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Ewiges Leben – Jeeva Samadhi

Es gibt viele Formen von Bestattungen: Erdbestattungen, Wasserbestattungen, Feuerbestattung, Luftbestattung indem der Körper von Tieren beseitigt wurde, Mumifizierungen…

Beim Maha (Großes) Samadhi , demTod bei dem die Seele aus dem Kreislauf der Wiedergeburten ausscheidet – geht die Seele des Siddhas ganz bewusst durch den Schädel (kapala) aus dem Körper heraus. Danach kommt die Kundalinischlange heraus und der Siddha erhält Befreiung, Kapala Moksham. Moksham heißt Befreiung.

Sadhguru erläutert hier ausführlich beabsichtigtes Sterben mit Samadhi

Was ist Jeeva Samadhi? Der Körper zerfällt nicht und das Leben bleibt im Körper. Die Seele kann die Gläubigen weiter segnen. Sogar die Umgebung hat eine besonders hohe spirituelle Energie. Wenn das Blut nicht mehr zirkuliert und die Atmung versiegt, hält dennoch eine leuchtende Prana- Energie die Körperzellen lebendig. Der Siddha kann seinen Körper aus dem Sarg verschwinden lassen und ihn woanders wieder einige Jahre weiterleben lassen.

Schneewittchen

Das erinnert mich doch an Schneewittchen oder die Hl. Bernadette Lourdes, deren Leichnam unverwest unter ihrem vermoderten Leichentuch und ihrem verrosteten Kreuz ausgegraben wurde.

In Tamil Nadu (Südindien) gibt es viele Orte, an denen sich Jeeva Samadis befinden. In beinahe allen berühmten Tempeln befindet sich einer. Auch Shirdi Sai Baba erlangte 1918 in einer Sitzposition `jeeva samadhi‘. Früher gingen die Sadhus und die Heiligen, mit Hilfe von Jeeva Samadhi unter die Erde um in die himmlischen Gefilde zu kommen.

Kundalini – ein Pfad zur Erleuchtung

Die schlangenförmige Göttin Kundalini schläft in unserem untersten Kraftzentrum, dem Muladhara Chakra. Das ist die Lebenskraft die den unteren Körperausgang versperrt, indem sie den Schwanz in den Mund steckt. Beim Erwecken durch die astralen Nervenzentren windet sie sich nach oben. Wird sie erweckt, befindet man sich auf dem Weg der Erkenntnis.

Kundalini

Ich setze mich bequem hin zur Meditation. Die Hände ruhen mit den Handflächen nach oben auf meinem Schoß. Ich schicke meinen Atem ins Muladhara Chakra hinab und mein Denken wird ruhig. Nun führe ich das Asvini-Mudra aus , d. h. ich aktiviere den Beckenboden indem ich meinen Darmschließmuskel zusammenziehe und wieder aus dehne. Dann kommt Der große Vogel Prana , der Lebensodem, der die die Kundalini zwingt ihr Haupt zu erheben. Damit Kundalini durch den mittleren Energiekanal Shushumna emporsteigen kann, halte ich dabei die Luft an. Dann stelle ich mein Denken ganz ein, die Welt verschwindet und das große Licht leuchtet.

Das ist Samadhi- die Erleuchtung.

Im Kundalinitanz kann man die Göttliche Kraft aber noch viel schöner erleben und nach außen strahlen: