Tag-Archiv | Schamanin

Hanami

Hanami bedeutet „Blumen/Blüten schauen“ und gemeint sind das ehrerbietige Betrachten der Blüten der japanischen Zierkirsche, einem Symbol für Japan. Die Vergänglichkeit der Kirschblüte ist zum Inbegriff japanischer Ästhetik geworden. Nach längerem Reifen und nur kurzer Zeit des Erblühens fällt die Blüte im Moment vollendeter Schönheit. Deshalb widmet man sich auch an den wenigen Tagen, an den man die Blüten genießen kann, ganz den Gedanken: Zu wie viel Prozent sind die Blüten schon geöffnet, wann werden die Kirschbäume der eigenen Stadt in voller Blütenpracht stehen, wie lange hält sie sich in diesem Jahr.

Je nach Gegend kann man in Japan von Ende März bis Anfang Mai o-hanami machen. Bis wir in unseren Parks Oooooh Hanami machen können, wird es wohl noch etwas dauern, aber solange könnt ihr ja schon mal die Videos anschauen.

Hier tanzt eine besondere Schamanin inmitten herrlicher Kirschblütenpracht.

Sakura:

Geburtstagsgrüße für Schamanin

Liebe Schamanin,

Alles Gute zum Geburtstag.

Wie an dem Tag, der dich der Welt verliehen,
die Sonne stand zum Grusse der Planeten,
bist alsobald und fort und fort gediehen,
nach dem Gesetz wonach du angetreten.
So musst du sein, so sagten schon die Sibyllen,
so Propheten und keine Zeit und keine Macht zerstückelt
geprägte Form, die lebend sich entwickelt.

Johann Wolfgang von Goethe

Hier ist in Geburtstagsvideo für Dich, vor allem am Anfang sehe ich Dich als Schamanin,die in die Wüste reist…:

Liebe Grüße von Dschjoti

Wie man von der Hölle in den Himmel tanzt

Daikini – Tanz

Bewegungsablauf..

Daikini Bewegungsablauf

Durch den Daikinitanz transformieren wir die Hölle in den Himmel: Daikinipraxis ist der Versuch zu fühlen, ins Gefühl hineinzugehen. Wir verbinden uns während des Tanzes mit dem positiven Gefühl. Nach dem Tanz spüren wir weiter und spüren uns selbst. Wenn wir uns den Gefühlen öffnen, finden wir zu uns selbst. So verändern wir unseren Blickwinkel und nehmen immer mehr das Schöne wahr.
Daikini ist die Göttin, die den Raum durchschreitet, sich in ihm bewegt und von der Hölle in den Himmel tanzt. Sie drückt die Bewegung der Gedanken aus und transformiert die Energie im Raum. Durch ihren himmlischen Tanz verwandelt sie negative Energie in die strahlende Energie der Erleuchtung um. Diese Energien können transzendenter oder spiritueller Natur sein. Sind sie spirituell, so handelt es sich um die Weisheitsgöttinnen. Karma- Daikinis oder Göttinnen der Handlungen heißen sie, wenn sie weltlicher Natur sind. Es mögen wohl auch Schamaninnen gewesen sein, die sich durch Ektase in Trance getanzt haben und so in die himmlischen Sphären gelangten. Wir kennen sie auch als die Hexen oder als Hagazussa, die Zaunreiterin, die sich zwischen den Welten bewegt. Also diejenigen, von denen sich das patriarchale System bedroht fühlte.
Sie sieht ja oft auf Darstellungen grausig aus, mit ihrer Knochenkette aus menschlichen Schädeln,mit ihrem 3. Auge, das sie befähigt höhere Wahrheiten zu erkennen oder wie sie Wut, Hass, Gier, Verblendung in Form von menschlichen Körpern bezwingt, indem sie auf ihnen herumstampft. Die um sie herum lodernden Flammen symbolisieren ihre hohe Energie.

Rote Daikini

Eine berühmte Daikini ist aus dem 11. Jahrhundert war Macig Labdrön . Sie war eine bedeutende Yogini des Buddhismus in Tibet und wurde Dämonen-Bezwingerin genannt. Die Essenz der Daikini ist die Energie der unendlichen Liebe mit der sie überall die Schönheit in den anderen sieht.

Auch in der heutigen Zeit leben Meisterinnen, die als Daikini-Verkörperung gelten, darunter Khandro Rinpoche , Mayum Tsering Wangmo und Jetsun Kushog Chimey Luding Dölkar .

In der Daikinipraxis wird z. b. die rote Daikini visualisiert, damit sie die Blockaden im feinstofflichen Energiesystem öffnet. Auch das untere Tor, das sexuelle Chakra kann durch die Daikinis des Tantras transformiert werden. Daikinis geben oft höchste Einweihungen. Sie sind voller Mitgefühl, leidenschaftlich UND intelligent und praktisch. Allerdings sind sie oft unberechenbar und dem gewöhnlichen Geist unverständlich. Sie zerstören intellektuelle Konzepte. Sie zeigt uns unseren Schatten, den wir verdrängt haben. Mit ihrem Messer öffnet sie uns die Situation und sie reißt die Masken ab. Erst nach der Vernichtung steigt der Phoenix aus der Asche.