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Akafäden

Wir drehten langsam den Kopf abwechselnd zu jeder Seite, atmeten tief ein und aus…
Nachdem wir uns genügend entspannt und geschützt haben, gingen wir in einer geführten Meditation zu einer Schamanin, die sich mit uns und unseren Eltern an eine Feuerstelle setzte um unsere karmischen Verstrickungen zu lösen.

Wenn uns Energie abhanden gekommen ist, können wir sie uns nämlich wieder zurück holen.
Wir erhielten ein silbernes Messer und sollten damit die Fäden zu unseren Eltern bewusst durchtrennen. Dadurch sollten negative Bindungen zu ihnen beseitigt werden. Danach würden wir dann unsere Freiheit wiedererlangen und die eigene Energie voll entfalten können.

Aber diese geistigen goldenen Verbindungsfäden mit ihren Perlen, an denen unsere Gedanken entlangliefen, glitzern so wunderschön. Ich konnte mich einfach nicht dazu entschließen sie zu durchschneiden! Habe ich sie nicht bekommen um mich daran zu erfreuen und um jederzeit mit meinen Eltern in telepathischen Kontakt treten zu können, insbesondere auch nach dem Tod? Ging es mir durch den Kopf.

Im hawaiianischen Schamanismus heißen diese energetischen Schnüre, mit denen wir mit unserer Umwelt kommunizieren „Aka- Fäden“ und werden durchtrennt, wenn man durch die Verbindung Schaden nimmt, wenn sie einen blockieren, Energie abziehen oder krank machen. Aber auch wenn uns jemand dadurch schaden könnte, sollten sie durchtrennt werden.

Normalerweise lösen sich diese Energiebänder, mit denen wir mit Lebewesen, Gegenständen und Situationen in Kontakt treten mit der Zeit von selbst.

Einige aus der Meditationsgruppe hatten nach dieser schamanischen Reise Schmerzen im Bauch, vom Abschneiden der Fäden. Sie sagten aber, dass sie sich danach wohltuend energetisiert und befreit fühlten. Ich denke, sie müssten eigentlich die Schnittstelle wie bei der liegenden Acht extra behandeln, damit sie richtig ausheilt.

http://dschjotiblog00.blog.de/2012/03/01/haeschen-transformiert-12973740/

Die Schamanin führte unsere Eltern wieder fort. Warum sie nicht selbst gehen konnten habe ich mich dann gefragt…