Tag-Archiv | Pele

Ohia Lehua

Ohia und Lehua waren einst ein Liebespaar auf Hawai, das der Göttin Pele begegnete.

Ohia Lehua 4a

Die Vulkangöttin Pele verliebte sich in den wunderschönen Ohio. Weil er sie aber nicht genügend beachtete, wurde die Göttin Pele wütend und tötete die beiden.

Als sich in ihr dann doch noch ein Fünkchen Mitleid regte, wollte sie es wieder gutmachen und so verwandelte sie Ohia in einen Baum und Lehua in eine wunderschöne rote Blume.

Hier habe ich früher schon einmal über meine Bekanntschaft mit der Göttin Pele berichtet:

http://dschjotiblog00.blog.de/2009/11/14/klimakatastrophe-verhindern-pele-respektvoll-behandeln-7373757/
http://dschjotiblog00.blog.de/2009/12/03/reisen-feuergoettin-pele-per-fernmeditation-7506644/
http://dschjotiblog00.blog.de/2009/11/13/besuch-hawaiianischen-feuergoettin-pele-7369154/

Wenn jemand eine Lehuablüte pflückt, heißt es auf Hawai, so vergießt der Himmel Tränen.

Ohia Lehua 5

Wer wohl so viele Lehuablüten von meinem Ohiabaum gepfückt hat, dass es seit Tagen regnet?

Reisen mit der Feuergöttin Pele per Fernmeditation

Diesmal soll die Reise wieder zu Pele gehen und ich finde mich auch recht schnell an einem riesigen Krater auf Hawai wieder. Je näher er mir kommt, desto mehr fürchte ich mich hineinzusteigen. Aber schon kommt Pele hinter dem Krater hervor und schlingt ihren warmen flauschigen Mantel um mich herum. Ich fühle mich geborgen und nehme nun aus dem Krater heraus die allerschönsten Farben wahr. Eine lila Nebelwolke schwebt aus einer Höhle heraus, vorbei an der brodelnden orangerot glühenden Lava.

Vulkaninsel

Ich schaue aus dem Vulkankegel heraus und betrachte die herrliche Vulkanlandschaft. Nun zieht eine Landschaft nach der anderen an mir vorbei und ich befinde mich auf einmal im Vesuv und betrachte von dort aus die Umgebung. Aber es zieht nicht nur von eine Vulkanlandschaft nach der anderen an mir vorbei, sondern es ist auch eine Reise in die Vergangenheit, als die Erde noch jung war und die Landschaften noch gewaltiger anzuschauen waren. Nachdem ich Pele zeige, wie die Wirbelsäule beim seitlichen hin- und herschwingen ganz beweglich wird und die Energien auf- und abfließen und die Lava aus dem Kronenchakra herausfließt, gewährt sie mir auch noch einen Blick unter die Schlacke – ihre dunkle Seite- die Überreste des vernichteten Lebens derer, die durch ihre Ausbrüche vernichtet wurden. Dann wandle ich mich von der jungen Pele zur alten Pele und wieder zurück und fühle mich dabei stets geborgen.
Nun kann ich sie auch um Rat bei einem Problem bitten. Sie meint, daß sich alles fügt und ich durch mein Handeln dies höchstens noch etwas beschleunigen kann.
Nun muß ich mich von der lächelnden Pele verabschieden und bedanke mich bei ihr für ihre kraft- und vertrauensspendende Wärme.

http://www.youtube.com/watch?v=s2i4XS0Esks&feature=related

Können wir eine Klimakatastrophe verhindern, wenn wir Pele respektvoll behandeln?

Anno 535, verdunkelte sich die Sonne 18 Monate lang. Deshalb spricht man heute noch vom finsteren Mittelalter und es gab es eine Kältewelle, wie nie zuvor auf der ganzen Welt. Die Ernten blieben aus und es gab eine Hungersnot riesigen Ausmaßes. Hungrige Barbaren kamen nach Europa und verdrängten die dort lebenden Menschen. So kam es dann zu ganzen Völkerwanderungen und durch die Kälte konnte sich der Pestvirus besser ausbreiten. Diese Apokalypse konnten die Menschen damals nur so deuten, daß sie glaubten, Gott hätte sie verlassen und dann schickte er auch noch die Pest.

Heute weiß man, durch wissenschaftliche Erforschung der Eisschichten in der Arktis, daß damals die Ursache ein Vulkanausbruch des Krakataos war. Eine Wasser-Dampf-Explosion so stark wie 10 000 Atombomben riss eine 25km hohe Säule mit Material empor und führte so zu einer weltweiten Klimakatastrophe.

Auch heute besteht die Gefahr einer solchen verheerenden Katastrophe besonders durch unterirdische Vulkanausbrüche durchaus noch, wenn das heiße Magma mit dem Meerwasser in Kontakt kommt.

Von der Feuergöttin Pele sagt man auf Hawaii, daß sie nicht immer als hübsche junge Frau erscheint, sondern auch alt und häßlich sein kann und je nachdem wie man sie behandelt, belohnt oder bestraft. Wenn man ihre Lava von der Insel stiehlt rächt sie sich fürchterlich, so daß das kleine Postbüro beim Nationalpark der Insel lauter geklaute Lavasteine von den von Pele geschädigten Touristen zurückgeschickt bekommt.

Wir sollten also die Göttin Pele , die wie ihre Schwester , die Göttin des Meeres , aus der Vereinigung der Erde und des Himmels hervorging nicht erzürnen , denn sie könnte uns eine Kältewelle schicken wie damals.

Im folgenden link geht es um die Romance zwischen Vulkan und Ozean:

Besuch bei der hawaiianischen Feuergöttin Pele

Wir meditierten am Martinstag Abend in der Stille. Eigentlich möchte ich wieder zu den Buddhas, die ich jedoch nur flüchtig wahrnehme. Ich habe Schwierigkeiten die beklemmenden Bilder zu verscheuchen, die immer wieder vor mir auftauchen: häßliche rostrote verfallene Backsteinmauern, direkt vor mir. Felsmalereien, wie die in den Höhlen von Lascaux tauchen auf. Dann Scharen von Kindern und Etruskern, die in Pyramidengrüften und Felsenhöhlen an Sandsteinmauern entlanglaufen und durch diese verschwinden, so daß sie aussehen wie Reliefs.. Ich habe ein Gefühl der Verlassenheit, weil ich nicht mit ihnen gehen kann. Ich öffne meine Augen und richte mich an dem Licht wieder auf. Nun erscheint ein häßliches Stahlgitter, mit dazwischengeschobenen Stahlträgern in Augenhöhe mit einer scheußlichen Ausstrahlung- ich öffne schnell meine Augen und betrachte wieder die Salzsteinlampe. Ein kopfgroßes braunes rundes Auge blinzelt vor mir – was das nun wieder soll? Ich schaue wieder zu der Salzsteinlampe mit ihrem warmen orange Licht . Dann versuche ich es wieder weiter zu meditieren und sehe vor mir die Öffnung eines Vulkans. Hoffentlich ist das nicht zu heiß für mich, 3000 Grad Celsius? Mutig ziehe ich den Krater zu mir heran, tauche in ihn ein. Das ist ein schönes Gefühl, so warm und geborgen fühle ich mich an – ich bin der Vulkan. Wie es sich wohl anfühlt, wenn man Feuer speit, so wie Grisu der Drache? Da sprudelt schon die Lava aus meinem Kronenchakra heraus, helles leuchtendes Licht fließt durch mich hindurch. Ich fühle mich leicht und gereinigt wie nach einer Dusche. Nun umarmt mich Pele die hawaianische Vulkangöttin und läßt mich wissen, daß ich soeben in ihren Körper , den Vulkan einkehren durfte. Dies war eine wahrhaft göttliche Erfahrung.