Tag-Archiv | Lotos

Der Lotos der alten Ägypter

Wenn die Überschwemmungen fruchtbare Erde ins Niltal brachten, erblühten auch die Lotosblumen üppig und wurden so zu einem Sinnbild für Überfluss und Reichtum.

Der Lotos wird auch als Sinnbild von Ägypten bezeichnet: Der Nil stellt den Stängel dar, das Flussdelta mit seinen weitverzweigten Flussarmen bildet die Blüte.

Die Blüten des weißen Lotos beten den Mond an und sind nur in der Nacht geöffnet.

Mit den ersten Sonnenstrahlen öffnet sich der blaue Lotos und mit dem Sonnenuntergang schließt er sich wieder. Der Lotos war deshalb ein Symbol des Lebens und der Wiedergeburt.

In den Reliefs der Gräber in Sakkara und Theben sind die Lotosblumen als Opfergabe für Verstorbene zu sehen, aber auch Darstellungen von Personen, die an Lotosblumen riechen. Lotos wurde auch verzehrt und war eine Opfergabe für die Götter.

Zu Beginn der Zeiten wurde der Sonnengott Re aus einer Lotosblüte, die auf den Wassern der Ewigkeit trieb, geboren. Seither sahen die Ägypter den Sonnenaufgang als ständige Wiederholung der Schöpfung und der Lotos wurde ein Zeichen der Wiedergeburt, ein Symbol für Sex und Fruchtbarkeit.

Lotus2010

Nefertum war der Gott der Lotosblume und der Parfüme.

Im alten Ägypten war der Lotos auch ein Wappenbild, das Symbol Oberägyptens, während der Papyrus das Symbol für Unterägypten war. Deshalb ist in vielen Darstellungen auf beiden Seiten eines Thrones der Nilgott zu sehen. Indem er Lotos und Papyrus zusammenbindet, vereinigt er symbolisch die beiden Landesteile. In den Tempeln finden wir die Lotossäulen.

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Distelmeditation zur Auflösung von Aggressionen

Manchmal, wenn ich mich beleidigt fühle, bin ich schrecklich wütend. Dann fühle ich mich so:

Buddha sagt: eine Beleidigung ist wie ein Brief. Nimmst Du ihn nicht an, geht er an den Absender zurück.

Sai Baba gibt zu bedenken, dass Streit ein Hinweis dafür ist, dass man etwas lernen muss. Hierzu eignet sich z. B. seine

Distelmeditation, mit der sich die Aggressionen auflösen:

Ich bin die stachlige Distel, voller Aggressionen steche ich um mich.
Nemo me impune lacessit. (Niemand reizt mich ungestraft)…

Weil meine Stacheln aber zu schwach sind, größeren Schaden anzurichten, bitte ich die Fee meinen aggressiven Geist in eine Rose mit dickeren Stacheln zu tragen.

Rose2

Ich erfreue mich eine Weile an meinen kräftigen Stacheln und nehme auf einmal einen süßen Duft wahr, der von einer zarten Knospe herrührt. Auch werde ich meiner Rosenschönheit gewahr. Vor lauter Freude beginnt sich meine Rosenknospe zu öffnen und ich schaue:

Die Fee lockt mich aber zu einer noch feineren Knospe, einer Lotosblume, deren makellose Knospe über den Wassern schwebt. Meine Aura verbindet sich mit der reinen Aura der Lotosknospe und wir werden beide zu reinem Licht. Wir sind ruhig, glücklich und rein – vollkommen.

Sobald die Knospe sich öffnet erfüllt Liebe mein Herz und der Göttliche Segen strömt in mich hinein. Ich fühle Shanti, die Stille, den Atem Gottes.


Ich bin Buddha, der in Shanti ruht.

Weihnachtsmeditation mit meinem Inneren Kind

Nachdem wir mehrfach das Mantra der Reinheit meditiert haben,

http://dschjotiblog00.blog.de/2009/10/29/hundert-silben-mantra-7269255/

spiele ich eine Weile mit meinem inneren Kind, das aus lauter Jux und Tollerei bald blau wie Krishna oder grün wie ein Grasfrosch wird. Nach einer Weile haben wir genug vom Spiel und es läuft vor mir her, dann klettert es einen Baumstamm ohne Äste empor und ich folge ihm zögernd. Was ist wenn…

Da erscheint auch schon eine gefährlich aussehende Riesenraupe. Aber Kystl läuft einfach auf der anderen Seite des Baumstamms weiter und ich beschließe meine Angst abzulegen und laufe ihm hinterher. So gelangen wir über andere Baumstämme zu einer Birke, die ich an ihrem glatten weißen Stamm, mit den Zebrastreifen erkenne.

Von hier aus sehe ich viele orangegekleidete buddhistische Mönche mit emporgereckten Armen aus der Dunkelheit zum Licht streben, genauso wie wir: Kystl und ich.

Der Gong ertönt, ich komme nur mit großen Schwierigkeiten aus meiner Meditation zurück. Dann lege ich meine Hände über die geschlossenen Augen und es eröffnet sich mir eine neue Welt.

Lotusmeditation

Ich sehe ein wunderbares Licht aus einer Lotosblüte heraustreten, deren Blütenblätter sich in reinster Schönheit entfalten, und mir wird ganz warm ums Herz und ich schwebe inmitten von zeitloser Glückseligkeit.

Nachdem ich die Hände wieder heruntergenommen habe und meine Augen öffnete um in die materielle Welt hinauszuschauen, fühlte ich mich leicht und unbeschwert, wie nach einem Urlaub.