Tag-Archiv | Pondicherri

Feiern in Südindien

Wir fuhren von Pondicherri weiter nach Swamimalai und überall trafen wir auf feiernde und prächtig gekleidete Menschen, auf Kirmes und Götterfiguren.

Tempelfest1

Mitten auf der Straße tanzten die Menschen in Trance und mußten vor sich selbst geschützt werden, damit sie sich nicht verletzten oder in die vorbeifahrenden Autos sprangen.

Einige hatten Obst oder Kokosnüsse mit Haken am Körper befestigt.

DrahtdurchWange

Manche trugen durch die Zunge gebohrte Pfeile das bedeutete, dass sie ein Schweigegelübte abgelegt hatten.

Durch die Wange gestochene und bis zu einem Meter lange Metallstangen sollten die Energien auf Gott zentrieren.

Hier wurde ein bis zu 15 kg schwerer tragbarer Altar, der auf die Schultern des Trägers gelegt und mit Metallstangen am Oberkörper befestigt.

Piercinggestell

Die in Trance versetzten Menschen werden von einem Swami in Trance versetzt, so dass sie keine Schmerzen haben. Es sollen auch keine Narben zurückbleiben.

Die Stimmung war so gewaltig, dass viele Zuschauer ebenfalls in eine Trance verfielen und ich auch große Anstrengungen machen musste, die Götter und Dämonen von mir fern zu halten.

http://dschjotiblog00.blog.de/2010/09/21/goetter-daemonen-tempel-9433957/

Nur ungern verließ ich diese Festlichkeit um weiterzufahren.

Wir fuhren an eigenartigen Baustellen vorbei

Baustelle

An manchen Stellen badeten und fischten die Menschen nur wenige Meter von den dort herumlungernden Krokodilen entfernt. Angeblich seien alle satt und wären dann ungefährlich, meinte der Taxifahrer. Außerdem würden sie von ihren Göttern beschützt.

Und wenn die einmal schlechte Laune haben?

Krokodile

Ich habe mich jedenfalls nicht so nah hin getraut und sie nur aus dem Auto heraus fotografiert. Deshalb sehen sie so klein aus.

Von Mahabalipuram nach Pondicherri

Morgens atmeten wir noch einmal die frische Seeluft am Strand von Mahabalipuram.

StrandMamallapuram

Wir hatten große Schwierigkeiten, im Hotel unsere Euros in indische Rupien zu wechseln. Angeblich hatten sie kein Geld, keiner war zuständig oder die Zuständigen waren nicht da.

Palmen

Zum Glück bekamen wir auch keine der hin und wieder herunterfallenden Kokosnüsse auf den Kopf.Es war sowieso ein Glückstag, weil wir eine Mantramaschine fanden:

http://dschjotiblog00.blog.de/2010/11/10/indien-mantramaschine-kommt-9951399/

Dann fuhren wir nach Pondicherry, wo Aurobindo 1926 einen Ashram gründete.
In seinen heiligen Hallen drängelten sich die Massen der Touristen, die alle zum Heiligtum strömten und die Gartenpracht gar nicht betrachteten.

Heute ist die Aurobindo- Organisation zum größten Arbeitgeber der Stadt angewachsen und unterhält Läden, Fabriken und Schulen.
Verwundert sahen wir hier breite gepflasterte Straßen ohne Kühe.

Pondicherri

Sogar originelle Abfallkörbe gab es auf der Strandpromenade:

Abfallkörbe

Im Aurobindogarten schliefen überall Menschen. Niemand beachtete die schönen Skulpturen:

Aurobindogarten

Wir bestaunten etliche Hindutempel.

Pondicherri3

Pondicherri2

Dieses Mal machte unser indischer Reiseführer keinen großen Bogen um die Katholische Kirche:

christlicheKirche

Tags: Mahabalipuram, Pondicherri, Südindien, Aurobindo, Ashram