Tag-Archiv | Mantra.

Mantrasingen, Ganesha wird begrüßt

Der weise Gott Ganesha ist der Schutzherr der Wissenschaften und steht für den Neuanfang und die Transformation.

Weil Ganesha das OM oder AUM verkörpert, begrüßten wir ihn als ersten mit diesem Mantra:

Gajavadana bedeutet „der Elefantengesichtige“, weil er den Kopf eines Elefanten am Hals hat und das kam so:

Weil Ganeshas Vater Shiva dem Knaben Ganesha in seiner Wut darüber, dass er ihn nicht zu seiner Frau Parvati ins Bad lassen wollte, den Kopf abschlug und ihm dann, damit der Familienfriede gerettet wurde, den nächstbesten Kopf den er finden konnte, wieder aufsetzte. Und das war nun eben mal ein Elefantenkopf.

Tamburin

Mit dem Tamburin schlage ich den Herzschlag des Universums, so dass wir unsere Wurzeln tief in Mutter Erde dringen lassen können.

Das Tamburin ist ein uraltes Musikinstrument. Bereits „Mirjam die Prophetin“ und die Schwester von Aaron und Mose führte einst mit dem Tamburin den Reigen der Frauen an und sang prophetische Lieder.

Ich habe mein Tamburin mit einem uralten Symbol, dem Siegel des Königs Salomo, dem Herrscher über die Dschinn, verziert.

Es wurde auch bei den Riten des Baalskultes (Nimrod, Semiramis, Astarte, Baal, Moloch, Venus u.a.) angewendet.

Die beiden einander durchdringenden Dreiecke bedeuten aber auch, dass Himmel und Erde sich miteinander verbinden.

Werbeanzeigen

Die mystische Burgruine Falkenstein

Mystischer Falkenstein

Unten am Parkplatz beim Falkenstein in Pfronten im Allgäu ging es links herum für 4 € Parkgebühren und rechts herum zum selber Laufen auf den Falkenstein.

Das Muelteweible, welches in dieser Gegend die Kinder bringt, weil die Menschen keine Zeit oder keine Lust mehr haben sie selber zu erzeugen, warnte mich vor dem engen und steilen Aufstieg zum Falkenstein, der höchstgelegenen Burgruine Deutschlands.

Es meinte, ich müsse mindestens 5 Kilo Bergwanderschuhe und ein Paar Stöcke benutzen um die rutschigen Wege da hoch zu kommen.

Ich wollte aber meine luftigen Trackingschuhe anbehalten und wandte mich an die Madonna mir beim Aufstieg zu helfen. Sie leitete die Naturgeister zu einem wunderschönen Mantra an. Je höher ich kam, desto imbrünstiger besangen sie die Große Göttin.

http://www.mythologie-atlas.de/altlandkreis-f%C3%BCssen/pfronten/muelteweible-pfronten-dorf/

Trotzdem schwitzte ich soviel Angstschweiß, dass meine Armbanduhr stehen blieb. In der Mariengrotte betete ich zur Madonna und sie wies mir den Weg zu einem Geschäft in Pfronten, das meine Lieblingsuhr, die ich mir schon lange gewünscht hatte, auf 5 € heruntergesetzt hatte.

Nachdem ich sie gekauft hatte, lief die alte Uhr auch wieder.

Halloween mit Shiva

Von überall her kommen sie hervorgekrochen, die Geister, die unsere Welt besuchen, zu der Zeit, wenn die Schleier zwischen den Welten dünner werden:

http://dschjotiblog00.blog.de/2009/10/31/samhain-halloween-7279128/

Ich summte das Mantra vor mich hin, in dem Shiva der Zerstörer von Leid und Trauer gerufen wird.

Der Mond schmückte sein Haupt als seine Trommel erklang und er tanzte mit uns den Reigen des ewigen Kreislaufs von Geburt und Tod durch das Universum:

Die Liebe und die Güte

Auf meinem Ausflug nach Oberwälden, tönte mir dieses Lied aus dem 8. Jahrundert, das wir am Mantraabend gesungen haben, noch in den Ohren:

Ubi Caritas et Amor
Ubi Caritas Deus ibi est

Da wo die Güte und die Liebe weilen, da ist Gott heißt der lateinische Text.

Caritas ist die Nächstenliebe und Amor die Gottesliebe.

Dieses Lied wurde früher während der Fußwaschung bei der Abendmahlmesse am Gründonnerstag gesungen:

Dschjoti beim Mantrasingen mit den Naturgeistern

Sanfte betörende Harfen- und Flötenmusik mischte sich unter die Klänge der Violine und ich vernahm die Naturgeister im Stampfen des indischen Harmoniums, als wir wir „radhasoami deva devi, radhasoami sat nam“ sangen.

Unser Mantra lockte die Naturgeister herbei.

Ein Schleier des Zaubers breitete sich über uns aus und mein Herz wurde ganz weit, als ich die glanzvolle Schar betrachtete.

Mit klingelnden Glöckchen tanzten die Feen immer wieder aus der Dunkelheit heraus und verschwanden wieder um sogleich in neuen Energieschwaden wieder aufzutauchen. Diese anmutigen Geschöpfe schienen sich stets zu verwandeln, mal in menschenartige Wesen, mal in Tiere oder Pflanzen, aber auch in Flammen, Nebelspiralen und vieles mehr.

Ein Licht wie Abermillionen von Glühwürmchen ließ unseren Meditationsraum erstrahlen und ein Duft wilder Rosen umgab uns, als die Naturgeister und Elementarwesen uns umkreisten.

Ein Geist der Lüfte ritt auf einem kräftigen Windhauch durchs Fenster herein und bezauberte uns mit seinem Gesang. Er entfachte eine riesige Flamme in unserer Mitte und löschte sie auch wieder mit einem regenbogenfarbenen Wasserstrahl.

Feenringe, die lichterkranzartig glitzerten schwebten über unseren Köpfen und hielten uns gefangen in der Feenwelt. Wir mussten pausenlos unser Mantra rezitieren, bis wir wieder frei gelassen wurden. Dabei kam ich ganz schön in Atemnot:

Als die letzen Töne verklangen, löste sich die ätherische Schar wieder auf und nur noch ein paar Kirschblüten vor uns auf dem Boden erinnerten an sie.

Dschjoti beim Mantrasingen mit Saraswati

Langsam schlängelte sich die alte Fluss- und Fruchtbarkeitsgöttin Saraswati in unseren Meditationsraum.

Später wurde sie als Tochter des Gottes Brahma inkarniert (wiedergeboren) und mit dem Gott Vishnu verheiratet. Der verschenkte sie dann an Brahma, damit sie ihm bei Schöpferaufgaben helfen konnte. Sie schenkte ihm hierfür das Gayatri- Mantra und so konnte er den materiellen Kosmos erschaffen.

Dann wurde sie die Göttin der Wissenschaft und der schönen Künste. Meistens kann man sie bei ihrem Reittier, der Wildgans finden. Am liebsten spielt sie auf der Vina. Damit sie gleichzeitig die Veden und eine Gebetsschnur tragen kann hat sie vier Hände. Die könnte ich auch manchmal brauchen.

Nun hatten wir also die Ehre die Gemahlinnen der drei Weltenschöpfer in unserer Mitte zu begrüßen:

Außer Saraswati besangen wir auch Lakshmi, die Göttin der Fülle und des Reichtums und die Gemahlin Vishnus.

Die Gemahlin Shivas, die Göttin Durga, die die mütterliche Liebe repräsentiert ritt auf einem Tiger.

http://www.youtube.com/my_videos?o=U

Als unser Mantra sich dem Ende zu neigte, schlängelte sich Saraswati zusammen mit Lakshmi und Durga wieder gen Indien, damit die Menschen dort von ihren Sünden befreit werden können, wenn sie von ihrem Wasser trinken. Sie hinterließ uns eine duftende Lotusblüte.

Dschjoti beim Mantrasingen mit Krishna

Nachdem Ganesha wieder davon getanzt ist, hüpfte nun Krishna in unsere Runde. Wir gegrüßten ihn freudig als unseren Beschützer.

Hare ist Krishnas Spitzname, aber eigentlich ist einer seiner vielen Namen Sri Hari und bedeutet, dass er uns die Hindernisse auf dem Pfad zur Erleuchtung hinweg räumt.

Während wir acht zu ihm sangen, erhob er uns mit seiner gewaltigen Stimme in die höchsten spirituellen Gefilde. Deswegen hört man uns und die Violine nur noch leise, aber vielleicht erkennt ihr uns ja auf dem Video wie wir mit dem lotusäugigen blauen Gott mit der Pfauenfeder in seinem rabenschwarzen Haar im Zustand der göttlichen Raserei (rasa lila) tanzen:

Hier habe ich noch etwas über Krishnas Tanz geschrieben:

http://dschjotiblog00.blog.de/2010/02/26/rasa-lila-tanz-goettlichen-liebe-8080279/