Tag-Archiv | Sonnenuntergang

Meditation beim Sonnenuntergang

Scharfe rote Energiepfeile schossen durch die Gegend, als ich friedlich vor mich hin dösend den heiligen Moment des Sonnenuntergang betrachten wollte, an dem sich Tag und Nacht begegnen und der Himmel die Erde „küsst“:

Sonnenuntergang

Unser Nachbar hatte mal wieder seiner Unzufriedenheit gegenüber vorbeikommenden Spaziergängern laut Ausdruck verliehen. Er schoss seine aufgestauten Energien direkt in ihre Aura, so dass sie wie angewurzelt stehen bleiben und ihm höflich zuhören mussten. So sog er deren Energien wie mit einem Staubsauger in sich ein ein. Ich merkte, wie auch meine Energien in seinen Aurasauger hineinzufließen begannen, obwohl ich doch weit entfernt von ihm war.

Zum meinem Schutz drehte ich die Musik so laut an, dass ich ihn kaum noch hören konnte. So wurden meine Chakren (Energiezentren) angeregt und mein Bewusstsein öffnete sich.

Allmählich fiel ich in eine meditative Stimmung und die Spannungen wichen einer tiefen Entspannung.

Während die Musik durch die Gegend hallte, spielte sich vor meinen geschlossenen Augen ein Zusammenspiel der Farben mit unendlichen Variationen ab.

Grelle Farben in überirdischem Glanz in allen Variationen sowie bunte Blüten schwebten an mir vorbei und öffneten das Tor zu meinem Herzen. Die Energien tanzten und wurden zu Freude und Glückseligkeit.

Ich fühlte mich sanft auf Wolken schaukelnd und meine Seele genoss himmlischen Frieden, als die Sonne allmählich am Horizont verschwand:

Als ein Wind durch meine Haare strich und die Musik verklang, verschwanden allmählich das Rosa der Liebe und das wärmende Orange und ich blickte auf den rotwerdenden Abendhimmel.

So wurden wieder einmal die Energien meines Grolls und meiner Aggressivität in positive Gefühle transformiert.

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Heimreise

Für Freitagabend war Hagel angesagt worden. Also packten wir, als die dunklen Wolken heran zogen, schnell unsere Sachen ins Auto und fuhren vor dem Unwetter davon:

Gosau

Nach Gosau holte es uns gelegentlich ein und die Scheibenwischer hatten bis Salzburg viel zu tun.

Und an welcher Stelle hat das Navi dann wohl seinen Geist aufgegeben?

Navi mitten in München

Selbstverständlich mitten in München!

Von wegen: „Geringer Programmspeicher“!

Er hatte bestimmt etwas dagegen, dass wir quer durch München fuhren und nicht schön brav auf dem äußeren Ring herum, wie er es immer wieder vorgeschlagen hatte.

Nur gut, dass ich dem Biest grundsätzlich nicht über den Weg traue und immer die Karten dabei habe. Petrus war auch sauer, und es fing wieder an zu regnen:

Unwetter über dem Olympiapark München

Als wir endlich raus aus München waren lieferte uns der Himmel über der Autobahn ein wundervolles Schauspiel:

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Sonnenuntergang am Strand von Saint Hilaire de Riez

Wir liefen oft noch abends zum Strand, um die besonderen Sonnenuntergänge am Atlantik zu beobachten. Wir kamen dann immer an diesem Vergnügungsplatz vorbei, dessen Neon-Palmen tagsüber hässlich und ausgeblichen aussahen:

Des Nachts träumte ich von einem umgekehrten Fußabdruck im Sand am Strand. Am Tage darauf fand ich dann einen derartigen Stein und legte ihn in eine Spur. Dann beobachtete ich, was geschah:

Viele Menschen, die am Strand entlang spazierten kamen vorbei. Wo die wohl alle hinsahen?

Fußspuren

Niemandem fiel etwas auf. Dann kam eine Familie mit einem Hund, der eigentlich nicht hätte dort sei dürfen. Er lief schwanzwedelnd auf diesen Stein zu und beschnupperte ihn ausführlich. Er war ganz aufgeregt und schien sich sehr zu wundern. Selbst als er von seinen Leuten zum weitergehen gerufen wurde, ging er nur widerstrebend mit.

Langsam veränderte sich die Atmosphäre. Vogelschwärme sammelten sich in den Büschen um die Nacht gemeinsam irgendwo in den Büschen in den Dünen zu verbringen.
Ich beobachtete drei ganz verschiedene Vögel (Möwe, einer mit einem langen Schnabel und ein ganz kleiner), die sich zur Futtersuche zusammengeschlossen hatten, gemeinsam in den Algen am Strand wühlten und sich erst als es schon recht dunkel wurde voneinander trennten.
Verschiedene Vogelarten flogen zu mehreren oder in Paaren nach Westen zu ihren Schlafplätzen.

Zuletzt flogen die Möwen aufs Wasserhinaus, wo sie die Nacht zubrachten.