Tag-Archiv | prophetin

Mantrasingen, Ganesha wird begrüßt

Der weise Gott Ganesha ist der Schutzherr der Wissenschaften und steht für den Neuanfang und die Transformation.

Weil Ganesha das OM oder AUM verkörpert, begrüßten wir ihn als ersten mit diesem Mantra:

Gajavadana bedeutet „der Elefantengesichtige“, weil er den Kopf eines Elefanten am Hals hat und das kam so:

Weil Ganeshas Vater Shiva dem Knaben Ganesha in seiner Wut darüber, dass er ihn nicht zu seiner Frau Parvati ins Bad lassen wollte, den Kopf abschlug und ihm dann, damit der Familienfriede gerettet wurde, den nächstbesten Kopf den er finden konnte, wieder aufsetzte. Und das war nun eben mal ein Elefantenkopf.

Tamburin

Mit dem Tamburin schlage ich den Herzschlag des Universums, so dass wir unsere Wurzeln tief in Mutter Erde dringen lassen können.

Das Tamburin ist ein uraltes Musikinstrument. Bereits „Mirjam die Prophetin“ und die Schwester von Aaron und Mose führte einst mit dem Tamburin den Reigen der Frauen an und sang prophetische Lieder.

Ich habe mein Tamburin mit einem uralten Symbol, dem Siegel des Königs Salomo, dem Herrscher über die Dschinn, verziert.

Es wurde auch bei den Riten des Baalskultes (Nimrod, Semiramis, Astarte, Baal, Moloch, Venus u.a.) angewendet.

Die beiden einander durchdringenden Dreiecke bedeuten aber auch, dass Himmel und Erde sich miteinander verbinden.

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Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen (1098-1179) wurde vom Vatikan erst nach 818 Jahren als Heilige erkannt! Wahrscheinlich war sie denen zu aufmüpfig. Sie schreckte weder vor den 17 Päpsten und Gegenpäpsten zurück, die zu ihren Lebzeiten regierten noch vor Königen, Kaisern oder Erzbischöfen um ihnen die Meinung zu sagen.
1150 gründete sie dann das erste Frauenkloster. Das wurde auch Zeit.
Dahinter kann nur eine sehr starke innere Kraft stecken. Sie gilt als eine der bedeutendsten Frauengestalten des Mittelalters, die rheinische Sibylle.
Schon als Kind sah sie ein großes Licht, welches ihre Seele erbeben ließ.
Mit ihren Visionen entdeckte sie den Kosmos und entwickelte eine feminine Theologie.
Mit 43 Jahren schaute sie ein himmlisches Gesicht: „… es kam ein feuriges Licht mit Blitzesleuchten vom offenen Himmel hernieder. Es durchströmte mein Gehirn und durchglühte mir Herz und Brust gleich einer Flamme…“
Sie erhielt die innere Aufforderung aufzuschreiben, was sie erlebt. Danach wurde sie als Prophetin anerkannt.
Da sie öfters kränkelte, untersuchte sie systematisch die Heilkräfte der Pflanzen, Tiere und Edelsteine.
Ihr Leben wird im Film „Vision“, der jetzt in den Kinos läuft dargestellt.

Viel zu lange wurden diese o.a. Erscheinungen verteufelt und als krankhaft abgestempelt, bekommen jetzt aber durch die Esoterikwelle wieder mehr Gewicht und Sinn (dadurch dass mehr Erfahrung gemacht, publiziert und diskutiert wird) und diejenigen, die ähnliche Phänomene erleben wollen, müssen zum Glück nicht mehr als Nonne oder Mönch ins Kloster gehen. Ich finde es jedenfalls großartig, dass die wilde Hildegard wieder ins Bewusstsein des 21. Jahrhunderts eindringt. Musik hat sie übrigens auch noch komponiert.

🙂