Tag-Archiv | Schönheit

Der Japan- und Bonsaigarten im „Blühenden Barock“ in Ludwigsburg

Dieser japanische Garten strahlte eine geheimnisvolle Ruhe aus, die auf uns überging.

Japangarten

Um uns in den japanischen Garten einzufühlen ließen wir uns auf einer Bank nieder und lauschten dem lieblichen Vogelgezwitscher und dem leisen Plätschern des Bächleins, welches sich zusammen mit holperigen, unebenen Wegen durch den Garten schlängelt und den Lauf des Lebens symbolisiert.

Pflaumen- und Kirschbäume mit ihren welkenden Blüten zeigen die Vergänglichkeit. Bunte Blumen(„hana“ heißt auch Schönheit) lenken die Japaner beim Meditieren durch ihre Farben ab. Um alles Weltliche hinter sich zurückzulassen stellen sie lieber Steine auf.

Einen japanischen Garten anlegen heißt nämlich „ishi wo tatsu“ = Steine aufstellen. Diese Steine können Tiere wie Hunde, Schweine oder Kälber symbolisieren. Wir fragten uns, welchen Göttern sie wohl gewidmet sind. Nach einer Legende verwandelte sich ein Fisch, der einen Wasserfall hinauf kam in einen Drachen und fand so Satori (Erleuchtung). Sand und Kies stellen Wasser dar, mit geharkten Wellen.

Dann näherten wir uns gemächlich wieder dem Ausgang indem wir noch einmal die Schönheit dieses Gartens in unserer Seele nachklingen ließen.

Das Licht

Licht

Das Licht spricht:

Ich strahle und vertreibe die Finsternis. Sind deine Gedanken angefüllt mit Sorgen Ängsten und Nöten so erleuchte ich Dein Herz, damit du die Wahrheit erfährst.

Mit jedem neu geborenen Kinde erscheine ich neu in der Welt und erhelle und wärme sie.
Nicht nur den Heiligen gebe ich ihren Schein, auch deine Seele erleuchte ich, wenn du zu mir kommst, damit du ebenfalls strahlst und andere erhellst.

Ihr sollt meine Schönheit in der gesamten Schöpfung erkennen und in Euch selbst.

So spricht das Licht.

Ich wünsche Euch einen lichtvollen 3. Advent
und schicke Euch Liebe und Licht 💡

Hanami

Hanami bedeutet „Blumen/Blüten schauen“ und gemeint sind das ehrerbietige Betrachten der Blüten der japanischen Zierkirsche, einem Symbol für Japan. Die Vergänglichkeit der Kirschblüte ist zum Inbegriff japanischer Ästhetik geworden. Nach längerem Reifen und nur kurzer Zeit des Erblühens fällt die Blüte im Moment vollendeter Schönheit. Deshalb widmet man sich auch an den wenigen Tagen, an den man die Blüten genießen kann, ganz den Gedanken: Zu wie viel Prozent sind die Blüten schon geöffnet, wann werden die Kirschbäume der eigenen Stadt in voller Blütenpracht stehen, wie lange hält sie sich in diesem Jahr.

Je nach Gegend kann man in Japan von Ende März bis Anfang Mai o-hanami machen. Bis wir in unseren Parks Oooooh Hanami machen können, wird es wohl noch etwas dauern, aber solange könnt ihr ja schon mal die Videos anschauen.

Hier tanzt eine besondere Schamanin inmitten herrlicher Kirschblütenpracht.

Sakura: