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Zauber am Alatsee

Der Weg zum Alatsee , einem malerischen geheimnisvollen Bergsee, der sich oben auf dem Gratrücken in einer von steilen Waldhängen eingefassten Mulde versteckte, schlängelte sich ziemlich steil empor.

Immer wieder rasten todesmutige Radfahrer mit atemberaubender Geschwindigkeit den Berg hinab.

Die wirkliche Gefahr liegt aber eher tief unten im See.
Das schwefelhaltige, durch Algen rot gefärbte Wasser ist nämlich giftig. Deshalb ist das Tauchen im Alatsee auch strikt verboten.

Aber irgendeine Alge muss wohl aus der Tiefe nach oben geschwommen sein um an meinen Beinen zu schnuppern. Die habe ich nämlich bis zu den Knien in den kristallklaren See gesteckt um mich abzukühlen und am nächsten Tag waren sie voller roter Bläschen.

Während des Zweiten Weltkrieges wurden in diesem militärischen Sperrgebiet wohl auch geheime Waffen getestet.

Von den Schätzen, die auf seinem Grund des Sees liegen, wisperten die Naturgeister im Schilf. Die Kühe und die Badegäste, die bedenkenlos im Alatsee badeten, tummelten sich um den See herum.

Hier gibt es eine schöne Sage, wie der Himmel ein Unrecht an einer armen Frau wieder gut gemacht hat:

http://www.mythologie-atlas.de/altlandkreis-f%C3%BCssen/f%C3%BCssen/alatsee/

Auf dem steil abfallenden Weg zum Weissensee über Steine und Wurzeln hinweg, durch den Wald hindurch, war ich mit den Naturgeistern allein.

An dem Kraftort Magnusruh, an der sich der Mönch Magnus, der Allgäuer Missionar St.Mang aus St.Gallen im 8. Jahrhundert auf seinem Weg nach Füssen ausruhte, ruhten sie ebenfalls.

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