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Halloween beim Reußenstein

Morgens war es noch ein bisschen nebelig und deshalb fuhren die Menschen so benebelt mit ihren Autos durch die Gegend. Sie sahen weder diejenigen die Vorfahrt hatten, noch konnten sie in ihren Seiten- und Rückspiegeln etwas erkennen. Die meisten Wanderer hatten wohl Angst den Weg nicht zu finden, deshalb war ich wieder mit den Naturgeistern alleine.

Als endlich die Sonne herauskam, spielten sie begeistert mit den Schlagschatten. Manche Menschen halten ja diese schwarzen Schatten für negative energetischer Schwingungen und gefährlich und reden nicht mit ihnen. Diese Erscheinungen können zum Beispiel erdgebundene Seelen sein oder aber Wesenheiten, die aus anderen Welten kommen. Aber es gibt dort auch freundliche Wesen:

Die verzauberte Burgruine Reussenstein

Ein Riese ließ die Burg auf dem Reußenstein erbauen. Weil an der Burg noch ein Nagel fehlte und die Handwerker sich nicht in diese luftigen Höhen trauten, wagte es ein junger Geselle aus dem Neidlinger Tal. Der Riese hielt den jungen Mann mit seiner riesigen Faust zum Fenster hinaus über den Abgrund, damit er den Nagel einschlagen konnte. Zum Lohn beschenkte er ihn reich und der Geselle bekam die Tochter des Meisters zur Frau.
Seither gibt es jede Menge Kletterer auf dem Reußenstein und natürlich auch Gleitschirmflieger.

Beim Neidlinger Wasserfall, unterhalb der Burgruine Reußenstein stürzt das Kaarstwasser der Lindach über Felskaskaden ins Tal.

Normalerweise räumt der elfantenköpfige Gott Ganesha ja Hindernisse aus dem Weg.
Aber zur Zeit lässt er sich wohl wieder in Indien feiern und hat keine Zeit dazu, die vielen umgestürzten Bäume aus dem Weg zu räumen, die die Riesen dorthin geworfen haben.

Krishna habe ich auf dem Ganeshaweg auch nicht getroffen, obwohl seine Kühe noch glücklich auf den Weiden grasten.

Vielleicht fürchten sich die indischen Götter ja auch vor Halloween und den Zaubergesängen der Naturgeister?

Die Rune Gebo, ein Geschenk der Götter ?

Ein kleiner Stein hinter meinem Wagen zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Ich fühlte gleich, daß er etwas Besonderes war. Beim Aufheben fühlte er sich warm und angenehm an und es kam mir der Gedanke, daß er mir etwas zu sagen hatte. Ich betrachtete ihn aufmerksam und bemerkte seine ihm eigene Gestalt mit einer Rune darauf. X

Gabo X 1

Ich legte ihn so hin, daß ich ihn nicht vergaß. In einem Augenblick der Ruhe las ich in meinem Buch über Runen, über Gebo, die Rune X :
Gebo heißt Geschenk und ist die Rune Gottes und gleichzeitig der Göttin (das ist das heilige Mysterium der Zweiheit in der Einheit oder der Mehrheit in der Einheit). Es ist Ginnungagap, die Kraft des magisch geladenen Nichts.
Die Gebo-Rune repräsentiert das Mysterium ekstatisch magischer Macht, die als göttliches Wissen empfangen wird.
Ich entnehme dem, daß der Stein ein Geschenk der Götter ist und daß eine Gabe in mir wächst und ich mich mit gleichgesinnten Menschen zusammenschließen soll um ein bestimmtes göttliches Ziel zu erreichen.

Power of Gebo beschreibt die Macht der Gastfreundschaft und der Geschenke: