Tag-Archiv | Schweben

Adventszeit und Weihnachtsmarkt in Stuttgart

Zuerst bummelte ich über den Hauptbahnhof, weil ich eigentlich zur Neuen Stadtbibliothek wollte. Da es aber schon dunkel war und ich den Weg nicht kannte, wollte ich nicht noch länger am Bretterzaun entlanglaufen um dort hin zu kommen. Davon hatte ich an diesem Tag schon genug gesehen, als ich durch den früheren Park lief.

Also schlenderte ich die Königsstraße entlang und bewunderte die Dekoration in den Schaufenstern. Heutzutage sind die Weihnachtsbäume also nicht mehr grün oder schneebedeckt und weiß, sondern haben alle Farben.

Die Karussells ähnelten dem Rad des Lebens, wie es sich dreht und dreht und…
Es sind auch tatsächlich schon Außerirdische unter uns. Ich bezweifle aber, dass die uns am 21.12.2012 vor dem Weltuntergang retten:

Ich traf z. b. auf einen Schwebenden. Manche behaupten ja, das seien Siddhis, die ihre magischen Kräfte durch Yoga erhalten.

Ein anderer wühlte nicht nur im Papierkorb nach Essbarem, sondern hatte noch einen extra Greifer dabei, mit dem er alte angebissene Brötchen unter der Metallklappe hervorzog.

http://www.myvideo.de/movie/8890278
Stuttgart und Weihnachtsmarkt zur Adventszeit – MyVideo

http://www.myvideo.de/watch/8890278/Stuttgart_und_Weihnachtsmarkt_zur_Adventszeit

Der strahlend hell erleuchtete Weihnachtsmarkt und die von Security Guards gesicherten Geschäfte der Königsstrasse standen im krassen Gegensatz zu dem dunklen Wegen in Richtung S-Bahn beim Hauptbahnhof, auf denen sich die Hunde der Obdachlosen bissen und weit und breit keine Polizei zu sehen war.

Flyten, wie ich das Schweben lernte

Zuerst bekamen wir eine Einweisung fürs Flyten. Fly bedeutet fliegen, wir sollten also lernen uns über dem Boden schwebend zu bewegen:

Nachdem wir bei unserer Schweigewanderung unsere Gedanken beobachtet hatten, lenkten wir dieses Mal unsere Aufmerksamkeit in die Füße. Wir sollten uns auf unser Chakra 2 Meter unter uns konzentrieren.

Und dann ging es los:

Da es so ähnlich wie Nordic Walking geht, war Moni mit ihren Stöcken im Vorteil:

Unsere Laune stieg in schwindelerregende Höhen.

Natürlich wurde gerätselt, woher diese Methode denn nun kommt. Einmal heißt sie Godo ein anderes Mal Qi Gong Gehen:

http://dschjotiblog00.blog.de/2012/02/12/geh-godo-12766713/

Hier heißt es, sie käme aus der Lüneburger Heide und nicht aus Amerika und sei ganz neu. Aber Vorsicht. Sie raten auch dazu bei der Arbeit zu flyten:

http://www.wittness.de/media/M&N_Flyten%20Artikel%20092009.pdf?PHPSESSID=8h93kf72vk8k2fnkhbfuekvrn3

Durch diesen Ballengang trainierten wir jedenfalls unsere Beinmuskulatur.

Manche entdecken beim Flyten sogar ihr inneres Kind:

Labyrinth

Steffi begegnete ihren Bekannten, die sich sicher sehr über ihre eigenartige Gangart in so einer merkwürdigen Gruppe wunderten:

Froschweg

Ich fand wir sahen aus, als ob wir alle derselben Anstalt entsprungen wären und bisweilen entfernten sich einige. Andere taten als ob sie nicht dazugehörten oder mimten die Aufseher dieser Horde.

Auch auf dem Barfußpfad mussten wir das Flyten ausprobieren. Dort ging es dann über Sägespäne, Kieselsteine, Sand, Wiese, Schnecken

Schnecke

und durchs Wasser. Gut dass ich Schuhe an hatte, als es durch den Matsch ging.

Weil wir bei der Flytingmeditation so viel gekichert haben, sollten wir demnächst wohl mal eine Kichermeditation machen.Was meint Ihr dazu?