Tag-Archiv | Musik

Rossini Reise mit Dile al Amor

Neulich begab ich mich auf die Rossini Reise und trainierte positive Bewegungen, die Peter Bergholz mit Musik verbindet. Das sind minimale Bewegungen, mit denen ich innere Bilder hervorrufen kann.

Bei diesen „Winning Moves“ werden Arme, Beine und der Kiefer zur Musik von Gioacchino Rossini bewegt, um Verspannungen zu lockern.

Wie Ihr ja bereits wisst, löse ich meine Verspannungen am liebsten mit Bewegung und schöpfe wieder Vertrauen zu mir selbst.

Auf der CD werden im ersten Teil kurze Anweisungen gegeben, damit ich weiß, was ich tun muss. Danach kann ich die Bewegungen selbst ausführen.

Es erinnerte mich an die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Es werden Themen wie „Stärken meines Selbstbewusstseins“ behandelt und es kann jeder sein spezielles Thema selber tanzen.

http://www.zarabande.de/06_rossini_cd.html

Im Takt der Musik bewegte ich nun meinen Kiefer, ließ ihn kreisen und machte ihn auf und zu.

Ich klopfte dann meinen Körper von oben nach unten und zurück ab.
Beim tanzen durch den Raum kickte ich meine Ellenbogen nach hinten, mit klapperndem Kiefer.

Ich marschierte mit hochgezogenen Knien und schwang meine Arme und meinen Kiefer.

Danach schwang ich mit meinen Armen, bis ich wusste was es heißt Flügel zu haben. Ich rannte so schnell ich konnte mit wippendem Kiefer durch den Raum, bis ich glaubte ein Vogel zu sein.

Dann ruhte ich mich mit Schmetterlingsarmen aus und bewegte mich und auch meinen Kiefer nur langsam.

Nach diesen Übungen war ich glücklich und zufrieden und machte sie gleich noch mal zu meiner Lieblingsmusik und ohne Anweisung.
Da fielen mir dann auch immer bessere Bewegungen ein.

Ich bewegte meinen Körper und ließ meinen Unterkiefer zur Musik tanzen: lalalalala…

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Inanna beim Circle Dance

Zu unserem spirituellen Tanzkreis gesellte sich dieses Mal Inanna.

November

Sie hatte sich wieder einmal in einem neuen Körper eingefunden, den sie aber noch nicht sicher beherrschte. Aber an ihrem Geschrei, mit dem sie ihrem Willen Ausdruck verlieh, erkannte ich sie sofort.

Um sie zu besänftigen lud ich sie ein in unserem Kreis mitzutanzen.

Dankbar nahm sie den Vorschlag an und während sie mit uns zur Melodie im Kreis tanzte, wurde sie immer ruhiger und andächtiger. Interessiert betrachtete sie das Auf- und Ab unserer Arme. Das rhythmische Auseinandergehen und Zusammenziehen der Kreisformation ließ sie wohlig erschauern. Sie gab sich vollkommen der pulsierenden Musik hin und ihre Gesichtszüge wurden ganz lieblich und weich:

Als nach der Musik die Stille eintrat, in der wir sie entzückt betrachteten und mit ihr scherzten, verzog sie plötzlich unwillig ihre Mundwinkel und aus ihren braunen Augen kamen feurige Blitze herausgeschossen.

Dann schrie sie jämmerlich und niemand wusste, was sie von uns wollte.

http://www.myvideo.de/movie/8850227
Inanna – MyVideo

http://www.myvideo.de/watch/8850227/Inanna

Als die Musik aber wieder einsetzte, erkannten wir, dass wir weitertanzen mussten, um sie zufrieden zu stellen.

Ihr süßes Lächeln gab uns die Kraft dazu, sie in unserem Kreis willkommen zu heißen.

Inanna, die sumerische „Königin des Himmels“, die auch mit Flügeln dargestellt wird, war einst eine Göttin. Sie hat sich schon in vielen Leben inkarniert, um zu erfahren, was es bedeutet ein Mensch zu sein. Sie will das von ihr selbst verursachte Karma wieder auflösen, indem sie den Menschen hilft.

Hoffentlich hilft sie mir jetzt auch dabei, meinen Muskelkater zu kurieren….

Dschjoti übt fürs Muskel Konzert

Heute ging ich hochmotiviert zum Training ins Fitness- Center. Nachdem ich 2 Runden an allen Geräten trainiert hatte, war ich schön aufgewärmt, so dass ich mir als 81- jährige nichts verrenken würde.

Aber irgendwie haben sich meine Muskeln schon gewaltig vermehrt. Ich spüre welche, die ich noch gar nie hatte. Trotzdem stellte ich die zu schaffenden Kilowatt- Werte höher ein. Nach einigen Zügen musste ich dann aber wieder die Minustaste drücken, weil ich meine Ausdauer überschätzt hatte.

Ich übe aber fleißig weiter:

Vielleicht kann ich dann bald auch so tollen Muskel- Musik machen wie Terry Crews?

Sai Baba und Jungfrau Maria im Fitness Studio

Unsere Guritha lud Sai Baba zu unserer stillen Meditation ein. Der erschien natürlich prompt in seinem langen orange Kaftan im Saal.

Damit er sich nicht so allein unter so vielen Frauen fühlt, durften wir, je nach persönlichem Bedarf, auch noch andere Heilige hinzu bitten. Bevor ich mir aber noch diesbezüglich Gedanken machen konnte, zog Sai Baba auch schon an einem Stück hellblauen Stoff, an dem kichernd und lachend die Jungfrau Maria zur Tür herein schwebte.

Licht

Während alle in stiller Meditation versunken waren, fingen die beiden an Unfug zu machen. Sie alberten herum und neckten einander,schlugen Purzelbäume und zogen sich an den Haaren und benahmen sich wie kleine Kinder.

Dann begannen sie Basketball zu spielen. Es wurde immer wilder, bis Sai Baba die gesamte Jungfrau Maria in den Basketballkorb warf. Sie konnte sich aber ganz lang und dünn machen und sauste hinter Sai Baba her, schnappte ihn sich, rollte ihn zu einem Ball und pfefferte ihn in den Korb auf der Gegenseite.

Nun fand ich, dass ich eingreifen musste, bevor Schlimmeres passierte. Sie wunderten sich gar nicht darüber, dass ich sie wahrnehmen konnte und kamen ganz brav mit mir vor die Tür, als ich ihnen versprach ihnen Zumba zu beizubringen. Die Musik in der Halle nebenan spielte laut genug und den Takt konnte ich dank dem Schlagzeug gut halten. Den beiden wurde es aber bald zu langweilig, weil sie alle Schritte viel schneller und besser konnten, obwohl Sai Baba der Jungfrau Maria öfters auf die lange Schleppe trat. Seine schwarzen Kräuselhaare wurden auch gar nicht nass von der Anstrengung.

Sai Baba ist natürlich auch anmutigeres Zumba aus seinem Sai Baba Center in Indien gewohnt:

Nun wollten die beiden das Fitness- Center besichtigen, in dem ich trainiere. Dort probierten sie alles aus und ließen lachend die Messuhren auf dem Höchststand laufen, ohne sich anzustrengen. Das Laufband ratterte unter Sai Babas Lotusfüßen und die Füße der Jungfrau Maria konnte ich gar nicht mehr sehen, so schnell rannte sie.

Nur das Wackelbrett konnte die Jungfrau Maria nicht besteigen. Sie schwebte immer 30 cm darüber. Sai Baba sprang dann auf ihren Rücken, so dass sie ihn Huckepack trug, aber das nützte alles nichts. Sie schwebte einfach nur…

Darüber ärgerte sich Sai Baba dann wohl so sehr, dass er den ganzen Raum voll Asche bestreute. Auch meine Bemerkung, dass die armen Angestellten den Dreck morgen wieder weg machen müssen, interessierte ihn nicht im Geringsten. Die Jungfrau Maria fand es dann lustig, Rosen über den Dreck drüberzustreuen…

Ich werde mich dort morgen jedenfalls nicht blicken lassen. Hoffentlich haben die keine Überwachungskameras aufgestellt….

Als wir in unseren Saal zurückkamen, in dem wir meditierten, hatte Sai Baba bereits den Boden mit orange Tüchern verziert. Jetzt reichte es mir langsam und ich schickte die beiden in ihre oberen und unteren Welten zurück.

Nach der Meditation meinte Rosi, sie hätte auf dem Hallenboden orange Tücher gesehen und die anderen haben sich über die Zumbamusik von nebenan beschwert, die sie beim Meditieren gestört hätte.

Dann bekam ich noch einen Riesenschreck, als ich in der Ecke etwas Kleines Hellblaues schweben sah…

Es war aber nur ein kleiner Luftballon, den wohl ein Kind dort vergessen hatte.

Meryem ana

Es lohnt sich zu Marias Haus auf dem Nachtigallenberg (Bülbül Dağı) im Ruinenfeld von Ephesus zu pilgern. Dann werden euch nämlich laut Pius X. sämtliche Sünden erlassen. Dort entspringt eine Quelle von wo aus ein Bächlein an der Geburtsgrotte der Artemis vorbeifließt.

In Ephesus wurde die uralte Muttergöttin Artemis Ephesia als Natur- und Fruchtbarkeitsgöttin, aber auch als Kriegsgöttin und Todesgöttin von einer matriarchal ausgerichteten Gesellschaft verehrt. Die Frauen identifizierten sich mit der Großen Mutter und schrieben ihr alle weiblichen Eigenschaften zu.

Im Artemision, dem Tempel der Artemis fanden die Einweihungen in die Artemis-Mysterien statt. Der frauenfeindliche Apostel Paulus, versuchte die Epheser vom Glauben an ihre Große Göttin abzubringen. Die verjagten ihn aber mit Sprüchen wie:
„Groß ist die Artemis von Ephesos!“

Obwohl das Christentum schließlich doch siegte, überlebte die Große Göttin von Ephesos in der christlichen Muttergottheit Maria. Beide wurden mit einer Mondsichel dargestellt.

Mondtänzerin

Diesen Sacred-Dance tanzten wir besinnlich und meditierend:

Meryem Ana (Mutter Jesu) von Fuat Saka:

hier sind die Tanzschritte dazu:

Die Frauen tanzen erdgebundener, also weniger kraftvoll als die Männer. Sie verwenden anmutige Bewegungen, kleinere Schritte, Sprünge und Tritte.

Musik und Bewegungen unserer Ahninnen entzünden wieder das Feuer unserer Lebensfreude und berühren unsere Herzen durch Tänze und Melodien die im südeuropäischen und südosteuropäischen Raum authentischen erhalten wurden.

Sommerfest in Stuttgart 2012

Sommerfest Stuttgart 2012

Wir liefen über den Schlossplatz und begannen bei den Four Potatoes, die uns mit ihrer Musik aus vergangenen Tagen magisch anzogen:

http://dschjotiblog00.blog.de/2012/08/05/the-four-potatoes-country-music-14382391/

Es war irgendwie Kartoffeltag, nicht nur weil es als Abendessen den Münchner im Himmel gab. Den wollte ich als Vegetarierin natürlich nicht essen. Als eine Bekannte ihn sich dann bestellte, fiel ich zuerst aus allen Wolken, beruhigte mich dann aber als ich sah, dass er nur aus 2 Riesenkartoffeln mit Quark bestand.

Überall vor und in den Zelten tanzten die Menschen und waren fröhlich:

Für die Jüngeren gab es Breakdance:

und auch die ganz Kleinen hoppsten mit den Chicken Babes um die Wette:

Wir verschafften uns erst einmal einen Überblick über das Fest. Überall kühlen sich die Menschen an dem warmen Sommertag ab. Die Erwachsenen mit Getränken und die Kleineren planschten in den zahlreichen Brunnen.

Goldene FengShui Katzen winkten das Glück in die Zelte und dem Speisekammergott wurde der Bauch gerieben, damit die Speisen nicht ausgehen.

Die Bedienungen in den Zelten waren vergnügt und winkten uns zu oder tanzten zur Musik.

The Four Potatoes- Country Music

Auf dem Sommerfest in Stuttgart zogen uns wunderschöne Klänge magisch zum Pavillion:

Ich fragte mich, wieso da eine Fiddlerin und fünf Musiker auf der Bühne standen. Haben die 5-1= 4 potatoes gezählt?

Wolfgang und Gaby erzählten uns aber dann, dass das der Begriff einer musikalischen Figur ist, mit der das gefiddelte Lied beginnt, also vier Takte für einen Schlag gelten (4- pour-ta- too)

Die Gruppe spielte nordamerikanische Oldtime Music, die ursprüngliche Musik der irischen, schottischen, englischen und deutschen Einwanderer.
Deshalb klangen mir die Melodien so vertrautin den Ohren, obwohl ja einige bösartige Menschen behaupten, das sei Katzenmusik. Darum ist auch die Katze im Hintergund auf der Fahne zu sehen. Aber ich liebe ja Katzen 😉

Bei dieser Hillbillie Musik träumte ich vom einfachen Leben, von der Liebe und von den Göttern, von Gangstern, Blockhütten und natürlich vom Tanzen:

Wovon träumt Ihr denn bei dieser Musik?

Dieser Link führt zur Seite der Band mit schönen Fotos und wann und wo wieder Auftritte sind:

http://www.four-potatoes.de/