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Vegetarische Dschjoti- Maultaschen für die Fastenzeit

Meine Maultaschen sind weder geschützt, noch nach Form, Größe und Inhaltsstoffen festgelegt, wie die schwäbischen EU- Maultaschen.

Jeder darf hineintun was er will, nur keine toten oder lebendigen Tiere. Es macht auch nichts, wenn ihr sie so groß macht,wie hier auf dem Foto:

Dschjoti- Maultasche

Schließlich war das einst ein Arme- Leute Essen, worin alle Küchenreste drin versteckt wurden. Zur Fastenzeit hießen sie dann Herrgottsbescheißerle, weil verbotenerweise auch Fleisch drin war.

Hier ist mein Rezept:

Zutaten:

Nudelteig

Dinkelbulgur
2 Eier
1 Zwiebel
2 Spitzpaprika
3 kleine Karotten
3 Eßlöffel Mehl
Prise Salz und Pfeffer
Pfefferminzblätter

Zubereitung:

Gemüse zerkleinern und alles zusammenrühren und auf der Hälfte des Nudelteiges verteilen. Die andere Teighälfte darüber schlagen, in kleine Vierecke schneiden und die Ränder mit den Fingern zusammenpressen. In kochendem Salzwasser aufkochen und bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten in einer Gemüsebrühe ziehen lassen.

(Am nächsten Tag habe ich die Reste mit Zwiebeln, Ei und Gewürzen in der Pfanne gebraten)

Meine Finger klebten hinterher sehr.
Diese Art, die Füllung in die Taschen zu bekommen ( 3:40)finde ich viel besser und werde sie das nächste Mal anwenden:

Nach dem Genuss der Maultaschen könnt ihr dann die angefressenen Kalorien wieder auf dem Maultaschenweg bei Bad Urach abwandern, sofern ihr dort nicht schwach werdet, weil es dort überall Maultaschen zu essen gibt.