Tag-Archiv | Reittier

Dschjoti beim Mantrasingen mit Saraswati

Langsam schlängelte sich die alte Fluss- und Fruchtbarkeitsgöttin Saraswati in unseren Meditationsraum.

Später wurde sie als Tochter des Gottes Brahma inkarniert (wiedergeboren) und mit dem Gott Vishnu verheiratet. Der verschenkte sie dann an Brahma, damit sie ihm bei Schöpferaufgaben helfen konnte. Sie schenkte ihm hierfür das Gayatri- Mantra und so konnte er den materiellen Kosmos erschaffen.

Dann wurde sie die Göttin der Wissenschaft und der schönen Künste. Meistens kann man sie bei ihrem Reittier, der Wildgans finden. Am liebsten spielt sie auf der Vina. Damit sie gleichzeitig die Veden und eine Gebetsschnur tragen kann hat sie vier Hände. Die könnte ich auch manchmal brauchen.

Nun hatten wir also die Ehre die Gemahlinnen der drei Weltenschöpfer in unserer Mitte zu begrüßen:

Außer Saraswati besangen wir auch Lakshmi, die Göttin der Fülle und des Reichtums und die Gemahlin Vishnus.

Die Gemahlin Shivas, die Göttin Durga, die die mütterliche Liebe repräsentiert ritt auf einem Tiger.

http://www.youtube.com/my_videos?o=U

Als unser Mantra sich dem Ende zu neigte, schlängelte sich Saraswati zusammen mit Lakshmi und Durga wieder gen Indien, damit die Menschen dort von ihren Sünden befreit werden können, wenn sie von ihrem Wasser trinken. Sie hinterließ uns eine duftende Lotusblüte.

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Ist Urururur…- Opa eine Frau?

Als Eilema auf einem Auge blinzelte und den Seerosenteich erspähte, war sie sofort hellwach. Sie sprang augenblicklich vom Rollator um die im Teich herumschwimmenden Karpfen zu füttern und Kieselsteinchen ins Wasser zu werfen.

Ich konnte mich nun etwas ausruhen, denn es war nicht so einfach um die überall auf den Gehwegen stehenden Mülltonnen und Autos, insbesondere Kasten- und Postwagen herum zu steuern. Wir mussten deshalb auch mehrmals als Verkehrshindernis mitten auf der Straße laufen.

Auf unserem Weg zum historischen Rundweg von Steinheim mussten wir mit dem Rollator sogar viele steile Treppen hinab. Eilema lachte und wollte einfach gleich a la Rutschbahn mit dem Rollator hinunter sausen. Aber ich traute mich einfach nicht.

So beschloss ich, sie zuerst hinunter zu tragen. Dort verwandelte ich sie in eine griechische Statue. Dann wuchtete ich den Rollator herunter und der wurde immer schwerer. Mit Eilema zusammen hätte ich den Rollator nie halten können. Die Erdanziehungskräfte waren einfach zu groß.

Nachdem ich sie mit einem Kuss wieder entzaubert hatte, mussten wir das Treppenspiel ein bisschen weiter noch einmal wiederholen und dann kam die große Begrüßungsszene:

Unser Ururururur…..- Opa erwartete uns dort unten. Er erzählte, dass in früheren Zeiten, als es noch Wasserbüffel, Riesenhirsche und Löwen an der Murr gab, alles viel besser war, vor allem das Klima…

Urururur…-Opa zeigte lachend auf den Schädelabdruck und meinte, dass sein Skelett von den Archäologen noch gesucht würde. Dabei hätte er es doch hinter seinem Ranzen versteckt. Sofort tippte Eilema auf seinen Bauch. Ihr war es egal, dass ihr Urururur…-Opa 300000 Jahre alt war und nach neuesten Erkenntnissen sogar eine Frau.

Eilema findet ihn umwerfend und sie wird ihn bei der nächsten Bundestagswahl ganz bestimmt wählen. Ganz besonders hatte ihr sein Reittier, der Steppenelefanten imponiert, den wir mitten im Ort grasend antrafen. Eilema bellte Steppi so lange an, bis der zurück schnaubte.

Dann schauten wir uns zusammen Steinheim an. Als wir uns auf einer Bank ausruhten, verschlang sie mit tiefen „hmm…namnams“ sogar eine ganze Banane, die sie von Urururur…-Opa geschenkt bekam. Lautes Schmatzen begleitete den Kauvorgang. Für Steppi blieb leider nur noch die Bananenschale übrig.

Ob Urururur…-Opa wohl wirklich eine Frau ist?
Steinheim, Murr, Steppenelefant, Urmensch, Reittier, Bundestagswahl, Skelett,

Wer hat Shiva gesehen?

Auf meinem Sonntagsspaziergang am heißesten Tag des Jahres traf ich mitten im Schwabenländle auf Shivas Reittier Nandi.

Zebus im Schwabenländle

Buckelrinder, die sonst nur in tropischen oder subtropischen Gebieten Asiens leben, auch Zebus genannt stammen vom Auerochsen ab und sind optimal an die Hitze angepasst.

Ich hielt Ausschau nach Shiva, dem Asket im Aschekleid und hoffte, ihn auf seinem Tigerfell in der Sonne liegend im Freibad zu finden. Aber mit dem Ganges ist so ein Freibad natürlich in keinster Weise zu vergleichen. Außerdem hätte der Bademeister sicher darauf bestanden dass Shiva seine Asche abduscht.

Als ich seinen Dreizack aus einem Heuhaufen hervorstehen zu sehen glaubte, war es aber nur eine Frau, die das Gras zusammen rechte. Vielleicht hat er Nandi, seinem Reittier einen Holzschrein sägen wollen und hat sich dabei im Wald verlaufen.

Jedenfalls hat Shiva seine Reittiere prächtig mit schwäbischem Gras genährt. Wie üblich wollten sie die Gräser aus Nachbars Garten, obwohl auf ihrer eigenen Wiese genug wuchs.

Ich musste beim Pflücken der Grasbüschel und Blumen achtsam sein, falls sich Shivas Schlangen darin versteckt haben.

Wenn ich die Begierde überwunden hätte und zur Selbsterkenntnis gelangt wäre, hätte ich wie Shiva auf Nandi reiten können um ihn zu finden.

Weiß einer von Euch wo Shiva sich gerade aufhält?

Die Göttin Durga

Sie wirkt in der materiellen Welt der Täuschung (Maya), indem sie es den Lebewesen ermöglicht, ihre Illusionen in der materiellen Welt auszuleben. Sie ist die Mutter des Universums. Sie ist vergleichbar mit Mutter Erde und lässt den spirituellen Menschen das Maya durchschauen.

Ihre furchterregende symbolische Gestalt hat 10 Arme des karmischen Handelns. Die Schlange in ihrer Hand zeigt den nagenden Zahn der Zeit. Mit den Waffen bekämpft sie die Untugenden. Ihr Reittier ist ein Löwe oder ein Tiger, der das Laster in Gestalt eines Büffeldämons zertrampelt.

In Indien wird im Oktober Durgas Sieg über den Büffeldämon mit dem 10-tägigen Fest Durga Puja gefeiert.

Durga, Indien, Göttin, Maya, Illusion, Täuschung, Dämon, Tiger, Löwe, Büffeldämon, Puja, Reittier, Schlange,

Nandi ,das Begleittier des Gottes Shiva

Nandi, das Begleittier Shivas sollte ermordet werden. Sein Fleisch war bereits verkauft worden.

Nandi sprang aber mutig durch die Glasscheibe eines Fensters des Schlachthauses in die Freiheit. Er lebte friedlich mit Shiva im Wald, als es wieder eingefangen wurde und abermals auf der Schlachtbank landen sollte. Er floh auch ein 2. Mal bis Gott Shiva den Luzerner Tierschützer Vanja Palmers dazu brachte ihn zu kaufen.

Nandi

Jetzt lebt Nandi auf der Rigi ein glückliches Leben inmitten seiner Herde. Nandi lebt nun zusammen mit anderen Tieren die ebenfalls das Gnadenbrot erhalten, in der Nähe der buddhistischen Stiftung «Felsentor». Er wird von der Franziskanernonne, Schwester Theresia fürsorglich betreut.

http://www.reformiert.info/artikel_6159.html

http://www.vegetarismus.ch/heft/2005-4/Nandi.htm

http://www.religionenschweiz.ch/bauten/felsentor.html

Om Namah Shiva!

Nandi ,das Begleittier des Gottes Shiva

Nandi, das Begleittier Shivas sollte ermordet werden. Sein Fleisch war bereits verkauft worden.

Nandi sprang aber mutig durch die Glasscheibe eines Fensters des Schlachthauses in die Freiheit. Er lebte friedlich mit Shiva im Wald, als es wieder eingefangen wurde und abermals auf der Schlachtbank landen sollte. Er floh auch ein 2. Mal bis Gott Shiva den Luzerner Tierschützer Vanja Palmers dazu brachte ihn zu kaufen.

Jetzt lebt Nandi auf der Rigi ein glückliches Leben inmitten seiner Herde. Nandi lebt nun zusammen mit anderen Tieren die ebenfalls das Gnadenbrot erhalten, in der Nähe der buddhistischen Stiftung «Felsentor». Er wird von der Franziskanernonne, Schwester Theresia fürsorglich betreut.

http://www.reformiert.info/artikel_6159.html

http://www.vegetarismus.ch/heft/2005-4/Nandi.htm

http://www.religionenschweiz.ch/bauten/felsentor.html

Om Namah Shiva!

Warum ich jung bin und du alt bist…

Krishna an Radha:

Warum ich jung bin und du alt bist

Wir befinden uns im Dilemma der Zeitdilatation.
Da ich mich mit nahezu Lichtgeschwindigkeit durch das Universum bewege, und du, Radha auf der Erde bei den Gopis verweilst, werden nach meiner Rückkehr auf die Erde Jahrtausende vergangen sein. Du wirst eine alte Frau sein.

Die Zeit vergeht auf meinem bewegten Reittier umso langsamer, je schneller es fliegt, wenn du mich von der Erde aus mit deinen schönen Kuhaugen beobachtest.

Die Menschen sagen, Einstein mit seiner Relativitätstheorie sei schuld. Er beschreibt wie Raum und Zeit zusammenhängen und sagt Zeit ist relativ, da die objektive Zeit in verschiedenen physikalischen Systemen unterschiedlich verläuft.

Für mich aber vergeht die Zeit völlig normal, ich fliege nur ein paar Jahre durch das Universum. Da ich mich aber in einem geschlossen, sehr schnell fliegenden und große Zeitsprünge machenden Reittier befinde, vergeht die Zeit auf der Erde schneller. Deshalb klingt meine Flöte für dich objektiv und deine Gungurus (Fußglöckchen) klingen für mich subjektiv.

Oh Radha, bin ich jetzt subjektiv und du bist objektiv?

Radha: „Oh Krishna, du bist das Kind, bei dem die Zeit stillzustehen scheint“.