Tag-Archiv | Silberschnur

Astralreisen

Jeder Mensch hat außerkörperliche Erfahrungen (AKE), Englisch Out-of-Body-Experience (OBE), die er aber meist nicht willentlich erzeugen kann und dessen er sich meist nicht bewusst ist.
Schon den Priestern im alten Ägypten war, das Ka, der Astralkörper, der feinstoffliche Körper bekannt, der deckungsgleich mit dem grobstofflichen Körper ist und mit dem man die Astralreise unternimmt, die sog. Silberschnur gewährleistet die Rückkehr in den physischen Körper. Platon und auch die Bibel berichten über Astralreisen. Im Mittelalter wurde das Astralwandern nur in geheimen Zirkeln erforscht, wegen der Inquisition. Emanuel Swedenborg, Honorè de Balzac und viele andere Persönlichkeiten beschäftigten sich damit.

Während einer Nahtod Erfahrung sahen sich einige Patienten außerhalb ihres Körpers. Es gibt unzählige dokumentierte Berichte von Unfallopfern und Herzstillstand-Patienten, die dieses Phänomen bezeugen.

In der Astralreise kann man durch die physischen Bereiche reisen oder andere Dimensionen besuchen.
Fallen oder Schweben, Tunnelsicht und ruckartiges Erwachen, sind typische Merkmale einer AKE.
Einige Reisende treffen Verstorbene oder nehmen sich an zwei Orten gleichzeitig wahr.
Man kann sich durch Gegenstände (z.B. Wände) hindurch bewegen, seinen eigenen Körper von innen betrachten oder Informationen erhalten, die zukünftige oder vergangene Ereignisse betreffen. Auch Telepathie ist möglich.Man kann die Logik des Universums wahrnehmen mit einem Gefühl, selbst ein Teil des Ganzen und damit im Einklang zu sein.

1964 wurde das Buch Die Aussendung des Astralkörpers von Sylvan J. Muldoon veröffentlicht.

Aufgrund eines allgemeinen Wandels der Akzeptanz ist es heute im Ausland möglich, die außerkörperliche Erfahrung innerhalb akademischer Umgebungen zu studieren.

Hier sind Videos, die AKE recht anschaulich beschreiben:

Astralwandern statt Urlaubsreise?

Wenn wir beim Aufwachen das Gefühl haben von oben ins Bett hinunterzufallen und ein Ruck durch uns hindurchgeht, dann war es der Wiedereintritt unseres Astralleibes in unseren Körper. Oft verlassen wir unseren Körper nachts unbewusst und erleben die Astralwelt nur im Traum. Wir fühlen uns ganz leicht, manchmal dreht sich der Körper dabei. Menschen, die Nah-Todes-Erlebnisse hatten, berichten auch darüber. Aber auch während der Meditation können wir mit unserem Astralkörper reisen und zwar bewusst. Tote verabschieden sich oft so und hellsichtige Menschen können sie dann wahr nehmen.

Manchmal, wenn wir aus der Haut fahren, oder das Gefühl haben, neben uns zu stehen, können wir unseren physischen Körper wahrnehmen.Der Astralkörper tritt aus dem physischen Körper heraus und ist mit ihm durch eine silberne Schnur verbunden. Wir können mit ihm an unbekannte Orte fliegen und ohne Schaden alle Materialien durchdringen. Kinder behaupten manchmal durch Wände gehen zu können und meinen wohl ihre Erlebnisse im Astralkörper.

Damit uns auf unserer Astralreise nichts passiert sollten wir uns wie immer vor der Meditation schützen. Wie sieht es aber mit dem Schutz aus, wenn wir uns im Traum von unserem Körper lösen? Hier machen wieder die Nachtgebete einen Sinn, die man uns als Kinder lehrte.

Wenn wir einmal bewusst eine Astralreise gemacht haben, wird uns klar, dass wir Bewusstsein in einem Körper sind. Wir sind nicht unser Körper. Unser Körper ist nur ein Gefäß aus dem heraus wir in unserer materiellen Welt wirken können.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Astralwanderungen gemacht und was habt Ihr dabei erlebt?
Ist Astralwandern nicht viel weniger aufwendig als eine Urlaubsreise?