Töchter, die Wellen faszinieren mich immer wieder wenn sie mit ihren grünen und blauen Schleiern am Strand entlang tanzen oder übermütig über die Klippen springen, wenn sie von ihrem Bruder, dem Wind gejagt werden.

Der Strand von Saint-Gilles-Croix-de-Vie

Der Strand von Saint Giles war schon bei Flut sehr interessant, mit seinen vielen verschiedenartigen Felsen und Badebuchten.

Felsenstrand Saint Gilles

Bei Ebbe jedoch kamen dunkle Höhlen und kleine Felsen zum Vorschein, auf denen man sich ausruhen konnte.

Wir konnten Algen betrachten:

Meeresschwimmbäder, die das Wasser zurückhielten, wurden gerne von Kindern, wenn Ebbe war benutzt. Warnschilder wiesen auf die spitzen abgebrochenen Muscheln an den Mauern hin, an denen man sich verletzen konnte, vor allem wenn man bei Flut die Mauern nicht sah.

Oben über den Klippen führte ein schöner Spazierweg entlang, von dem man einen schönen Ausblick auf die Hunde am Strand hatte und überall führten Treppen nach unten, mit Hundeverbotsschildern!

Bauvorschriften gab es wohl keine, hier baute jeder wie er wollte, ob es passte oder nicht.

Es gab auch noch schöne alte Häuser

Villa in Saint-Gilles-Croix-de-Vie

und neue, originell bepflanzte Häuser:

bepflanztes Haus

Bei Ebbe kam dann zutage, was alles unter Wasser war: