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Tadj Mahal- Lasagne

Rezept

Zutaten für 4 Personen, schaffen aber auch 2 Personen, weil es so gut schmeckt!

Ω 9 Lasagneplatten
Ω 300 gr Sojagranulat (Carnivoren dürfen auch Hackfleisch nehmen)
Ω 1 Zwiebel
Ω 1 Karotte
Ω 300 gr Mangold
Ω 1 gelbe Paprika
Ω ½ Gurke
Ω 400 ml Kokosmilch
Ω Red Curry Paste aus dem Chinaladen
Ω Brühwürfel
Ω ¼ liter Wasser
Ω 200 gr geriebener Käse

Kokosmilch mit Red Curry Paste vermischen.

Sojagranulat mit Brühwürfel und Red Curry Paste vermischen und in ¼ Liter Wasser ziehen lassen.

Nun die Lasagna (so heißt die Form) mit Kokosmilch/Red Curry Paste ausstreichen.

Als erste Schicht die Lasagneplatten in die Lasagna geben.
Kokosmilch mit Red Curry Paste darüber geben
Mit Paprika und Salatgurke vermischen
Lasagneblätter drüber
Darauf das eingeweichte Sojagranulat verteilen
Lasagneblätter darüber
Blanchierten ( 1 Minute ins kochende Wasser gelegt)Mangold, Karotte mit Kokosmilch und Red Curry Paste verrühren.
mit Zwiebelringen verzieren
Die restliche Kokosmilch darübergießen .

180° 25-30 Min backen.

Buon appetito

Inder dürfen sich gleich aufs Essen stürzen, da gibt es keinen Ausdruck für guten Appetit.

Hier könnt Ihr die Kalorien wieder abtanzen:

Wer nicht mittanzen mag, möchte vielleicht seine Kalorien absingen?

Das Taj Mahal in Agra

Wir besichtigten das Taj Mahal, das Grabmal, welches Schah Jehan für seine Lieblingsfrau errichten ließ. Hier trafen wir viele interessante Menschen aus aller Welt, von denen immer einige unbedingt mit uns hellen Aliens fotografiert werden wollten.

Zuerst wurden uns unsere Bonbons und unsere Zeitung abgenommen, damit wir sie nicht auf dem Gelände verstreuten, hieß es. Dann durften wir einen 20 Mal höheren Eintritt bezahlen, als die Eingeborenen. Dies aber nicht wegen der Rassendiskriminierung. Denn Inder/Innen, die außerhalb Indiens leben, müssen hier auch den höheren Eintritt bezahlen. Diese indische Logik entzieht sich meinem Verstand. Als ob es in Indien nur arme Bauern gäbe …

Dann wurde uns schon mal Geld fürs Filmen abgenommen. Natürlich durften wir nur von ganz weit weg filmen. Sobald wir uns in Richtung der Grünfläche bewegten, raste diese Megäre keifend hinter uns her.

Kamerawächterin im Taj Mahal

So mussten wir wieder mal einzeln zum Gebäude gehen, weil einer die Kamera bewachen musste (sonst hätten wir auch noch für die Kameraaufbewahrung zahlen müssen und wer weiß ob sie später überhaupt noch da gewesen wäre). Hier ist leider nur ein Foto von ihr, der Megäre, bei einem Video von ihr hätte ihr Geschrei sicher die Kamera zerrissen.

Platikschutz

Vor dem Grabmal lagen unzählige Schuhe, wie vor den Tempeln. Europäer konnten Plastiktüten erwerben als Überzieherli für ihre Schuhe. Als ich das sah, konnte ich mir nicht vorstellen, meine Schuhe jemals wiederzufinden und habe sie dann schnell hinter einem Busch in meinem Rucksack versenkt und bin barfuß wie die Eingeborenen weitergelaufen.

Dann konnte ich die wunderschönen Marmorkunstwerke betrachten und zusehen, wie die Steinplatten ins Gebäude transportiert wurden. Neben dem Grabmal waren noch weitere rote Gebäude zu bewundern, nur das berühmte Taj Mahal hatte ich mir eigentlich viel größer vorgestellt.

Im düsteren Tadj Mahal selbst, machten einige der sich drängelnden und lärmenden Besucher unheimliche Heulgeräusche, so dass ich schnell wieder hinausgelaufen bin.

Draußen in der Sonne war es viel schöner und ich konnte einen Kuhrasenmäher bewundern. Warum sie wohl die Kühe nicht gleich dort grasen ließen? Vielleicht liegt es am männlichen Spieltrieb, bei uns fahren sie ja auch gerne auf einem klitzekleinen Grundstück mit einem riesigen Rasentraktor herum.

http://dschjotiblog00.blog.de/2010/06/11/heiligs-blechle-reittier-teufels-8785162/

Es gibt hier noch mehr Berufe als die 348 anerkannten Ausbildungsberufe bei uns: z.B.: Fugenzukleisterer und Steineschlepperinnen.

Färber in Agra jpg

Dann verließen wir diesen Ort und fuhren über eine schmale Brücke an den Dhobi Ghats bei den Wäschern und Färbern vorbei zu einer wunderschönen Stelle am anderen Ufer des Yamunaflusses. Von hier aus konnten wir das Taj Mahal von hinten bewundern. Allein waren wir hier aber auch nicht.

Danach fuhren wir zum Himat du dola, dem Tadj in Miniatur. Ich hatte dann genug von Gemäuern und lief, nachdem mich der Taxifahrer vor einer aufdringlichen Horde von touristengeschädigten Kindern befreit hatte, in den Ort um dort einige Dinge zu besorgen.

Chini- ka- rauza jpg

Beim chinesischen Grab Chini-ka-Rauza, mit seinen schönen chinesischen Mosaiken fotografierten wir Büffel beim größten Sch…haufen, den wir je sahen.

Büffelhof

Vor der Pacific Mall, einem Einkaufszentrum sahen wir einen riesigen Elefanten, er lief später an unserem Hotel vorbei, so dass wir ihn aus gebührendem Abstand fotografieren und filmen konnten.