Tag-Archiv | Kobold

Wanderung mit Shivas 3. Auge

Mein Navi führte mich in die Zauberwelt Shivas, das im Nebel verborgene Geisterreich um den Tegelberg bei Geislingen:

Nebelgeister

Als ich endlich mit dem Auto über die steile und holprige Straße auf der Kuchalb bei Geislingen oben ankam, war die Landschaft von einem gespenstischen Nebel umhüllt. Dieser Nebel ließ die alltägliche Wirklichkeit immer mehr verschwinden. Naturgeister und Gottheiten wandelten im Nebel umher.

Auch ich streifte wie Shiva, anstatt zu arbeiten, durch den Wald des Tegelberges und gab mich meinen Träumereien hin.

Im dicksten weißen Morgennebel, liegt Shivas geschlossenes drittes Auge, mit dem er alles wahrnimmt. Vom Hindugott Shiva erhielt ich sein 3. Auge, damit ich immer weiß, wo ich bin.

So musste ich mich nicht so sehr auf die Wegzeichen konzentrieren, die im Nebel sowieso nicht zu sehen waren. Aus Dankbarkeit sang ich permanent das Mantra zu Ehren Shivas und die Naturgeister sangen eifrig mit.

„Erdmännle, Erdweible und etliche Fabeltiere versperrten oft die glitschigen Wege. Elfen wisperten, dass sie einst als Maden aus der Leiche des Riesen Ymirs herausgekrochen seien…

Ganz plötzlich und unerwartet tauchten auch Kobolde vor mir auf und posierten für die Kamera. Danach verschwanden sie wieder im Nebel:

Später konnte ich auf meinem Navi die zurückgelegte Strecke nicht mehr anschauen, weil sie wieder vom Bildschirm verschwand.

Aber die Bilder, die ich aufnehmen konnte, sind noch da. Manchmal froren allerdings die Kältegeister meine Finger oder meinen Touchscreen so ein, dass sich nichts mehr bewegte. So konnte ich dann aber auch nicht vom rechten Weg abkommen und die rutschigen Hänge ins Tal hinabstürzen.

Werbeanzeigen

Blumendevas im April

Langsam trudeln die Devas wieder in meinem Garten ein… Elfen, Feen, Gnome… Kobolde … Im Sanskrit heißen sie „die Leuchtenden“ oder „die Strahlenden“. Ihnen sind die Begriffe „ Gut und Böse“ fremd.

Mit einer Schlüsselblume, auch Himmelsschlüsselchen genannt, welches Glück, Wohlstand und Schutz verleiht, schloss ich das Reich der Elfen auf.

Glücksklee

Kaum hatte ich meinen vierblättrigen, glückbringenden Klee aus dem Winterquartier geholt, waren die Elfen auch schon da und legten ihre Elfenbabys in meine Tulpen.

Ich begrüße die Devas und bitte sie mich bei der Gartenarbeit zu beraten. Sie lassen sich gerne filmen und posieren gerne vor meiner Kamera. Natürlich wollen sie sich danach auch eingehend auf dem Bildschirm betrachten und ihr Aussehen verändern.

Manchmal streiten sie sogar so laut darüber, in welche Form sie gesehen werden wollen, dass die Spatzen Partei ergreifen. Lasse ich aber Musik erklingen, beruhigen sie sich wieder und singen laut schallend mit:

Am nächsten Morgen finde ich dann meistens solch ein blühendes Paradies vor.

Der Zauber des Waldes

Ich lief wieder in den Wald um den Zaubergesängen der Waldgeister zu lauschen und das zu schauen, was jenseits unseres Horizontes.

So drang ich ein in den dichten Urwald der Gefühle und bekam andere Ansichten.

Ich begegnete merkwürdigen Fabelwesen, die mir dennoch sehr vertraut waren. Kobolde, die Kinder des Chaos versteckten sich überall. Dryaden, Baumnymphen schwebten verträumt durch die Äste der riesigen Bäume. Feen verschiedenster Größe belebten den lichtdurchfluteten Teil des Waldes.

blue moon meditation

Aber auch Harpyien, die Vögel mit den Frauenköpfen lauerten im Gebüsch. Aber ich glaube, die erschrecken nur Männer…

Aus den gluckernden und gurgelnden Bächen stieg eine einschläfernde Melodie auf und geheimnisvolle Stimmen ertönten. Irgendwann hörte ich nur noch das rhythmische Getrappel der Hufe der Einhörner, deren Zauberkräfte die Legenden durchdringen.

Als ich begann Teil ihres Zaubers zu werden und ihnen entgegenlief, traf ich auf ein paar seltsame gehörnte Wesen. Sie waren ganz zutraulich, aber irgendwann bekam ich es doch mit der Angst und rannte weg. Eines dieser gehörnten Tiere rannte noch hinter mir her, um mich zurückzuholen, aber als es merkte, dass ich mich vor ihm fürchtete, blieb es stehen und schaute mir ganz verwundert nach.