Tag-Archiv | Musik

Meine Verwandlung in eine Schlange

Wie in einem Gebet verbinde ich mich zutiefst mit der Schlange, deren Gestalt ich annehmen will, um mein Intuitives Wissen zu erwecken.

Mit den Klängen der Musik erwacht die große Göttin in der Gestalt der Schlange in mir und ich bewege meinen Körper langsam in wellenförmigen Bewegungen.

Mein Bewusstsein und die Umgebung beginnen sich zu verändern.

Meine Hände werden zu Schlangenköpfen.Dann winden sich auch meine Arme und Hände solange, bis die Ringe an meiner Hand mich funkelnd anblicken. Meine Augen werden zu Schlitzen und ich fühle mit meiner langen Zunge spitze Fangzähne in meinem Rachen wachsen.

Mit der schneller werdenden Musik werden meine Bewegungen ekstatischer, bis ich völlig aus mir heraus getanzt bin.

So stehe ich an der Peripherie eines Kreises und beobachte die zusammengerollt schlafende Schlange in dessen Zentrum. Mit meinen Händen versuche ich sie zum Leben zu erwecken.

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Langsam reagiert sie auf meine Zeichen und Gesten und bewegt sich schlängelnd zum spiralförmigen Tanz. Immer mutiger bewege ich mich in ihre Aura um sie zu immer tollkühnerem Tanz zu ermutigen. Hoch steigt sie empor, tanzt immer wilder und teilt sich zischend in zwei Schlangen.

Nun winden sich die beiden wie Pingala und Sushumna umeinander und wo die beiden Energien zusammentreffen erzeugen sie ein einen kraftvollen Wirbel aus Licht.

Zusammen tanzen sie in einem elektrisierenden „Tanz“ die Acht der Unendlichkeit in ihrem feurigen Spiel der Energien.

Ich spüre wie ihre Energien mich aufwärts und abwärts durchfließen und ich erkenne, wie ich durch sie aus meiner Haut herausschlüpfen kann und neue Ebenen bewusster Erkenntnis erfahren kann.

Dieser Austausch von Energien zwischen meiner Realität und der Realität der Schlangen bereichert beide Welten mit vitaler Lebensenergie und neuen Perspektiven.

Zuletzt bat ich intuitiv die Schlange um Regen, damit ich endlich Gänseblümchensamen für sie aussäen kann.

Meditation beim Sonnenuntergang

Scharfe rote Energiepfeile schossen durch die Gegend, als ich friedlich vor mich hin dösend den heiligen Moment des Sonnenuntergang betrachten wollte, an dem sich Tag und Nacht begegnen und der Himmel die Erde „küsst“:

Sonnenuntergang

Unser Nachbar hatte mal wieder seiner Unzufriedenheit gegenüber vorbeikommenden Spaziergängern laut Ausdruck verliehen. Er schoss seine aufgestauten Energien direkt in ihre Aura, so dass sie wie angewurzelt stehen bleiben und ihm höflich zuhören mussten. So sog er deren Energien wie mit einem Staubsauger in sich ein ein. Ich merkte, wie auch meine Energien in seinen Aurasauger hineinzufließen begannen, obwohl ich doch weit entfernt von ihm war.

Zum meinem Schutz drehte ich die Musik so laut an, dass ich ihn kaum noch hören konnte. So wurden meine Chakren (Energiezentren) angeregt und mein Bewusstsein öffnete sich.

Allmählich fiel ich in eine meditative Stimmung und die Spannungen wichen einer tiefen Entspannung.

Während die Musik durch die Gegend hallte, spielte sich vor meinen geschlossenen Augen ein Zusammenspiel der Farben mit unendlichen Variationen ab.

Grelle Farben in überirdischem Glanz in allen Variationen sowie bunte Blüten schwebten an mir vorbei und öffneten das Tor zu meinem Herzen. Die Energien tanzten und wurden zu Freude und Glückseligkeit.

Ich fühlte mich sanft auf Wolken schaukelnd und meine Seele genoss himmlischen Frieden, als die Sonne allmählich am Horizont verschwand:

Als ein Wind durch meine Haare strich und die Musik verklang, verschwanden allmählich das Rosa der Liebe und das wärmende Orange und ich blickte auf den rotwerdenden Abendhimmel.

So wurden wieder einmal die Energien meines Grolls und meiner Aggressivität in positive Gefühle transformiert.

Im Palast der Zauberin Esi

Dunkle schwere Erdenergie trat durch unsere Füße in unsere Körper ein. Einatmend zogen wir sie nach oben ins Becken und glichen die Energie unserem Rhythmus an.

Unsere Wimpern wuchsen lang und dicht. Unsere Arme bewegen sich schlangengleich und unsere Hände glitten in Wellen und Kreisen durch die Luft.

Unsere Hüften kreisten um unsere Mitte und wir tanzten und schwebten zwischen den Sternen, während der ganze Körper wogte.

Kamelritt

Das Becken kippten wir und ließen den Brustkasten wellenförmig gleiten um uns in Kamele zu verwandeln. Wie eine Woge richteten wir während des Kamelganges unseren Oberkörper immer wieder auf.

Durch die lieblichen Weisen unserer Musik hindurch drangen raue, gurgelnde Kamellaute von den Sportlern in der Halle nebenan in unseren Saal.

Nun wussten wir endlich, wie es sich anfühlt ein Kamel zu sein, dessen Körper, Seel e und Geist ganz im Einklang mit sich selbst sind.

Am Anfang spürte ich noch meine Spannungen, dort wo sich die Energien stauten. Langsam aber wurden die Bewegungen geschmeidiger, als sich die Widerstände aufzulösen begannen. Blockaden wurden gelöst und Schlacken ausgeschieden.

Endlich konnten die Gefühle frei fließen und frische Lebenskraft durchströmte mich. Schauer der Erregung durchrieselten uns und wir empfanden äußerstes Wohlbehagen.

Wir hatten die Schleier gelüftet, die uns die Sicht auf das innere Glück versperrten.
Ich spürte wie meine Fußsohlen auf der Erde abrollen. Ich lasse los! So klang es in mir.

Vom Bauch aus strömte die Energie die Wirbelsäule empor und sprühte wie ein riesiger goldener Springbrunnen zu meinem Scheitel hinaus, weit ins Universum.

Die farbenprächtigen Energiefelder beim Meditativen Tanz:

Wir lernten zu jeder Jahreszeit einfache meditative Tänze und feurige Folklore-Tänze kennen. Sie alle berührten uns mit ihrem Aufbruch und Abschied tief in unseren Herzen und unsere Seele.

Die feinstoffliche Energie, die in uns und um uns pulsierte, durchströmte in großen Lichterschwaden unsere Körper und unsere Seelen.

Wir hielten uns an den Händen und fühlten uns im Einklang mit dem Leben und der Schöpfung. Die gleichmäßigen Bewegungen unserer Körper und besonders die Bewegungen unserer Hüften lösten unsere Spannungen auf und unsere Herzen öffneten sich. So wurden wir sensibel und aufnahmebereit für die feineren Schwingungen die uns nun durchdrangen.

Gemeinsam tanzend entdeckten wir auf verschlungenen Pfaden die unendliche Palette unserer Gefühle: Hell, Dunkel und alle bekannten und unbekannten Farben, also nicht nur Freunde und Glück, sondern ebenso Trauer und Schmerz brachen aus uns hervor.

So erkundeten wir gemeinsam unsere Schattenseiten und konnten sie gemeinsam in unserem Kreis annehmen.

Die Energien unserer Tänze ließen je nach Thema wunderschöne schillernde Kraftfelder im Raum entstehen, dass wir auch direkt am Körper spürten und das heilsam auf uns alle einwirkte. Als ich die feinen Energien wahrnahm, tanzte ich mit den Engeln zu den Göttern durch das Universum:

Wir lernten unsere weiche und sensible Seele kennen. Sogar Mondfrau, mit dem Herrenhaarschnitt, die sich allzu gerne in zu vielen Gefühlen und unklaren Worten verliert, lernte hier voll präsent zu sein.

Besonders blitzen unsere Augen und hüpften unsere Herzen als die lebensfrohen Klänge der Romatänze unser inneres Feuer entfachte und unsere Lebensfreude hervorsprudeln ließ.

In Indien heißt es, dass die Roma die Kinder des indischen Gottes Rama seien.
Außerdem bedeutet Rama auf altindisch: Menschen, die die „Schönen Künste“, Musik und Tanz, ausüben.

Isis Wings

Mit einem knisterndem Geräusch schloss ich der Klettverschluss mit der Schlinge um meinen Hals. Nun gab es kein Zurück mehr. Ich ignorierte den atemberaubenden Druck und ergriff die Holzstücke meiner Flügel.

Isiswings

Die Musik spielte auf und ich schwang mich auf ihren lieblichen Klängen in die Weite des Raumes. Zaghaft probierte ich meine Bewegungen. Erst langsam, dann immer schneller wirbelte ich durch den Raum und fühlte mich frei wie ein Vogel und fühlte die Glückseligkeit eines Engels ohne Körper.

Erst als die Musik verstummte, erwachte ich dankbar aus meinem Tanz und streifte die Isis- Wings wieder ab.

Ich hatte die Isis Wings früher schon an anderen Tänzerinnen bewundert. Auf dem Basar in Jerusalem fand ich sie unpassend für mich, weil ich doch keine Diva bin. Aber ihre wunderbare und geheimnisvolle Ausstrahlung ließen mich nicht los und als ich sie umlegte, verwandelte ich mich in ein anderes Wesen, jenseits von Raum und Zeit.

Der geheimnisvolle Schleiertanz erschien gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf den Bühnen Europas.

Was hier auf uns belustigend wirkt, hat sich inzwischen doch sehr geändert.

Der atemberaubende Tanz mit den Flügeln, der nach der ägyptischen Göttin Isis benannt wurde, verzaubert aber nicht nur die Tänzerinnen, sondern begeistert auch die Zuschauer.

Die Geräusche meines Sternenhimmelweckers

Heute Morgen weckte mich ein Naturton meines Sternenhimmelweckers.

Sternenhimmelwecker

Eigentlich heißt der Klang ja Meeresrauschen:

aber meine Klospülung klingt ganz ähnlich.

Das „Unterwassergeräusch“ klingt auch eher wie Hunde, die im Gangnam- Style bellen:

MyVideo hat dieses Video übrigens auf eine Urheberrechtsverletzung geprüft. Hi hi!

Youtube hat es beim ersten Mal zwar verpixelt dargestellt, beim 2. Mal aber blitzschnell hochgeladen.

Dieser „Wasserfall- Klang“ kommt übrigens nicht von meinem Nachbarn, sondern von meinem Sternenhimmelwecker:

Der Grund, warum ich den Wecker eigentlich gekauft habe, ist, dass er mich manchmal auch mit so zauberhafter Musik wie dieser hier weckt:

Außerdem zaubert er einen wunderschönen Sternenhimmel an die Decke, wenn ich abends nicht zu müde bin, um ihn richtig einzustellen.

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Meine Meditation zum Weltuntergang

Ich meditierte am 21.12. 2012 zur Musik “Spirit of Tashi Jong “:

Dort wirddas Mantra des Shakyamuni- Buddhas, des Buddhas unseres Zeitalters rezitiert:

om muni muni maha muni ye swa ha.

Es soll erleuchten und schützen.

Anfangs begleiteten mich dabei zwei Engel, die man auf Zeichnungen Leonardo da Vincis sehen kann:

Danach entfalteten sich nach allen Seiten blaue Lotusblüten aus meinem Herzchakra.

Irgendwann schwebte ich dann über dem Platz des himmlischen Friedens in Peking. Es war Nacht und der Platz war menschenleer. Nur eine Ratte nagte am Zehennagel meines rechten Fußes. Als sie dann mein Schienbein hinauf rutschte, wurde es mir zu bunt und ich unterbrach meine Meditation.

Beim hissen der Flagge wollte ich sowieso nicht mehr dort sein. Nicht auszudenken, wenn die mich da entdeckt hätten:

Als ich dann zur Balkontür hinaussah, grinste mich meine Maus hier an:

Die Welt war also noch nicht untergegangen.