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Dschinn, die zauberhaften Wesen

Dschinn sind unsichtbare Dämonen und Naturgeister, die aus Feuer erschaffen sind, und auf der Welt leben. Nur manche Menschen sehen sie. Er wurde bereits vor islamischer Zeit in Arabien wahrgenommen.Sie leben in einsamen und verlassenen Gegenden, wo es dunkel und feucht ist.

Mantra

Wenn Dschinn durch Beschwörungen mit Magie herbei gezwungen werden und nicht freiwillig zu den Menschen kommen, muss man sich nicht wundern, wenn sie bösartig werden und sich entsprechend verhalten. Immerhin sind sie im Gegensatz zu den Menschen außerordentlich wandlungsfähig.

Da sie die Sprache der Engel sprechen, können sie auch denjenigen Menschen, die bereit sind, ihnen zuzuhören deren Wissen zuflüstern. Einige Sultane aus Malaysia stammen vom Urvater der Dschinn ab und nicht wie die gewöhnlichen Menschen von Adam und Eva. Manche Menschen sind sogar mit einem Dschinn verheiratet, ohne es zu wissen.

Wie die Menschen gehören auch Dschinn verschiedenen Glaubensrichtungen an. Manche lauschten Mohammed bei der Offenbarung des Korans. Andere wurden sogar zu Heiligen, wie Aisha Qandisha.

Im Koran gilt die Verkündung des Propheten ebenfalls für die Dschinn. Trotzdem fürchten manche Menschen die Dschinn derart, dass sie Amulette tragen, vor denen der Dschinn zurückschreckt. Sie erheben sogar die Hand Fatimas, der Tochter des Propheten gegen die Dschinn.

Dies geschieht, weil es unter ihnen Dämonen gibt, die genauso bösartig sind, wie manche Menschen. Dschinn sind aber auch den Engeln ähnlich, nur wurden sie aus rauchlosem Feuer anstatt aus Licht erschaffen:

Das Opferfest der Muslime

Am Freitag beginnt das Opferfest der Muslime, einer der höchsten Feiertage im Islam. Auf Arabisch nennt man es Id al-Adha, auf türkisch kurban bayrami.

Im Mittelpunkt des Opferfestes stehen die Hingabe des Menschen an Gott und das Vertrauen auf seine Barmherzigkeit. Muslime sehen in diesem Fest eine Art Vorerlebnis der Auferstehung.

Das Fest bezieht sich auf die Geschichte des Alten Testamentes von Abraham und seiner Frau Sara, die keine Kinde hatten. Deshalb zeugt Abraham einen Sohn, Ismael, mit einer Sklavin. Später bekommt Sara aber doch noch den von Gott angekündigten Sohn Isaak.
Eines Tages befiehlt Gott dem Abraham, seinen eigenen Sohn Isaak zu töten- als Opfergabe. Als Abraham ihn gerade töten will, erscheint ein Engel Gottes und verhindert die Bluttat. So opfert Abraham dann einen Widder an Stelle seines Sohnes.

Hier gibt es eine schöne Geschichte wie moderne Türken in Deutschland das Schlachtopferfest begehen:

http://www.br-online.de/bayern2/notizbuch/opferfest-schaf-audio-ID1247307029762.xml