Tag-Archiv | Schnecken

ミスティック ノイシュバンシュタイン 神秘的新天鹅堡

ミスティック  ノイシュバン

Mystic Schloss Neuschwanstein

Ab dem Parkplatz vor dem Hohenschwangau wurde es immer japanischer. So viele fotografierende Menschen hatte ich noch nirgendwo gesehen. Pferdekutschen fuhren vorbei, Pferdeäpfel und Fliegen warteten darauf, dass jemand hineintrat und Schulklassen johlten den Berg hinauf.

Unterwegs fotografierten immer wieder Gruppen von Japanern mit ihren Handys ganz gewöhnliche Waldschnecken.

In Japan werden Schnecken neuerdings eingesetzt um alte Hautzellen lebender Menschen zu fressen. Das ist der letzte Schrei auf dem Biomarkt:

http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Schnecken-ins-Gesicht-Schneckenschleim-gegen-Hautalterung-id26055446.html

Da gefällt mir aber diese Therapie mit den Kaulquappen besser, die ist nicht so schleimig:
http://dschjotiblog00.blog.de/2012/05/11/mikromassage-kaulquappen-13663330/

Was meint Ihr?

Bergab ging es dann zum Luxusshopping am Samurai vorbei in den Abzockladen. Ich mischte mich unter die Japaner, konnte aber leider die Schilder nicht lesen, obwohl die Buchstaben doch aussahen wie hingeworfene Buchenstäbchen, die bei uns Runen heißen.

Als ich dann in die obere Etage schleichen wollte, wohin die anderen Japaner alle liefen, wurde ich als Alien erkannt und ziemlich grob daran gehindert dort Kontakte zu knüpfen um meine Schnecken aus meinem Garten zu exportieren.

Erst im Nachhinein wurde mir dann klar, dass ich da oben ja verraten könnte, dass es die 250 g italienischen Nudeln a la Made in Germany für 5.- €, unten in Füssen viel billiger im Supermarkt gibt.

Genauso geht es ja z. B. auch in Indien und in Ägypten zu, wo die Touristen nur in bestimmte Geschäfte gekarrt werden um dort teuer einzukaufen und die interessanten Orte nicht erleben.

Viel interessanter waren nämlich auch der Alpensee und der urige Alpenrosenweg, der Baumkronenweg und der Lechfall, über die ich im nächsten Eintrag berichten werde.

EM, Zaubermittel für die Umwelt

1982 entdeckte der Japaner Teruo Higa, ein Wunderheilmittel für die Umwelt: EM Effektive Mikroorganismen.

Diese nützliche Mischkultur aus Hefen fermentiert organisches Material und produziert Vitamine und Aminosäuren. Sie wird in der Landwirtschaft, in der Medizin und Lebensmittelindustrie eingesetzt.

Die Hefen halten das Gleichgewicht mit den anderen nützlichen Mikroben.
Das Obst aus dem Supermarkt, das ich einkaufte hielt manchmal nur bis zum nächsten Tag. Hier kann EM die Lagerfähigkeit erhöhen.

Der Müll von Kairo wird mit EM verkompostiert.
Seit in der Stadt Moriya die Abwässer mit EM vermischt wurden, gibt es wieder große Fischschwärme im Fluss.

EM reduziert z. B. den giftigen Grünspan wieder zu ungefährlichem Kupfer.
EM kann sogar das bei der Verbrennung von Abfällen entstehende Dioxin auflösen.
EM erhöht den Wirkungsgrad der Verbrennungsmotoren und reinigt die Abgase von Autos.
In Tschernobyl konnte EM innerhalb weniger Jahre die Radioaktivität um 15% senken.

Im Haushalt nimmt man EM zum Messer schärfen, Entrosten, gegen Schimmel und Reinigen.

Bei Fußpilz, Wunden, Neurodermitis, Schuppenflechte wird es ebenfalls eingesetzt.
Sogar lockere Zähne werden wieder fest.

Im Garten kann man damit seinen Kompost ansetzen, Schnecken bekämpfen und seinen Teich sanieren.

Hier wird exakt beschrieben wie die braune Brühe funktioniert und was man noch alles damit machen kann:

http://www.bunkahle.com/Aktuelles/Gesundheit/Effektive_Mikroorganismen_EM.html

Ob es wohl auch hilft, normale Backhefe in den stinkenden Teich des Nachbarn zu werfen?