Tag-Archiv | Spiritualität

Die Spiritualität am Gardasee

Der Gardasee mit seinen vielen Wallfahrtskirchen, Klöstern, Einsiedeleien, Kirchen und Kapellen, die oft auf Überresten eines heidnischer Heiligtümer erbaut eignet sich durch seine mystisch-suggestive Atmosphäre ausgezeichnet dazu, spirituell in sich zu gehen.

Gardaseegemälde1

Diese Bauwerke liegen meistens an ganz besonderen Kraftorten und mitten in der Natur.Der Pilgerweg nach Santiago führt ebenfalls am Gardasee entlang.

Wunderschöne Heiligenstatuen und– Gemälde sowie Madonnen tauchen überall am Wegrand auf und da die Menschen ihnen auch Blumen und anderes bringen, wirken sie besonders kräftig. Bei einer entsprechenden Meditation oder im Gebet können diese Wesen dann auch dem einen oder dem anderen erscheinen. Sie haben uns jedenfalls auf allen unseren Wegen immer gut beschützt.

Die Religiosität der Bewohner ist hier noch tief verwurzelt und wird in zahlreichen Feierlichkeiten und mit wunderschönen Prozessionen ausgedrückt. Daran hat auch kaum etwas geändert, dass die römisch-katholische Kirche in Italien seit 1984 keine Staatsreligion mehr ist.

http://www.youtube.com/watch?v=Co3smmhtyaQ

Es werden nicht nur Feste für die Schutzheiligen gefeiert, sondern auch Erntefeste zur Wein-, Oliven und Obsternte.

Hier gibt es Info für Spirituellen Urlaub:

http://www.teletour.de/italien/gardasee/comunita_del_garda/index.html

Nicht nur zur Drachenzeit gehen Frauen ins Mondcafé

Zur Zeit der Menstruation reinigt sich die Frau sowohl körperlich als auch seelisch. Sie empfindet dann sehr emotional. Deshalb hat sie dann auch ihre „Drachenzeit“.

In Mondhütten verbringen die Frauen zusammen ihre Mondzeit. Dort erfahren sie ihre weibliche Kraft und Verbundenheit miteinander. Ein schöner Brauch ist es, junge Mädchen in Mondhütten zu initiieren.

Oft haben familiär oder freundschaftlich miteinander verbundenen Frauen ihre Mondzeit zusammen und das gerade an Neumond. Wenn sie zu dieser Zeit nach innen spüren haben sie direkten Zugang zu ihrer Spiritualität, können sich leichter mit Mutter Erde verbinden und mit ihrem Unbewussten in Verbindung treten.

Die Indianer verhüllten ihre Mondhütten für die Frauen mit roten Tüchern. Für die Männer gab es die Schwitzhütten.

Auch in der Bibel gab es zu Abrahams Zeiten ein rotes Zelt für blutende Frauen.

Die Mondzeit der Frauen wurde von den Männern respektiert und so konnten sie ihre Visionen empfangen, die für das Überleben aller wichtig waren.

Auch heute sollten die Frauen wieder die Gelegenheit wahrnehmen einmal im Monat mit gleichgesinnten Frauen zusammenzukommen und ihre Spiritualität leben.

In Schwäbisch Gmünd gibt es z. B. ein Mondcafé, einen roten Raum, in dem sich Frauen zur Zeit des Vollmondes treffen und können, auch wenn sie sich nicht in der Drachenzeit befinden:

http://www.uebergaenge-feiern.de/mondcaf%C3%A9/

Kwan Yin und was wir mit und Steiners Katze gemeinsam haben

Kwan Yin heißt: jemand, der auf die Laute (der Welt) hört.
Sie ist eine Göttin der Barmherzigkeit, der Frauen und Kinder, der Gnade und des Mitgefühls.
Kwan Yin gilt als Bodhisattva. Ein Bodhisattva ist ein Wesen, welches bereits erleuchtet ist, aber den Eingang ins Nirvana solange zurückstellt, bis alle Wesen die Erleuchtung gefunden haben. Damit zeigt sie die Barmherzigkeit und allumfassende Liebe für alle Wesen auf dieser Erde.
Kwan Yin trägt die Perlen der Erleuchtung und wird meist mit einem Gefäß abgebildet, in dem sich das heilende Wasser des Lebens befindet, das jedes Ungleichgewicht ausbalanciert und Heilung auf allen Ebenen des Daseins schenkt. Der Drache, mit dem sie ebenfalls sehr oft abgebildet wird, ist ein altes Symbol für Spiritualität, Klugheit, Stärke, Transformation aber auch für Schutz.
Sie lebte als Tochter eines Fürsten in China und erfuhr das Mitgefühl für die Armen, Obdachlosen und Bedürftigen, denen Sie Nahrung, Liebe und Obdach aber vor allem Selbstliebe und Selbstannahme gab.
Was ermöglicht Kwan Yin uns?
Sie hat vielen kinderlosen Frauen geholfen.
Sie hilft uns, die Liebe zu allem was ist in uns selbst wieder zu finden, die Kraft des Herzens zur Entfaltung zu bringen, Barmherzigkeit zu erfahren und zu leben, damit wir ebenfalls zum Aufstieg bereit sein werden. Mit ihrer Hilfe können wir uns auf eine sehr sanfte und liebevolle Weise von Karma befreien .
Ihre Fähigkeit zu heilen ist grenzenlos. Heilung auf der spirituellen Ebene im buddhistischen Sinne bedeutet die Verwirklichung der beiden Aspekte von Weisheit und Mitgefühl, die zur Befreiung aus dem Kreislauf von Tod und Wiedergeburt führen. Weisheit ist die Erkenntnis von Ursache und Wirkung (Kausalität) und Vergänglichkeit, das Mitgefühl ist das gute, reine Herz, das jegliche Selbstbezogenheit transformiert und besiegt.
Die Königstochter Miau-schan (wundersame Güte) ist eine irdische Form von Kwan Yin . Sie lebte etwa im 3. Jahrhundert vor Christus. Ihr Vater ließ sie enthaupten weil sie ein kontemplatives Leben dem weltlichen Glanz am Königshof vorzog. Sie stieg hernieder zur Hölle und befreite durch die magische Kraft ihres Wesens die verdammten Seelen. Buddha riet ihr danach, sich zurückzuziehen und in Meditation zu leben. Er gab ihr einen Pfirsich aus den himmlischen Gärten, um ihr unsterbliches Leben zu sichern.
Kwan Yin lehnte es ab, in das lichtdurchflutete Paradies einzugehen, solange noch irgendein menschliches Wesen von ihm ausgeschlossen ist.

Es ist unwahrscheinlich, dass ein Mensch in unserer heutigen materiellen Welt die Eigenschaften in Kwan Jins Vollendung genauso wenig erreichen kann, wie Rudolf Steiners Katze reine Vegetarierin werden konnte.

Immerhin kann man es mit diesem 1000 – Hand – Guan Yin – Video ja mal versuchen, denn im berühmten Lotus-Sutra heißt es: den Namen Kwan Yin zu hören und ihre Erscheinung zu sehen, erlöst die Wesen von allen Leiden.: