Tag-Archiv | Mondsichel

Was sich hinter der Sonnenfinsternis abspielte

Engel

Ich war gerade dabei meinen Garten von Westen nach Osten zu tragen, damit ich rechtzeitig zum Frühlingsbeginn meine Gänseblümchensamen ausstreuen kann.

Dabei sangen mir die Vögel im Garten ein Ständchen und pickten die ausgegrabenen Regenwürmer auf. Eine Elster brachte noch schnell einen Stöckchen in ihr Nest, dann sank die Temperatur merklich ab und es wurde immer dunkler.

Eine eigenartige Atmosphäre breitete sich aus und als ich durch meine Sonnenfinsternisbrille sah, wie die Mondsichel sich in die Aura der Sonne schob, holte ich schnell meine Kamera um diese wundersame Sonnenfinsternis am Himmel zu filmen.

Ich war dann doch sehr überrascht, was mein 3. Auge so alles wahrnahm:

Es schien als ob sich die Mondsichel aus der Sonne herauslöste und um sie herumtanzte.

Himmlische Wesen mit Geigenbögen schwebten durch das Firmament und spielten eine Art Mondscheinsonate auf den Strahlen der Gestirne. Immer wieder formten sie ein Herz aus Liebe, während sich ihr Licht im Mondwasser spiegelte.

Dann spalteten sich die Mondsichel in zwei. Diese stiegen in ein Gefährt ein und verschwanden, genauso wie die herum schwebenden Engel.

Ein Glück, dass ich alles filmen konnte, sonst glaubt einem das ja niemand.

Meryem ana

Es lohnt sich zu Marias Haus auf dem Nachtigallenberg (Bülbül Dağı) im Ruinenfeld von Ephesus zu pilgern. Dann werden euch nämlich laut Pius X. sämtliche Sünden erlassen. Dort entspringt eine Quelle von wo aus ein Bächlein an der Geburtsgrotte der Artemis vorbeifließt.

In Ephesus wurde die uralte Muttergöttin Artemis Ephesia als Natur- und Fruchtbarkeitsgöttin, aber auch als Kriegsgöttin und Todesgöttin von einer matriarchal ausgerichteten Gesellschaft verehrt. Die Frauen identifizierten sich mit der Großen Mutter und schrieben ihr alle weiblichen Eigenschaften zu.

Im Artemision, dem Tempel der Artemis fanden die Einweihungen in die Artemis-Mysterien statt. Der frauenfeindliche Apostel Paulus, versuchte die Epheser vom Glauben an ihre Große Göttin abzubringen. Die verjagten ihn aber mit Sprüchen wie:
„Groß ist die Artemis von Ephesos!“

Obwohl das Christentum schließlich doch siegte, überlebte die Große Göttin von Ephesos in der christlichen Muttergottheit Maria. Beide wurden mit einer Mondsichel dargestellt.

Mondtänzerin

Diesen Sacred-Dance tanzten wir besinnlich und meditierend:

Meryem Ana (Mutter Jesu) von Fuat Saka:

hier sind die Tanzschritte dazu:

Die Frauen tanzen erdgebundener, also weniger kraftvoll als die Männer. Sie verwenden anmutige Bewegungen, kleinere Schritte, Sprünge und Tritte.

Musik und Bewegungen unserer Ahninnen entzünden wieder das Feuer unserer Lebensfreude und berühren unsere Herzen durch Tänze und Melodien die im südeuropäischen und südosteuropäischen Raum authentischen erhalten wurden.