Tag-Archiv | Radha

Mega Samosa für Vegetarier

Als ich zu Krishnas Geburtstagtafel eingeladen war, zu der jeder Gast etwas zum Essen mitbringen sollte, wusste ich nicht, was ich ihm zubereiten sollte. Da er gewiss keine Kühe verspeist, konnte es nur etwas Vegetarisches sein.

http://dschjotiblog00.blog.de/2010/06/11/heiligs-blechle-reittier-teufels-8785162/

Zum Glück wusste meine Freundin Elfie, eine Gopi von Krishna, ein tolles Rezept, das ihr einst Radha ins Ohr flüsterte:

Einladung

Auf einen Blätterteig kommt gekochter Spinat, Mangold, Brennnesseln oder was sonst so im Garten wächst(das Wasser herausdrücken, damit die Masse nicht zu feucht ist und Saft absondert).

Wer Zwiebeln, Karotten oder Knoblauch gegen Vampire hinzufügen möchte, kann dies dazu tun.

Darunter wird zerkleinerter Hirten- (auch Kuh-, Ziegen- oder Schafs-)käse gemischt.

Der Blätterteig wird eingerollt und mit Gemüsesaft bestrichen. Darauf streue ich Leinsamen und Schwarzkümmel (zur Stärkung des Immunsystems) oder andere Körner.

Zum Schluss wird die Rolle mit Kurkuma (Indiens heiliges Gewürz gegen Volkskrankheiten) bestäubt, damit sie schön gelb aussieht.

Dann kommt sie, 40 Minuten in den Ofen bei ca. 170° C.

Die Mega Samosa sieht jedes Mal anders aus, je nachdem wieviel und was drin ist.

Meistens verschwindet die Mega Samosa innerhalb von Minuten von der Tafel, so dass Ihr sie garantiert nicht mehr mit nach Hause schleppen müsst. Das Reststück muss übrigens immer für Krishna aufgehoben werden!

Ich wünsche Euch allen einen Guten Appetit

Warum ich jung bin und du alt bist…

Krishna an Radha:

Warum ich jung bin und du alt bist

Wir befinden uns im Dilemma der Zeitdilatation.
Da ich mich mit nahezu Lichtgeschwindigkeit durch das Universum bewege, und du, Radha auf der Erde bei den Gopis verweilst, werden nach meiner Rückkehr auf die Erde Jahrtausende vergangen sein. Du wirst eine alte Frau sein.

Die Zeit vergeht auf meinem bewegten Reittier umso langsamer, je schneller es fliegt, wenn du mich von der Erde aus mit deinen schönen Kuhaugen beobachtest.

Die Menschen sagen, Einstein mit seiner Relativitätstheorie sei schuld. Er beschreibt wie Raum und Zeit zusammenhängen und sagt Zeit ist relativ, da die objektive Zeit in verschiedenen physikalischen Systemen unterschiedlich verläuft.

Für mich aber vergeht die Zeit völlig normal, ich fliege nur ein paar Jahre durch das Universum. Da ich mich aber in einem geschlossen, sehr schnell fliegenden und große Zeitsprünge machenden Reittier befinde, vergeht die Zeit auf der Erde schneller. Deshalb klingt meine Flöte für dich objektiv und deine Gungurus (Fußglöckchen) klingen für mich subjektiv.

Oh Radha, bin ich jetzt subjektiv und du bist objektiv?

Radha: „Oh Krishna, du bist das Kind, bei dem die Zeit stillzustehen scheint“.

Warum ist Krishna blau?

Nein nicht weil er zuviel Promille hat, aber leider wußte er auch nicht, warum seine Haut so dunkel ist und so fragte Krishna (Nandalala) seine Mutter Yashoda: warum ist Radha hell und ich bin dunkel? Yashoda lächelte und sagte, paß mal auf mein Sohn, als Du auf die Welt kamst, war Mitternacht und die Nacht war schwarz, deshalb bist Du dunkel.
Das Kind fragte nochmals, warum ist Radha hell und nicht dunkel?
worauf die die Mutter lächelnd antwortete: hör mal mein Liebling, Die hellhäutige Radha hat dunkle Augen. Mit diesen dunklen Augen hat sie einen Liebeszauber auf Dich gelegt. Darum bist Du so dunkel.

„Yashomati Maiya Se Bole Nandalala“ ist ein altes Lied aus dem Hindi film „Satyam Shivam Sundaram:

Yashomati maiya se bole Nandalala:
Radha kyu gori? Mai kyu kala?

Boli musakati maiya, lalana ko bataya:
kali adhiyari adhi-rata me tu aya.

Yashomati maiya se bole Nandalala:
Radha kyu gori? Mai kyu kala?

Boli musakati maiya: suna, mere pyare, (2X)
gori-gori Radhika ke naina kajara re.
kale nainovali ne aisa jadu dala,
isi lie kala. Yashomati… .

Yashomati maiya se bole Nandalala:
Radha kyu gori? Mai kyu kala?

Holi, das Fest der Farben beginnt am 1. März 2010

Das Holi-Fest ist eines der ältesten, populärsten und farbenprächtigsten Feste Indiens. Deswegen wird es auch „Fest der Farben“ genannt wird. Das Fest dauert bis zu zehn Tage und beginnt am Vollmondtag des Monats Phalguna. Während der gesamten Festtage werden, gleich einem „Frühjahrsputz“, die Häuser gereinigt und alte Streitigkeiten begraben.

IndianColours

Während der gemeinsamen Feierlichkeiten gibt es keine Schranken durch Alter, Geschlecht, Kasten oder gesellschaftlichen Status. und die Menschen feiern besonders ausgelassenen auf den Straßen Indiens. Sie bewerfen sich gegenseitig mit Farbbeuteln und bespritzen sich mit gefärbtem Wasser. Überall hört man „Holi-ho“ oder besondere Holi-Lieder. Holi wird vor allem im Norden Indiens gefeiert und hat in anderen Landesteilen andere Namen.

Die unterschiedlichen Farbtöne wurden ursprünglich aus heilenden Pflanzen, wie auch aus dem Palasabaum der „Flamme des Waldes“, der in dieser Zeit blüht, gewonnen. Mit seinen Blüten hat schon Krishna zu Holi gespielt. Auch er feierte mit seiner Gefährtin Radha und mit den Gopis das zärtliche Spiel der Farben. Heute werden aber zunehmend synthetische Farbstoffe verwendet. Die Farben werden vor dem Gebrauch erst auf einem Altar geweiht.

Die erste Holi-Festnacht beginnt in allen Landesteilen mit einem großen Feuer, in dem symbolisch eine Figur aus Stroh, die Dämonin Holika, verbrannt wird. Diese rituelle und symbolische Verbrennung geht auf eine Legende zurück, in der es um einen Streit um die „richtige“ Religion ging, der zwischen dem Prinzen Prahlada und dessen Vater ausgetragen wurde. Prahlada verehrte Vishnu, während sein Vater einen Dämonenglauben praktizierte. Mit Hilfe des Feuers sollte entschieden werden, welche Religionsausübung die richtige sei. Prahlada und Holika, die eigentlich feuerresistent war, mussten auf einen Scheiterhaufen steigen. Vishnu kam dem Prinzen Prahlada zu Hilfe und Holika verbrannte zu Asche. Von da ab feierten die Menschen als Erinnerung an die Vernichtung der Dämonin das Fest Holi.

In Südindien wird von dem Liebesgott Kama berichtet, der mit einem Pfeil auf Shiva schoss, um ihn in seiner Meditation zu stören. Shiva wurde zornig und ließ Kama zu Asche verbrennen. Erst das Flehen der Ratri, Kamas Gattin, besänftigte ihn, und er gab ihm das Leben zurück. Seitdem ist dieser Tag dem Gott der Liebe geweiht.

Das Frühlingsfest Holi markiert nun die Widergeburt des Liebesgottes und damit auch das allgemeine Erwachen der frühlingshaften Natur.