Tag-Archiv | Sai Baba

Das Mysterium von Madonnas Lotusfüßen

Im Mittelalter war es schwierig herauszufinden, ob Maria Lotusfüße besitzt, weil der Saum ihrer Gewänder weit auf den Boden herab reichte und diese nie darunter hervor blitzten.
Schließlich hatte die Königin von Saba auch immer ihre behaarten Schenkel und ihren Eselsfuß zu verbergen versucht, die sie von ihrer Dschinnmutter vererbt bekam…

In dieser Zeit, als auf Kirchenfenstern wiedergegeben wurde, was die Leute zu glauben hatten, mussten sich die Künstler auf die Abbildung von Passionen, Heiligen und Marien beschränken, wenn sie nicht wollten, dass ihnen der Pinsel genommen wurde.

Immerhin konnten ihre Seelen noch zu Maria Zuflucht suchen, indem sie sie als Mutter, Jungfrau, als platonische Geliebte und als Schönheitssymbol verehrten.

Manchmal zeigte sich Maria mädchenhaft zart, ein anderes Mal heroisch.

Je nach Laune des Künstlers kleidete sie sich in ein ärmliches Gewand oder modebewusst prachtvoll.

Passend zur Umgebung, in die sie geflogen war, trug sie wallendes Haar, um zu zeigen, dass sie frei geboren ist, oder eine Krone oder ein Kränzchen und öfter sogar einen Heiligenschein. Als Braut der Kirche musste sie selbstverständlich Brautschmuck und Schleier anlegen.

Manchmal schaut sie sinnlich und verführerisch, ein anderes Mal weltabgewandt und vergeistigt, mit Sai Babas Regenbogen im Hintergrund.

Schüchtern war sie damals wohl auch nicht, da sie sich meines Wissens nie darüber beklagt hatte, dass sie in jeder Situation abgebildet wird, sogar als sie den Jesusknaben verprügelt hatte:

http://dschjotiblog00.blog.de/2010/01/02/jesus-faustdick-ohren-7677634/

Vielleicht forderten deswegen die Kardinäle schon mehrmals Madonnas Exkommunikation?

Wenn sie nicht in die Ecke der dummen Blonden gestellt oder als Milchsuppenmadonna verdonnert werden will, hält sie als Attribut der Gelehrsamkeit ein Buch in ihren Händen und Gott schaut mit rauschendem Bart wohlgefällig auf sie herab.

Gerne lässt sie sich im Rosenhaag oder im Erdbeerbeet, porträtieren, weil die Erdbeere mit ihren 3 Blättern als ein Zeichen für Trinität gilt. Auch pflückt sie gerne duftende Veilchen oder hält Kreuzesnägel als Nelken getarnt in ihren Händen. Wenn sie ihre Keuschheit betont, hat sie immer ihre weiße Madonnenlilie dabei.

Da ihr wohl der Umgang mit gewöhnlichen Menschen nicht so sehr behagte, pflegte sie mehr den Umgang mit Engeln, Heiligen und Königen oder weilte mit Gott im umzäunten Paradiesgarten. Damals, als es noch keine Terroristen gab, war es dort noch einigermaßen sicher. Wenn man mal von der Schlange einmal absieht.

Zuweilen tummelten sich edle Hunde in ihrer Nähe, von denen behauptet wird, dass sie die Predigt hielten. Wenn die Hunde des Künstlers mal nicht so gut gelungen sind und sie abgemagert oder zerzaust aussahen, so wurde einfach erklärt, dass das die Heiden seien.

Mich wundert es nicht, wenn Madonna jetzt mehr der Kabbala zuwendet…

Sai Baba und Jungfrau Maria im Fitness Studio

Unsere Guritha lud Sai Baba zu unserer stillen Meditation ein. Der erschien natürlich prompt in seinem langen orange Kaftan im Saal.

Damit er sich nicht so allein unter so vielen Frauen fühlt, durften wir, je nach persönlichem Bedarf, auch noch andere Heilige hinzu bitten. Bevor ich mir aber noch diesbezüglich Gedanken machen konnte, zog Sai Baba auch schon an einem Stück hellblauen Stoff, an dem kichernd und lachend die Jungfrau Maria zur Tür herein schwebte.

Licht

Während alle in stiller Meditation versunken waren, fingen die beiden an Unfug zu machen. Sie alberten herum und neckten einander,schlugen Purzelbäume und zogen sich an den Haaren und benahmen sich wie kleine Kinder.

Dann begannen sie Basketball zu spielen. Es wurde immer wilder, bis Sai Baba die gesamte Jungfrau Maria in den Basketballkorb warf. Sie konnte sich aber ganz lang und dünn machen und sauste hinter Sai Baba her, schnappte ihn sich, rollte ihn zu einem Ball und pfefferte ihn in den Korb auf der Gegenseite.

Nun fand ich, dass ich eingreifen musste, bevor Schlimmeres passierte. Sie wunderten sich gar nicht darüber, dass ich sie wahrnehmen konnte und kamen ganz brav mit mir vor die Tür, als ich ihnen versprach ihnen Zumba zu beizubringen. Die Musik in der Halle nebenan spielte laut genug und den Takt konnte ich dank dem Schlagzeug gut halten. Den beiden wurde es aber bald zu langweilig, weil sie alle Schritte viel schneller und besser konnten, obwohl Sai Baba der Jungfrau Maria öfters auf die lange Schleppe trat. Seine schwarzen Kräuselhaare wurden auch gar nicht nass von der Anstrengung.

Sai Baba ist natürlich auch anmutigeres Zumba aus seinem Sai Baba Center in Indien gewohnt:

Nun wollten die beiden das Fitness- Center besichtigen, in dem ich trainiere. Dort probierten sie alles aus und ließen lachend die Messuhren auf dem Höchststand laufen, ohne sich anzustrengen. Das Laufband ratterte unter Sai Babas Lotusfüßen und die Füße der Jungfrau Maria konnte ich gar nicht mehr sehen, so schnell rannte sie.

Nur das Wackelbrett konnte die Jungfrau Maria nicht besteigen. Sie schwebte immer 30 cm darüber. Sai Baba sprang dann auf ihren Rücken, so dass sie ihn Huckepack trug, aber das nützte alles nichts. Sie schwebte einfach nur…

Darüber ärgerte sich Sai Baba dann wohl so sehr, dass er den ganzen Raum voll Asche bestreute. Auch meine Bemerkung, dass die armen Angestellten den Dreck morgen wieder weg machen müssen, interessierte ihn nicht im Geringsten. Die Jungfrau Maria fand es dann lustig, Rosen über den Dreck drüberzustreuen…

Ich werde mich dort morgen jedenfalls nicht blicken lassen. Hoffentlich haben die keine Überwachungskameras aufgestellt….

Als wir in unseren Saal zurückkamen, in dem wir meditierten, hatte Sai Baba bereits den Boden mit orange Tüchern verziert. Jetzt reichte es mir langsam und ich schickte die beiden in ihre oberen und unteren Welten zurück.

Nach der Meditation meinte Rosi, sie hätte auf dem Hallenboden orange Tücher gesehen und die anderen haben sich über die Zumbamusik von nebenan beschwert, die sie beim Meditieren gestört hätte.

Dann bekam ich noch einen Riesenschreck, als ich in der Ecke etwas Kleines Hellblaues schweben sah…

Es war aber nur ein kleiner Luftballon, den wohl ein Kind dort vergessen hatte.

Das Häschen, das nicht transformiert werden wollte

Die Eigenschaft, die wir an uns nicht mögen und ablösen wollten, transformierten wir in ein Symbol, das nun vor unseren Augen in Form eines Tieres, einer Pflanze oder eines Gegenstandes erscheint. Es erhält die Eigenschaften, die wir an uns nicht mögen.
Um dies zu erreichen zogen wir einen Ring aus goldenem Licht mit einem Durchmesser von 2 Metern um uns herum.

Um das Symbol zogen wir auch einen Ring aus goldenem Licht, der vor unserem anderen Ring lag.
Mit hellblauem Licht malten wir zuerst im anderen Kreis im Uhrzeigersinn und dann im eigenen Kreise anders herum eine Acht.

Dies wiederholten wir fleißig über einen Zeitraum von ein paar Wochen immer mal wieder.
Während dieser Zeit änderte sich bei einigen von uns das Symbol in ein eigentlich dahinter verborgenes anderes Symbol.

Natürlich sollte das Symbol, das sich ablösen soll, auch in seinem Kreis bleiben. Aber mein Häschen hüpfte mir sofort auf den Schoß und wollte geknuddelt und gestreichelt werden, so dass ich es nicht übers Herz brachte es herzugeben.

Als ich darüber nachgrübelte, wie ich es vor dem Abtrennen retten kann, tauchte ein anderes Symbol vor meinen inneren Augen auf, von dem ich mich einfach trennen konnte.

Durch die Übung mit der Acht teile ich meinem Unterbewusstsein mit, dass ich nicht will, dass das Symbol und das dahinterstehende Gefühl unerwünscht in meinen Kreis eindringen.
Die Methode mit der Acht, die Phyllis Krystal in ihrem Buch : die inneren Fesseln sprengen, beschreibt, bekam sie von Sai Baba.

http://www.spirituelle.info/artikel.php?id=30

Ewiges Leben – Jeeva Samadhi

Es gibt viele Formen von Bestattungen: Erdbestattungen, Wasserbestattungen, Feuerbestattung, Luftbestattung indem der Körper von Tieren beseitigt wurde, Mumifizierungen…

Beim Maha (Großes) Samadhi , demTod bei dem die Seele aus dem Kreislauf der Wiedergeburten ausscheidet – geht die Seele des Siddhas ganz bewusst durch den Schädel (kapala) aus dem Körper heraus. Danach kommt die Kundalinischlange heraus und der Siddha erhält Befreiung, Kapala Moksham. Moksham heißt Befreiung.

Sadhguru erläutert hier ausführlich beabsichtigtes Sterben mit Samadhi

Was ist Jeeva Samadhi? Der Körper zerfällt nicht und das Leben bleibt im Körper. Die Seele kann die Gläubigen weiter segnen. Sogar die Umgebung hat eine besonders hohe spirituelle Energie. Wenn das Blut nicht mehr zirkuliert und die Atmung versiegt, hält dennoch eine leuchtende Prana- Energie die Körperzellen lebendig. Der Siddha kann seinen Körper aus dem Sarg verschwinden lassen und ihn woanders wieder einige Jahre weiterleben lassen.

Schneewittchen

Das erinnert mich doch an Schneewittchen oder die Hl. Bernadette Lourdes, deren Leichnam unverwest unter ihrem vermoderten Leichentuch und ihrem verrosteten Kreuz ausgegraben wurde.

In Tamil Nadu (Südindien) gibt es viele Orte, an denen sich Jeeva Samadis befinden. In beinahe allen berühmten Tempeln befindet sich einer. Auch Shirdi Sai Baba erlangte 1918 in einer Sitzposition `jeeva samadhi‘. Früher gingen die Sadhus und die Heiligen, mit Hilfe von Jeeva Samadhi unter die Erde um in die himmlischen Gefilde zu kommen.

Regionales Akhanda- Bhajan- Singen in Stuttgart

Dieses Jahr strömten aus ganz Baden- Württemberg Anhänger (devotees) Sai Babas zum regionalen Akhanda-Bhajan-Singen ins Waldheim Lindental in Stuttgart.

Links saßen die Frauen und rechts die Männer, schön getrennt durch einen roten Streifen und alle saßen in Richtung des Altars mit dem Bild von Sai Baba:

Sai Baba Altar

Sie sangen von Samstag bis Sonntag 24 Stunden lang ununterbrochen Bhajans zum Lobe des Herrn und besannen sich im Pujaraum auf Gott in seinen 3 Seins- Zuständen: im Wachzustand.

und im Traumzustand und im Tiefschlaf.

Es wurden unzählige verschiedene Bhajans und internationale Lieder zum Lobe Gottes gesungen, begleitet auf unterschiedlichen Instrumenten wie Harmonium, Gitarre, Trommeln und Laute.

So floss ununterbrochen positive Energie.

Om Sai Ram

Distelmeditation zur Auflösung von Aggressionen

Manchmal, wenn ich mich beleidigt fühle, bin ich schrecklich wütend. Dann fühle ich mich so:

Buddha sagt: eine Beleidigung ist wie ein Brief. Nimmst Du ihn nicht an, geht er an den Absender zurück.

Sai Baba gibt zu bedenken, dass Streit ein Hinweis dafür ist, dass man etwas lernen muss. Hierzu eignet sich z. B. seine

Distelmeditation, mit der sich die Aggressionen auflösen:

Ich bin die stachlige Distel, voller Aggressionen steche ich um mich.
Nemo me impune lacessit. (Niemand reizt mich ungestraft)…

Weil meine Stacheln aber zu schwach sind, größeren Schaden anzurichten, bitte ich die Fee meinen aggressiven Geist in eine Rose mit dickeren Stacheln zu tragen.

Rose2

Ich erfreue mich eine Weile an meinen kräftigen Stacheln und nehme auf einmal einen süßen Duft wahr, der von einer zarten Knospe herrührt. Auch werde ich meiner Rosenschönheit gewahr. Vor lauter Freude beginnt sich meine Rosenknospe zu öffnen und ich schaue:

Die Fee lockt mich aber zu einer noch feineren Knospe, einer Lotosblume, deren makellose Knospe über den Wassern schwebt. Meine Aura verbindet sich mit der reinen Aura der Lotosknospe und wir werden beide zu reinem Licht. Wir sind ruhig, glücklich und rein – vollkommen.

Sobald die Knospe sich öffnet erfüllt Liebe mein Herz und der Göttliche Segen strömt in mich hinein. Ich fühle Shanti, die Stille, den Atem Gottes.


Ich bin Buddha, der in Shanti ruht.