Tag-Archiv | Pulsing

Dschjoti beim Tibetan Pulsing

Frösche

Ich spüre die zarte Berührung unserer Köpfe, während wir uns an unseren ausgestreckten Armen an den Händen fassen und sanfte Töne im Raum erklingen. Ein sanftes Pulsieren vibrierte durch unseren Organismus. Unsere Guritha schickt mit ihren Händen Energie durch meine Füße, die durch unsere Kette fließen sollt.

Ich sehe auf meiner linken Seite, der Gefühlsseite ein waberndes neongrünes Geflecht, aber rechts sehe ich überhaupt nichts. Bin ich blind? Was ist los? Ich kann es mir nicht erklären. Ich spüre mich hier nicht einmal!

Erst als unsere Guritha ihre Hände von meinen Füßen fortnimmt, verändert sich das neongrüne Geflecht zu einem gröberen schwarz- weißen Karomuster, das langsam auch in meine rechte Seite eindringt. Nun fühle ich mich endlich wieder auf beiden Seiten.

Während ich mich dem Fließen hingebe, steigt ein Barockschlösschen vor mir empor. Ich liege im Springbrunnenbassin und sehe zu den Wasserfontänen empor.

Mit der Zeit versperren mir die Seerosenblätter aber immer mehr die Sicht auf das Schlösschen und es wird immer dunkler unter den Blättern. Ich will mir nicht die Mühe machen zum Licht zurückzukehren und begebe mich in die plutonische Dunkelheit des Skorpions unter den Seerosen.

Als uns die sanfte Stimme unserer Guritha zurückholt, bin ich ganz entspannt und zufrieden zu meinem Meditationskissen gelaufen und wir haben noch eine Runde still meditiert.

Von den anderen Teilnehmern erfuhr ich später, dass sich bei einer von ihnen während des tibetischen Pulsierens wohl irgendeine Blockade gelöst hatte.

Hier habe ich frühere Übungen dieser Art beschrieben:

http://dschjotiblog00.blog.de/2012/06/28/tibetan-pulsing-13980869/

http://dschjotiblog00.blog.de/2012/11/22/maha-kalis-tanz-dschjoti-15235560/

Maha Kalis Tanz mit Dschjoti

Nur weil ich aus meiner Haut gefahren bin, war ich in der Lage, Kali bei ihrem ekstatischen Tanz zu begleiten.

Bereits bei den ersten Tönen der Melodie erblickte ich die schwarze Hindu- Göttin mit ihrer knallroten aus dem Munde hängenden Zunge. Sie tanzte eine Art Zumba- Twist und ich staunte, dass sie ihre vielen Beinen so hervorragend unter Kontrolle hatte. Dazu schwenkte sie ihre zahlreichen Arme und forderte mich auf, es ihr gleich zu tun, was ich ganz begeistert auch gleich ausprobierte:

Unsere Meditationsgruppe lag nämlich ausgestreckt Kopf an Kopf und Fuß an Fuß wie ein riesiger Organismus diagonal auf dem Hallenboden. Wir hatten zum Tanzen nun immerhin 16 Arme und 8 paar Beine zur Verfügung.

Dann küsste Kali mich mit ihrer langen kalten Zunge auf die Stirn und ich wurde von ihrer Energie durchströmt, bis ich von innen heraus wie ein LED- Weihnachtsbaum leuchtete. Auch stellte sich ein wunderschönes Glücksgefühl bei uns ein, dem wir uns selig hingaben:

http://www.myvideo.de/movie/8861191
Die Erleuchtung beim Tibetischen Pulsieren – MyVideo

http://www.myvideo.de/Videos_A-Z?searchWord=Tibet+Pulsieren+Erleuchtung

Nach einer Weile wurde es mir aber immer heißer und ich sah Kali inmitten eines riesigen gelb- orange Feuers tanzen. Ich befürchtete in dieser Hitze zu verbrennen.

Mit der Zeit wurde aber die Musik ruhiger und die Energie wieder sanfter. Ich schwebte irgendwo zwischen den Welten und nahm meinen Körper nicht mehr wahr, bis unsere Guritha uns wieder aus der Versenkung holte.

Kali war verschwunden, aber ihre Energie durchdrang uns noch.

Hier habe ich schon einmal über meine Erfahrung mit dem Tibetischen Pulsieren berichtet:

http://dschjotiblog00.blog.de/2012/06/28/tibetan-pulsing-13980869/

Meditation, Kali, LED, Tanz, Maha, Dschjoti, Tibet, Pulsing, Pulsieren, Versenkung, Erleuchtung, Feuer, Zunge, Göttin, Weihnachtsbaum,