Tag-Archiv | Maha

Sollen wir in Deutschland auch eine Kumbh Mela feiern?

Nicht nur in verschiedenen Städten in Indien werden hinduistische Wallfahrten, die Kumbh Melas an den großen Flüssen veranstaltet. Alle 12 Jahre gibt es sogar eine Maha, eine Große Kumbh Mela.

“Kumbh” ist der Behälter aus dem den Göttern bei ihrer Jagd einst einige Tropfen des Nektars „Amrit“ tropften. “Mela” heißt Zusammenkunft.

Hier habe ich mehr darüber geschrieben:

http://dschjotiblog00.blog.de/2010/01/17/kumbh-mela-2010-14-januar-30-april-7775715/

Aber auch in Malaysien wird die Kumbh Mela gefeiert:

Warum feiern wir in Deutschland nicht auch eine Kumbh Mela?

Genauso wie der Nebel nicht nur in Deutschland aus den Wassern steigt, wenn nachts die Temperaturen gegen Null Grad Celsius gehen, so steigt er auch in Indien als Dunst oder Nebel aus dem Ganges und kriecht über die Felder in die Städte.

Nebel inTschechien

Der göttliche Tropfen, Amrit verteilte sich schließlich überall auf der Welt, überall wo Wasser ist, ist auch Amrit. Nur müssen wir wieder danach suchen und zwar am richtigen Ort.

Nicht Berlin, München oder Frankfurt sind die Orte an denen sich die Tropfen der Götter befinden, sondern in unseren Herzen.

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Maha Kalis Tanz mit Dschjoti

Nur weil ich aus meiner Haut gefahren bin, war ich in der Lage, Kali bei ihrem ekstatischen Tanz zu begleiten.

Bereits bei den ersten Tönen der Melodie erblickte ich die schwarze Hindu- Göttin mit ihrer knallroten aus dem Munde hängenden Zunge. Sie tanzte eine Art Zumba- Twist und ich staunte, dass sie ihre vielen Beinen so hervorragend unter Kontrolle hatte. Dazu schwenkte sie ihre zahlreichen Arme und forderte mich auf, es ihr gleich zu tun, was ich ganz begeistert auch gleich ausprobierte:

Unsere Meditationsgruppe lag nämlich ausgestreckt Kopf an Kopf und Fuß an Fuß wie ein riesiger Organismus diagonal auf dem Hallenboden. Wir hatten zum Tanzen nun immerhin 16 Arme und 8 paar Beine zur Verfügung.

Dann küsste Kali mich mit ihrer langen kalten Zunge auf die Stirn und ich wurde von ihrer Energie durchströmt, bis ich von innen heraus wie ein LED- Weihnachtsbaum leuchtete. Auch stellte sich ein wunderschönes Glücksgefühl bei uns ein, dem wir uns selig hingaben:

http://www.myvideo.de/movie/8861191
Die Erleuchtung beim Tibetischen Pulsieren – MyVideo

http://www.myvideo.de/Videos_A-Z?searchWord=Tibet+Pulsieren+Erleuchtung

Nach einer Weile wurde es mir aber immer heißer und ich sah Kali inmitten eines riesigen gelb- orange Feuers tanzen. Ich befürchtete in dieser Hitze zu verbrennen.

Mit der Zeit wurde aber die Musik ruhiger und die Energie wieder sanfter. Ich schwebte irgendwo zwischen den Welten und nahm meinen Körper nicht mehr wahr, bis unsere Guritha uns wieder aus der Versenkung holte.

Kali war verschwunden, aber ihre Energie durchdrang uns noch.

Hier habe ich schon einmal über meine Erfahrung mit dem Tibetischen Pulsieren berichtet:

http://dschjotiblog00.blog.de/2012/06/28/tibetan-pulsing-13980869/

Meditation, Kali, LED, Tanz, Maha, Dschjoti, Tibet, Pulsing, Pulsieren, Versenkung, Erleuchtung, Feuer, Zunge, Göttin, Weihnachtsbaum,

Ewiges Leben – Jeeva Samadhi

Es gibt viele Formen von Bestattungen: Erdbestattungen, Wasserbestattungen, Feuerbestattung, Luftbestattung indem der Körper von Tieren beseitigt wurde, Mumifizierungen…

Beim Maha (Großes) Samadhi , demTod bei dem die Seele aus dem Kreislauf der Wiedergeburten ausscheidet – geht die Seele des Siddhas ganz bewusst durch den Schädel (kapala) aus dem Körper heraus. Danach kommt die Kundalinischlange heraus und der Siddha erhält Befreiung, Kapala Moksham. Moksham heißt Befreiung.

Sadhguru erläutert hier ausführlich beabsichtigtes Sterben mit Samadhi

Was ist Jeeva Samadhi? Der Körper zerfällt nicht und das Leben bleibt im Körper. Die Seele kann die Gläubigen weiter segnen. Sogar die Umgebung hat eine besonders hohe spirituelle Energie. Wenn das Blut nicht mehr zirkuliert und die Atmung versiegt, hält dennoch eine leuchtende Prana- Energie die Körperzellen lebendig. Der Siddha kann seinen Körper aus dem Sarg verschwinden lassen und ihn woanders wieder einige Jahre weiterleben lassen.

Schneewittchen

Das erinnert mich doch an Schneewittchen oder die Hl. Bernadette Lourdes, deren Leichnam unverwest unter ihrem vermoderten Leichentuch und ihrem verrosteten Kreuz ausgegraben wurde.

In Tamil Nadu (Südindien) gibt es viele Orte, an denen sich Jeeva Samadis befinden. In beinahe allen berühmten Tempeln befindet sich einer. Auch Shirdi Sai Baba erlangte 1918 in einer Sitzposition `jeeva samadhi‘. Früher gingen die Sadhus und die Heiligen, mit Hilfe von Jeeva Samadhi unter die Erde um in die himmlischen Gefilde zu kommen.