Tag-Archiv | Ostara

Lässt sich mit Regenschirmen der Euro retten?

Auf einem Ausflug nach Bad Ischl wunderten wir uns sehr. In der Trinkhalle spukte nämlich plötzlich eine 2. Sissi herum:

Zwei Sissis in der Trinkhalle

Und dann lag da noch die Göttin Ostara auf dem Tisch in einem Schaufenster herum.

Ostara

In dieser Gasse:


kaufte ich die Solar Schmetterlinge:

http://dschjotiblog00.blog.de/2012/06/10/solar-schmetterlinge-13839547/

In einer Kirche hingen viele Regenschirme. Warum konnten sie denn nicht einfach das Dach reparieren?

Regenschirme in der Kirche

Es war eine Aktion in Zusammenhang mit den vielen Rettungsschirmen, die immer und immer wieder aufgespannt werden um den Euro zu retten.

Osterwasser aus der „Kleinen Schweiz“

In der Osternacht, der Nacht von Ostersonntag auf Ostermontag wollte ich noch vor Sonnenaufgang das Osterwasser in der „Kleinen Schweiz“ holen:

KleineSchweiz

Dieses geschöpfte Quellwasser ist sehr lange haltbar, zauberkräftig und heilsam, weil die Lichtkräfte zu dieser Zeit besonders stark wirken und so auch das Wunder der Auferstehung möglich machten:

http://dschjotiblog00.blog.de/2010/04/04/ostermontag-8308281/

Da es aber fürchterlich kalt war und Katzen und Hunde regnete, machte ich mir klar, dass es ja strategisch unklug sei diesen heidnischen Brauch unbedingt zu dieser Uhrzeit auszuführen.

KleineSchweizmitBank

Vielleicht sollte ich doch erst gehen, wenn die Sonne sich als Symbol der Auferstehung zeigt. Außerdem hatten die alten Germanen bestimmt keinen Mondkalender und haben das Ostarawasser eher zur Sonnenwende geholt……

http://dschjotiblog00.blog.de/2010/03/19/ostara-strahlende-germanischen-fruehlingsgoettin-8205202/

Nachmittags machte ich mich dann mit Wasserflasche und Regenschirm auf den Weg um das Osterwasser zu schöpfen:

WegindieKleineSchweiz

Zum Glück ging bei DEM Wetter niemand dort hin, ich durfte ja mit niemandem sprechen, damit aus meinem Osterwasser kein Plapperwasser wird.

Mit dem Osterwasser begoss ich dann meine Blumen, damit sie kräftig und stark wachsen und keine Blattläuse bekommen:

FroheOsternMargarite

Vom Weltenei zum Osterei

Das Ei ist ein Symbol für das Leben, die Fruchtbarkeit, die Wiedergeburt und die Unendlichkeit, da es Träger des Lebens und der Lebenserneuerung ist. Die Vorstellung, dass das Weltall ein lebendes Wesen ist, reicht weit zurück:

Flamingoei

Am Anfang erhob sich die älteste griechische Göttin, Eurynome nackt aus dem Chaos, trennte den Himmel von den Wassern und das Licht von der Dunkelheit. Dann begann sie zu tanzen. Sie tanzte immer ekstatischer auf einer Welle gen Süden, als sie plötzlich bemerkte, dass da noch der Nordwind, den sie durch ihre Bewegung ausgelöst hatte, war. Sie ergriff ihn und rieb ihn zwischen ihren Händen, bis er sich in die große Schlange Ophion verwandelte, die sich um ihre Glieder schlang und sich mit ihr paarte. So wurde Eurynome vom Nordwind schwanger, und legte darauf als Taube das Weltenei. Ophion aber wand sich 7 x um das Ei, bis es ausgebrütet war und daraus die gesamte Schöpfung schlüpfte und damit die Menschen sich daran erinnern, werden die ältesten Tierarten der Welt auch heute noch aus Eiern geboren.

In der chinesischen Mythologie heißt es: „Am Anfang aller Zeit gab es nur Dunkelheit und
Chaos. Diese Dunkelheit hatte die Form eines Eies und in sie wurde das erste lebende Wesen hineingeboren. In der indischen Mythologie wuchs das goldene Ei aus einem Samenkorn, das auf dem kosmischen Ozean umhertrieb. Brahma schlüpfte aus diesem Ei und teilte sich selbst in ein männliches und ein weibliches Wesen. Auch im alten Ägypten spielt das Ei eine Rolle in Mythen über die Entstehung der Welt.

Teil 2:

Die Menschen in Hermopolis erzählten von dem Urhügel wo eine Gans ein Ei legte, aus dem der Sonnengott Re entschlüpfte. Auf den Mauerfriesen antiker Jupitertempel symbolisieren Ei-Ornamente die Zeugungskraft Jupiters. In römisch- germanischen Gräberfeldern wurden Eier aus dem 4. Jahrhundert als Grabbeigabe gefunden.

Ein Riesenei fiel aus dem Himmel in den Euphrat. Die Fische rollten es an das Ufer, wo die Tauben es ausbrüteten und Venus, auch Astarte genannt, kam heraus. Deshalb wurde das Ei das Symbolder Astarte oder Ostera.

Früher wurden die Ostereier als Fruchtbarkeitssymbole der Frühlingsgöttin Ostara zum Opfer gebracht und rot angemalt, der Farbe des frischen Blutes der Göttin Ostara. Das frische, hellrote Blut galt ebenfalls als Zeichen besonderer Fruchtbarkeit. Junge Mädchen, die zu Ostara ihre erste Monatsblutung bekamen, wurden besonders verehrt. Ihr Blut galt als heilig. Es wurde aufgefangen und zum Segen der Ernte in einem Ritual der Erde übergeben, um die Fruchtbarkeitder Felder magisch zu verstärken. Später wurden die Eier in den Farben der Natur bemalt, wobei jede benutzte Farbe eine rituelle Bedeutung hatte. Man färbte die Eier mit Zwiebelschalen, Blauholz, gefärbten Stofffetzen und Stechginster.


Der Osterhase

Der Hase ist das Lieblingstier der Liebesgöttin Aphrodite, sowie der germanischen Erdgöttin Holda und der heidnischen Göttin Ostara. Er ist aber auch ein Zeichen für Leben und Fruchtbarkeit, weil Hasen im Frühjahr sehr viele Jungen bekommen. Sobald die Menschen früher die Hasenmütter mit ihren Jungen sahen, wussten sie, dass der Winter vorüber war.

Osterhase

Heute kennt Ihn jeder als den Überbringer der Ostereier, im vorigen Jahrhundert war der eierlegende Osterhase in einigen Teilen Deutschlands noch völlig unbekannt. Bis zum 16. Jahrhundert wurden die Ostereier von verschiedenen Tieren gebracht. In einigen Regionen kam der Fuchs oder der Hahn, in anderen der Storch, der Kuckuck, der Kranich oder der Auerhahn, um die Ostereier zu verstecken.

Viele Kulturen bringen den Hasen mit dem Mond als Meister Lampe in Verbindung, da bei Vollmond die dunklen Flecken des Mondes an einen springenden Hasen denken lassen. Im Sanskrit bedeutet das Wort für Mond „Hasenträger“. Die Inder und auch die Japaner glauben in den Schatten des Mondes einen Hasen beziehungsweise ein Kaninchen erkennen zu können. Bei uns hieß es, dass sich Hexen in Hasen verwandeln könnten und in Byzanz war der Hase in der Tiersymbolik ein Symbol für Christus.

Ostara, die Strahlende germanische Frühlingsgöttin

Einst war Ostara die liebliche Frühlingsgöttin und Schwester Donars. Ihr Fest Ostern fiel in die Zeit des Wiedererwachens der Natur und bedeutete der Sieg des Frühlings über den Winter.

Ostara

Als das Patriarchat in Gestalt von Jägern Ostara, die Frühlingsgöttin des Matriarchiates beinahe zu Tode hetzte, wurde sie vom obersten Gott in einen Hasen verwandelt und dann sprang sie zum Mond hinauf. Seither kann man sie manchmal im Mond sehen.

Wenn Ostara über das Land fliegt, hinterlässt sie überall die Eier des neuen Lebens und ihr Fruchtbarkeitstier ist der Hase. Ostara verwandelt sich also an Ostern in den Osterhasen und die Kinder können nun buntgeschmückte Eier suchen.

Sprachlich kommt Ostara vom lateinischen „Aurora“, dem griechischen „eos“ und dem indoeuropäischen „aus“ und bedeutet Schein oder Glanz. Sie steigt im Osten aus dem Meer auf, in ein goldschimmerndes Gewand gehüllt mit gelben Schuhen und zarte Blumen. Keime brechen unter ihren Schuhen hervor, wenn sie über die Erde schreitet.

Im Althochdeutschen gab es den Monatsnamen „ostarun“. Mit Ostara kehrt der Frühling wieder, das Leben beginnt wieder. Sie bringt uns das Licht, die Wärme und das Leben wieder zurück. Ihr heiliger Baum ist die Birke, ihre heiligen Tiere sind Hase und Marienkäfer. Geopfert wurden ihr Brot und Eier, weil das Ei ihr Symbol ist. In England durften keine Hasen getötet werden, da sich an Ostara Hexen in Hasen verwandelten und die Mondhasen der Göttin Diana wurden.

Ostara wurde von der christlichen Kirche als Ostern beibehalten, als sie ihr Passah-Fest auf den Frühlingsvollmond verlegte und Jesus Christus zu Ostern auferstehen ließ.
Allerdings wurde der Sinn des Festes, die Freude über die aufgehende Sonne und das Erwachen der Natur aus dem Winterschlaf, verändert, indem es zum Fest des Todes und der Trauer (Karfreitag) und dann zur Freude über die Auferstehung Christi aus dem Grab wurde.

„Ostara“ Celebration of Ostara (The Goddess brings us flowers)

Ostara