Tag-Archiv | Mariengrotte

Die mystische Burgruine Falkenstein

Mystischer Falkenstein

Unten am Parkplatz beim Falkenstein in Pfronten im Allgäu ging es links herum für 4 € Parkgebühren und rechts herum zum selber Laufen auf den Falkenstein.

Das Muelteweible, welches in dieser Gegend die Kinder bringt, weil die Menschen keine Zeit oder keine Lust mehr haben sie selber zu erzeugen, warnte mich vor dem engen und steilen Aufstieg zum Falkenstein, der höchstgelegenen Burgruine Deutschlands.

Es meinte, ich müsse mindestens 5 Kilo Bergwanderschuhe und ein Paar Stöcke benutzen um die rutschigen Wege da hoch zu kommen.

Ich wollte aber meine luftigen Trackingschuhe anbehalten und wandte mich an die Madonna mir beim Aufstieg zu helfen. Sie leitete die Naturgeister zu einem wunderschönen Mantra an. Je höher ich kam, desto imbrünstiger besangen sie die Große Göttin.

http://www.mythologie-atlas.de/altlandkreis-f%C3%BCssen/pfronten/muelteweible-pfronten-dorf/

Trotzdem schwitzte ich soviel Angstschweiß, dass meine Armbanduhr stehen blieb. In der Mariengrotte betete ich zur Madonna und sie wies mir den Weg zu einem Geschäft in Pfronten, das meine Lieblingsuhr, die ich mir schon lange gewünscht hatte, auf 5 € heruntergesetzt hatte.

Nachdem ich sie gekauft hatte, lief die alte Uhr auch wieder.

Ersetzte Mariä Himmelfahrt einst das Fest Dianas?

Die Kräuterweihe hatte ich heute am „großen Frauentag“ leider verpasst:

An diesem Tag, als die Jünger das Grab Marias öffneten, war ihr Leichnam nicht mehr dort. Stattdessen lagen dort duftende Blüten und Kräuter. Im 6. Jahrhundert fiel es den Gläubigen dann ein, Maria über alle Heiligen und Engel zu erheben und „Mariä Himmelfahrt“ zu feiern.

Anschließend wird es 30 Tage lang wundersame Zeichen geben und dieser Zeitraum wird „Frauendreißigst“ genannt. Da ruht dann ein 3-facher Segen auf Tieren und Pflanzen. Die guten Wirkungen sind 3- fach erhöht und Gifte wirken kaum.

Ich wollte mir auch wieder heilsames Marienwasser bei der Marienquelle für meine Pflanzen holen, aber dann war die Quelle ausgetrocknet:

Ob Diana, die frühere Göttin den Menschen zürnt, weil an ihrer Stelle nun Maria verehrt wird?

Hier habe ich frühere Besuche bei der Marienquelle beschrieben:

http://dschjotiblog00.blog.de/2009/10/30/marienquelle-7274398/

http://dschjotiblog00.blog.de/2012/04/17/mariengrotte-wernau-13526591/

Die Mariengrotte bei Wernau

Als ich wieder einmal zur Marienquelle ging um etwas heilkräftiges Quellwasser für den Zimmerbrunnen zu holen, las ich etwas über den Ursprung der Mariengrotte.

MarienGrotte

Davor waren kreisförmig Sitzgelegenheiten aufgestellt, die zur Besinnung und zur gemeinsamen Meditation anregen sollen. Als ich auf die Marienstatue zulief sprang gerade ein Eichhörnchen davon.

An der Quelle füllte ich meine Flasche mit dem frischen Quellwasser und lauschte andächtig dem Gesang der Vögel.

Marienquelle

Dann lief ich noch etwas am sich dahin schlängelnden Bächlein entlang und sog die Atmosphäre tief in mich ein.

Marien-Bächlein

Hier gab es genügend Bärlauch für Kartoffel-Gratin:

Als ich genügend gesammelt hatte, lief ich auf dem Leidensweg mit den abgeblätterten Christusabbildungen wieder zurück und wurde dabei von ein paar vom Himmel herabfallenden Tropfen gesegnet.

Hier habe ich früher schon einmal einen Eintrag über die Marienquelle eingestellt:

http://dschjotiblog00.blog.de/2009/10/30/marienquelle-7274398/