Tag-Archiv | Sathya Sai Baba

Erfahrungen in der Shivaratrinacht 2010-02-13

Alle singen vor dem Altar aus voller Kehle. Auf dem Altar stehen Bilder und mehrere Statuen von mehreren Heiligen. Der Raum ist voller Energie. In der Ecke steht ein orangener Sessel und überall stehen Blumen in Vasen und liegen frische weiße und rote Blütenblätter verstreut.
Satya Sai baba

Schon bald verdichtet sich eine dunkle Wolke über dem Stuhl und plötzlich sitzt Sathya Sai Baba dort und grinst mich an. Er ist also doch zu Shivaratri nach Deutschland gekommen und lauscht den Gesängen zu seinen Ehren. Leider ertönte dann eine durchdringende Frauenstimme und er verschwand wieder. Das heißt er verschwand nicht ganz. Seine Lotusfüße standen noch dort.

Lotusfüße

Ein Lied nach dem anderen wird gesungen und je nachdem wer gerade vorsingt, bilden sich andere geometrische Muster über dem Stuhl. Mal sind es Quer- mal Längsstreifen, auch Quadrate und Dreiecke, schräg oder gerade.
Einmal schwebte während eines Jüdischen Liedes ein 9-armiger Leuchter herab und leuchtete wundersam.

Shirdi Sai Baba

Sai Baba ist schon lange wieder verschwunden, da kommt aus einer hellen Wolke der andere Sai Baba, der der aussieht wie Ali Baba mit der Piratenkappe und einem grauen Bart. Irgendwie war Shirdi Sai Baba mir sympathisch und ich erfreute mich an seiner Gegenwart bis die hohe Stimme ihn wieder vertrieb.

Sananda

Nach einiger Zeit bemerkte ich, dass mich jemand anstarrte. Da stand ein Bild von Jesus Christus auf dem Altar und ich hatte das Gefühl als ob er mir etwas mitteilen wollte. Heute weiß ich, dass er das nicht war, sondern dass er Sananda heißt.

Dann ertönten die lauten Shivagesänge und die Energie wurde so stark, daß ich meine Augen schließen musste, damit mein Kopf nicht schmerzte. Er tanzte stampfend auf der Erdkugel, er trommelte durchs Weltall, die Welt erzitterte und mein Kopf dröhnte wie eine Glocke. Ich fürchtete, das wäre zu viel. So entstehen Erdbeben!

Bei Tonga im Südpazifik hat sich in dieser Nacht um 3:34 Uhr deutscher Zeit ca. 100 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Nukualofa ein Erdbeben mit einen Wert von 6,3 auf der Richter-Skala ereignet. Das Epizentrum lag in knapp zehn Kilometer Tiefe.

Shivas Lingam senkte sich in dieser Nacht auch noch wie ein riesiger Kokon auf den Stuhl herab, aber als ich gerade in die Küche gehen wollte um Milch und Honig zu holen um es damit zu übergießen, kam die Sängerin mit der hohen Stimme herein und sang mit lauter Stimme: „Jesus Christ“!

So blieb wenigstens der schöne orangene Posterstuhl sauber.