Tag-Archiv | Neumond

Hört Ihr mein leises Om an Shivaratri?

Voller Ruhe und Zufriedenheit mit einem Lächeln auf den Lippen meditiere ich nun im Lotussitz.

Shiva

Wundersame Bilder und Engelsgesänge meines letzten Schneespaziergangs begleiten mich dabei:

Begleitet von Harmonium und Gesang fliege ich in dieser dunkelsten Neumondnacht des Jahres in magische Höhen um mich mit dem kosmischen Bewusstsein zu vereinigen, mein Leben zu transformieren und loszulassen.

Shiva zuliebe habe ich heute nicht gefastet, wie es eigentlich an Shivaratri üblich ist. Aber weil heute Faschingsdienstag ist und in dieser glücksverheißenden Nacht Shiva vom Kailash zu uns herabsteigt, um über die Erde zu wandeln, soll er ruhig auch einmal den Geschmack von Fastnachtsküchle kennenlernen, während ich leise mein zitterndes OM vor mich hin schmachte…

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Die Frau die niemals stirbt

das ist bei den Sioux der Mond.

Bei Neumond trafen wir uns in einem Heiligen Kreis damit wir unser tiefstes Sein zum Blühen bringen konnten. Wir riefen das Wissen über die weibliche Welt des Mondes in unsere Mitte und wir webten unsere Gedanken in den Raum.

Zu jeder der 8 Frauen webten wir eine Perle in unser Armband und ein gemeinsames Geschenk wurde jeweils in die Mitte unseres Kreises gelegt. Wir begannen mit der Samenkapsel der Akelei.

Wir lernten Carolyn Hillyer kennen:

http://www.seventhwavemusic.co.uk/home.html

Carolyn begann zu singen und die Göttin zog liebevoll in unseren Herzen ein so dass wir zwischen den Welten tanzen konnten.

1. Zum Namen Mädchensame wurden Wiegenlieder gesungen und jeder durfte sich die erste Perle nehmen. Da rot die Farbe des Lebens ist, begann ich mit einer roten Perle als Geschenk für das neugeborene Baby.

Perlenring

2. Blutblume regte uns an darüber zu meditieren, was man mit Blut tun kann.

Ritual für 1. Blutung:

Wir singen Ihr Lied und schenken ihr alles in Rot, auch einen Blutstein. Rote Schuhe, mit denen sie sich sowohl in die Innen- als auch in die Außenwelt tanzen kann, bekommt sie.

Wir verspeisen nur rote Lebensmittel und trinken rote Getränke zu ihrer Feier. Wir übergeben sie liebevoll der Göttin. Nun ist sie ein ebenbürtiges Mitglied in unserem Kreis:

Poppy

3. Fruchtmutter wird vom Frauenkreis getragen, wird schwanger und ist für das Gebären zuständig.

4. Um Spinnmutter dreht sich alles, sie ist die Spindel des Lebens. Sie spinnt, also muss sie nicht mehr hundertprozentig funktionieren.

5. Mittelfrau tanzt rückwärts in die Zeit. Sie wartet auf ihre letzte Blutung. Sie braucht Verbündete auf der Schwelle und hat die Kraft die Zeit zu wandeln.

Das Ende der Blutung geschieht individuell. Sie lehrt das Fließen des Blutes loszulassen, zu sein und zu genießen und auch sich einzulassen.

6. Erdkrone taucht in die magische Wirklichkeit ein. Seit 13 Monden fließt sie bereits nicht mehr. Ihr Blut bleibt ihr erhalten und ihre Kraft fließt nun nach innen und steigt dort auf gleich einer Schlange.

Kundalini

7. Steinkrone trat in unseren Kreis. Sie war die Älteste.
Mit ihren 7 x 16 Jahren trägt sie würdevoll ihr silbernes Haar und führt ein kontemplatives Leben…

Steinkrone

8. Die 8. Perle vollendet den Kreis. Knochenfrau weiß alles vom Leben der Seele. Sie ist sehr alt und sie lässt ihre Stimme aus der tiefsten Seele erklingen um den alten Knochen neues Leben einzuhauchen.

Wir können uns durch ihre Liebe in unsere eigenen Tiefen hinein fallen lassen um die abgestorbenen Teile unserer Seele wiederzubeleben. Knochenfrau weiß aber auch, wann ihre Zeit gekommen ist. Dann macht sie sich in Gestalt einer Wölfin oder einer Krähe auf den Weg zu den Müttern.

Wolf

So habe ich die Botschaft, mich mehr mit der Erde zu verbinden, die ich neulich beim Channeln bekam, jetzt also umgesetzt.

An diesem Abend erkannte ich die magische Verwandlungskraft der Seele hinter den Erscheinungsformen.

Nun kann ich überlegen, was ich noch nachnähren möchte. Wichtig dabei ist, sich selbst willkommen zu heißen.

Ein Schwertransport quält sich durch den Ort

als uns die Polizei in dieser Neumondnacht mit Megafon stoppte, konnten wir beobachten wie sich ein Monster der besonderen Art durch verschlungene Pfade quälte.

Es war dermaßen groß, dass es ganz sicher nicht der Straßenverkehrszulassungsverordung entsprach und eine umfangreiche Sondergenehmigung brauchte . Einige Zuschauer hatten sich schon im Cafe am Kreisverkehr eingefunden, um das Spektakel zu beobachten.

Es war ein Langtransport und ich hoffte, dass niemand auf die Idee kam, die Achsabstände abzumessen. Da hätten wir ja Stunden im Kreisverkehr zugebracht und Tage, wenn irgendwelche Maße nicht genehmigt gewesen wären!

Diwali, das Fest des Lichts

Das indische Lichterfest Diwali fällt dieses Jahr auf Mittwoch, den 26. Oktober 2011.Dies ist der Haupttag.

Diwali ist vom Mond abhängig und beginnt immer am 2. Tag vor dem Neumond, im Monat Kartik ( Oktober/ November).

Überall in den Fenstern und Hauseingängen werden in Indien Lichter angezündet. Diwali bedeutet „Lichterkette“. Während der zweiten Nacht gibt es außer Gebeten noch knallende Feuerwerke zum Schutz gegen das Böse, wie bei uns an Sylvester.

Eines Nachts kehrten Gott Rama, seine Frau und sein Bruder aus dem Exil zurück, in ihr Königreich zurück, nachdem er den Dämonenkönig besiegt und sechzehntausend Frauen befreit hatte.

Die Lichter der Stadt sollten ihnen und Lakshmi, Göttin des Erfolgs und des Wohlstandes, die an diesem Tag ihre Hochzeit mit Vishnu feiert, den Weg weisen.

Diwali wird je nach Region zwischen 1 -5 Tage lang gefeiert.

An diesem Tag wird auch gefeiert, dass Krischna den Dämon Narakasura tötete.
In Bengalen ist es das Fest der dunklen Göttin Kali und erinnert an unser Allerseelen. Die Lichter zeigen den Geistern der Toten, den Weg in das Land der Seligkeit.

Auch die Buddhisten, die Jains und die Sikhs feiern ebenfalls Diwali, auch Dipavali, Divali oder Deepawali genannt. Im In der heiligen Schrift der Sikhs, dem Gurbani, steht: „Es ist Licht im Innern, und die ewige Musik geht davon aus.“

Somit wird Diwali symbolisch als der Sieg des Lichtes über die Dunkelheit gefeiert, so wie bei uns Weihnachten, als die Rückkehr des Bewusstseins der göttlichen Liebe in die Herzen der Menschen. Bei Kerzenlicht wird darüber meditiert, damit das innere Licht entzündet wird:

Ich wünsche Euch, dass an Diwali Euer inneres Licht entfacht wird und ihr zum größeren Licht hingezogen werdet, von der physischen Ebene in die lichtdurchflutete Astralebene.