Tag-Archiv | Roboter

Ankunft in Avignon

Irgendwie erinnerte mich hier alles an Indien. Der Lärm, die Hitze, die Düfte…

Immerhin gab es beim Hotel einen großen Parkplatz, so dass ich es nichts ausmachte, dass hier lauter Chinesen mit ihren Mietwagen parkten.

Im Hotelzimmer stank es fürchterlich und die Fenster waren nicht zu öffnen, aber auf meine Beschwerde, bekam ich sofort ein anderes Zimmer wo die Fenster vierfach verglast waren, so dass ich den Straßenlärm nicht mitbekam, wenn ich sie schloss.

Pool in Avignon

Leider war der Swimmingpool nur für die Tauben geeignet, weil der Poolroboter erst bei meiner Abreise mit den Reinigungsarbeiten begann, obwohl ich den hohen Preis für die Sommersaison bezahlen musste.

Aber beim Frühstück den Tauben beim Baden und Trinken und dem Roboter beim Putzen zuzuschauen, während ich den Cappuccino- Automaten leertrank, hat auch Spaß gemacht:

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ViROBi, mein neuer Begleiter

Es war Liebe auf den ersten Blick, als ich ihn beim Einkaufen im Lidl traf.Immer schon habe ich mich nach ihm gesehnt und nun lag er da so süß im Regal.

Entzückt nahm ich ihn heraus und setzte ihn ganz vorsichtig auf den Boden. Als ich auf einen seiner beiden Knöpfe drückte, schnurrte er ganz leise und behaglich wie ein Kater und rollte los durch die Gänge ab zur Kasse, an den verwundert drein schauenden Leuten vorbei.

Vor lauter Begeisterung vergaß ich beinahe meinen vollgeladenen Einkaufswagen mitzunehmen. Also drückte ich wieder auf sein Knöpfchen und nahm ihn auf den Arm.

Beim Zurückblicken sah ich, wie sich andere Einkaufende bereits gierig auf seine Brüder stürzten.

Zuhause bekam Robi dann gleich seinen Auslauf durch die ganze Wohnung.

Nachdem ich alle Teppiche weggetragen und im Weg stehenden Möbel weggestellt hatte, sauste er zu meiner größten Freude überall enlang, sogar in die ekligen Spinnenecken und unter die Möbel. So brachten wir gemeinsam die Wohnung auf Hochglanz:

Nun wünsche ich mir noch einen Gecko- Roboter, der die Spiegel und die Fensterscheiben rauf und runter klettern kann ohne sie wieder vollzuscheißen.Vielleicht erfüllt mir „das Universum“ ja auch diesen Wunsch? Was meint ihr dazu?

Rationalisieren wir uns 2012 gegenseitig weg?

Warum gibt es eigentlich beim Scheibenwaschwasserbehälter im Auto unten keine Ablassschraube, damit man im Winter das Wasser raus lassen kann um dann oben Frostschutzmittel nachzufüllen?

Stattdessen werden Unsummen zur Erforschung von noch mehr Intelligenzmaschinen ausgegeben um noch mehr Menschen arbeitslos zu machen.

Hier ist schon das erste fahrerlose Auto:

Wie werden sich da wohl die Taxifahrer, die LKW-Fahrer und alle die mit Autofahren ihr Geld verdienen freuen?

Hier fährt ein Auto selbständig durch die Wüste:

Die Einbettfunktion ist vermutlich im Sande versunken.

Sebastian Thruns Hochschulkurse übers Internet sind der Renner. Er will dadurch die Welt verändern. Sind aber Noten wirklich daran schuld, wenn das Bildungssystem scheitert?

Wenn ein Kind Fahrradfahren lernen will, nehmen wir ihm ja auch nicht das Fahrrad weg, nur weil es das erste Mal hingefallen ist. Wir helfen ihm so lange, bis es Fahrradfahren kann.“ Meint Sebastian Thrun. Aber was tut er wirklich? Baut er ihm ein automatisch fahrendes Fahrrad, dass das Kind nicht mehr lernt nach unten zu treten und nach oben zu buckeln?

Und da die Lehrer ja sowieso alle nichts tun oder bereits arbeitslos sind, kommt es auf die paar ja wohl auch nicht mehr an. Der ganze Verwaltungsapparat der Unis wird auch gleich mit eingespart. Die Verlage können übrigens auch gleich zumachen, da die eingesparten Mitarbeiter ja kostenlos im Internet Vorlesungen besuchen anstatt Bücher zu lesen.

Mehr dazu gibt es hier:

http://www.focus.de/wissen/bildung/dld-2012-sebastian-thrun-university-2-0-gratis-hochschulbildung-fuer-alle_aid_704619.html

http://www.zeit.de/studium/uni-leben/2012-01/udacity-thrun

Wie lange dauert es noch, bis sich die Roboter selbstständig fortpflanzen? Dann brauchen wir gar keine Menschen mehr.