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Sonnenuntergang am Strand von Saint Hilaire de Riez

Wir liefen oft noch abends zum Strand, um die besonderen Sonnenuntergänge am Atlantik zu beobachten. Wir kamen dann immer an diesem Vergnügungsplatz vorbei, dessen Neon-Palmen tagsüber hässlich und ausgeblichen aussahen:

Des Nachts träumte ich von einem umgekehrten Fußabdruck im Sand am Strand. Am Tage darauf fand ich dann einen derartigen Stein und legte ihn in eine Spur. Dann beobachtete ich, was geschah:

Viele Menschen, die am Strand entlang spazierten kamen vorbei. Wo die wohl alle hinsahen?

Fußspuren

Niemandem fiel etwas auf. Dann kam eine Familie mit einem Hund, der eigentlich nicht hätte dort sei dürfen. Er lief schwanzwedelnd auf diesen Stein zu und beschnupperte ihn ausführlich. Er war ganz aufgeregt und schien sich sehr zu wundern. Selbst als er von seinen Leuten zum weitergehen gerufen wurde, ging er nur widerstrebend mit.

Langsam veränderte sich die Atmosphäre. Vogelschwärme sammelten sich in den Büschen um die Nacht gemeinsam irgendwo in den Büschen in den Dünen zu verbringen.
Ich beobachtete drei ganz verschiedene Vögel (Möwe, einer mit einem langen Schnabel und ein ganz kleiner), die sich zur Futtersuche zusammengeschlossen hatten, gemeinsam in den Algen am Strand wühlten und sich erst als es schon recht dunkel wurde voneinander trennten.
Verschiedene Vogelarten flogen zu mehreren oder in Paaren nach Westen zu ihren Schlafplätzen.

Zuletzt flogen die Möwen aufs Wasserhinaus, wo sie die Nacht zubrachten.