Tag-Archiv | Streuobstwiesen

Keltische Grabhügel

Die Naturgeister luden mich ein, die keltischen Grabhügel im Oberholz bei Göppingen zu besichtigen. Wenn sie mir nicht geholfen hätten, wäre ich fröhlich an den bewachsenen Hügeln vorbeispaziert.

Grabhügel

Also führten sie mich durch Streuobstwiesen und öffneten mir mit ihrem Gesang das Tor zur Anderswelt.
Ich wanderte also durch die Jahrhunderte bis ca. 500 vor Christus, als die Kelten in Grabhügeln bestattet wurden. Damit sie niemand entwendete, wurden Felsbrocken darauf gestellt und Erde darüber geschüttet. Trotzdem kamen Grabräuber um die Schätze aus den Hünengräbern zu stehlen und sie bei sich zuhause zu verstecken. So wie hier als sie auch den Altar geklaut haben:

http://dschjotiblog00.blog.de/2013/09/16/altar-geklaut-16403403/

Zum Glück haben sie die Bäume und Sträucher stehen gelassen und die Naturgeister sind auch noch da, wie ihr hören könnt:

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Erleuchtung in den Streuobstwiesen

Es war eine dieser wundersamen hellen, duftenden Vollmondnächte, als ich unterwegs zu meinem Lieblingsapfelbaum war.

Am Tag zuvor wurde ich immer wieder beim Schlafen im Unterholz in der Nähe meiner Lichtung gestört, durch die blöden Autofahrer, Spaziergänger, Weinbauern, Jogger und was sich sonst noch alles in meinem Revier breitmacht.

Ich überquerte also gerade die Straße, als ein unglaublich helles Licht auf meinen Tapetum lucidum, meinen sogenannten „leuchtenden Teppich“ hinter der Netzhaut traf und mich augenblicklich in den Zustand des Satoris, der Erleuchtung versetzte.

Ich schwelgte nun in diesem Glückszustand, in diesem göttlichen Licht und dankte der göttlichen rehäugigen Göttin für dieses unverhoffte Gnade.

Dann verschwand genauso plötzlich wie es aufgegangen war, das göttliche Licht wieder und vor mir stand eines dieser grässlichen Ungeheuer, die auf den Straßen schon viele meiner Verwandten getötet haben. Verwirrt kratzte ich mich mit den Schalen meines Hinterlaufs und sprang dann mit einem Satz in die Büsche, wo ich mich dann im Dornengestrüpp auch noch verletzte, während das Ungeheuer röhrend die Straße bergauf rollte.