Tag-Archiv | Pilze

Der Schopf-Tintling

Schopf-Tintling

Schopf-Tintling

Ich lief mitten auf der Wiese so schön vor mich hin, als er mir ins Auge sprang: der Coprinus comatus oder Spargelpilz, Porzellantintling, Tintenpilz, Tintenschopfling und wie er alles genannt wird.

Er ist ein entfernter Verwandter der Champignons und zählt solange  zu den Speisepilzen, wie er strahlend weiße rosige Lamellen hat und sein Hut anliegt.

Sobald er am Hutrand tropft und bei der Autolyse seinen Hut ablegt und sich zusammen mit seinen Lamellen in Tinte verwandelt um so seine Sporen zu verbreiten, wird er ungenießbar. Mit Alkohol kann er schwach giftig werden. Auch sollte er nicht roh verzehrt werden.

Mit seinen giftigen Fangorganen erbeutet er kleine Fadenwürmer und lähmt sie, so dass sein Myzel sie verdauen kann.

Wenn man ihn nicht von seinem Bruder Coprinus atramentarius, dem Grauen Faltentintling unterscheiden kann, muss man den Alkohol unbedingt meiden. Wenige Tröpfchen Alkohol einige Tage vor und nach der Pilzmahlzeit lassen das Coprin wirken, so dass der Alkohol im Körper nicht mehr abgebaut werden kann und so wird das Gesicht dann rot, der Puls rast, das Herz klopft, Hitzewallungen, Übelkeit, Verwirrung und Punkte in Flensburg drohen.

https://www.youtube.com/watch?v=ZQyz_FreUxM&feature=youtu.be

Das erscheint mir doch alles ziemlich giftig und so ließ ich diese Pilze lieber dort wo sie waren und machte ein paar Bilder von diesen hübschen Geschöpfen.

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Wanderung von der Laufenmühle nach Urbach

Wir trafen uns an der historischen Laufenmühle im romantischen Welzheimer Wald und besichtigten zuerst einmal kurz das heutige Christopherus-Sozialzentrum „Eins und Alles“ und kauften uns etwas Kaffe, der dort verkauft wird.

Danach ging es in den Wald auf den „Planetenweg“, der erst vor zwei Jahren eingeweiht wurde
Auf den bunt illustrierten Info-Tafeln konnten wir auf diesem Naturpfad maßstabgetreu nachvollziehen, wie unser Sonnensystem aufgebaut ist und welche Stellung die Erde darin einnimmt.

Unterwegs trafen wir auch immer wieder Pilzsammler als wir an der urzeitlich anmutenden Kesselgrotte, bizarren Felsformationen und tiefen Schluchten vorbei wanderten.

Bei der kleinen Sternwarte Welzheim interessierten wir uns weniger für das leistungsstärkste Teleskop in Baden-Württemberg sondern waren froh, dass wir uns unterstellen konnten, weil es regnete.

Auf den Pfaden hinab ins Remstal erfreuten wir uns am legendären Wasserfall „Forellensprung“, dem alten Flößerbrunnen und dem geheimnisvoll wirkenden „Bärenbachsee“.

Unterwegs hatten wir immer wieder schöne Ausblicke bis zu den drei Kaiserbergen der Schwäbischen Alb.

Spaziergang in einem „anderen“ Wald

anderer Wald

Beim Waldspaziergang lernte ich heute durch ein Schild, dass der Wald auch schon zertifiziert ist.

https://pefc.de/ueber-pefc.html

Als ich darüber nachdachte, ob die Rehe wohl auch schon gestempelt sind und schaute ob die Pilze bereits das Siegel tragen, entdeckte ich Baumstämme, die aussahen als ob sie mit einer riesigen Apfelschälmaschine bearbeitet wurden:

entrindete Baumstämme

In der Küche probierte ich es mit der Apfelschälmaschine aus:

Bei der Karotte sieht man dann auch schön die Spuren des Werkzeugs. So müssen die Baumstämme entrindet worden sein.

Aber wessen Hand drehte bei diesen riesigen Stämmen die Kurbel?

Heilloses Durcheinander beim Heilströmen

Nach ein paar Yogaübungen ist der Körper für die Seele vorbereitet. Ein Schwarm schwarzer Krähen zieht noch aus meinem Kopf heraus und fliegt kreischend zum Himmel empor.

Ich erde mich indem ich meine Wurzeln tief in die Erde eingrabe und mich mit dem göttlichen Licht über das 8. Chakra über meinem Kopf verbinde. Heilenergie durchströmt meinen Körper und ich fühle, wie ich cirka 30 cm über dem Boden schwebe.

Die Fingerspitzen meiner rechten Hand berühren meinen Scheitel und die Fingerspitzen meiner linken Hand liegen über der Nasenwurzel. Nach einer Weile des Strömens lege ich sie auf die Nasenspitze. So wandern sie mit der Zeit bis zu meinem Solarplexus.

Da bemerke ich, dass die Finger meiner rechten Hand bis tief in meinen Kopf hineinragen und die der anderen Hand mitten in meinem Bauch stecken. Auch stimmen die Größenverhältnisse nicht mehr. Meine Beine sind viel länger als sonst und das linke ist bestimmt 1 Kilometer lang!

Auch liegt der Kopf dort, wo der Bauch ist. Die einzelnen Körperteile liegen verschieden hoch, auf verschiedenen Ebenen. Wie ist das nur möglich? Dann kann ich meinen linken Arm nicht mehr finden. Irgendwann liegt er dann rechts.

Meine Fingerspitzen der linken Hand berühren nun das Wurzelchakra und dann geht es richtig los: jetzt stehen meine Beine senkrecht zum Himmel, obwohl ich ausgestreckt daliege.
Ich habe das Gefühl, dass mein Körper total zerstückelt ist, so wie es die Schamanen von ihrer Initiation berichten. Ob ich die Pilzsuppe aus der Tüte lieber nicht hätte essen sollen?

Ich lege nun statt der Fingerspitzen meiner rechten Hand, die ganze Handfläche auf den Scheitel. Die Energie strömt harmonischer durch meinen Körper und die eigenartigen Phänomene hören auf.

Nun ruft mich eine liebliche Melodie aus der Meditation und ich fühle mich wieder völlig normal. Alle Körperteile befinden sich am richtigen Platz und ich bin hellwach und voller Energie.