Tag-Archiv | Tanz

Die farbenprächtigen Energiefelder beim Meditativen Tanz:

Wir lernten zu jeder Jahreszeit einfache meditative Tänze und feurige Folklore-Tänze kennen. Sie alle berührten uns mit ihrem Aufbruch und Abschied tief in unseren Herzen und unsere Seele.

Die feinstoffliche Energie, die in uns und um uns pulsierte, durchströmte in großen Lichterschwaden unsere Körper und unsere Seelen.

Wir hielten uns an den Händen und fühlten uns im Einklang mit dem Leben und der Schöpfung. Die gleichmäßigen Bewegungen unserer Körper und besonders die Bewegungen unserer Hüften lösten unsere Spannungen auf und unsere Herzen öffneten sich. So wurden wir sensibel und aufnahmebereit für die feineren Schwingungen die uns nun durchdrangen.

Gemeinsam tanzend entdeckten wir auf verschlungenen Pfaden die unendliche Palette unserer Gefühle: Hell, Dunkel und alle bekannten und unbekannten Farben, also nicht nur Freunde und Glück, sondern ebenso Trauer und Schmerz brachen aus uns hervor.

So erkundeten wir gemeinsam unsere Schattenseiten und konnten sie gemeinsam in unserem Kreis annehmen.

Die Energien unserer Tänze ließen je nach Thema wunderschöne schillernde Kraftfelder im Raum entstehen, dass wir auch direkt am Körper spürten und das heilsam auf uns alle einwirkte. Als ich die feinen Energien wahrnahm, tanzte ich mit den Engeln zu den Göttern durch das Universum:

Wir lernten unsere weiche und sensible Seele kennen. Sogar Mondfrau, mit dem Herrenhaarschnitt, die sich allzu gerne in zu vielen Gefühlen und unklaren Worten verliert, lernte hier voll präsent zu sein.

Besonders blitzen unsere Augen und hüpften unsere Herzen als die lebensfrohen Klänge der Romatänze unser inneres Feuer entfachte und unsere Lebensfreude hervorsprudeln ließ.

In Indien heißt es, dass die Roma die Kinder des indischen Gottes Rama seien.
Außerdem bedeutet Rama auf altindisch: Menschen, die die „Schönen Künste“, Musik und Tanz, ausüben.

Dschjoti beim Mantrasingen mit Krishna

Nachdem Ganesha wieder davon getanzt ist, hüpfte nun Krishna in unsere Runde. Wir gegrüßten ihn freudig als unseren Beschützer.

Hare ist Krishnas Spitzname, aber eigentlich ist einer seiner vielen Namen Sri Hari und bedeutet, dass er uns die Hindernisse auf dem Pfad zur Erleuchtung hinweg räumt.

Während wir acht zu ihm sangen, erhob er uns mit seiner gewaltigen Stimme in die höchsten spirituellen Gefilde. Deswegen hört man uns und die Violine nur noch leise, aber vielleicht erkennt ihr uns ja auf dem Video wie wir mit dem lotusäugigen blauen Gott mit der Pfauenfeder in seinem rabenschwarzen Haar im Zustand der göttlichen Raserei (rasa lila) tanzen:

Hier habe ich noch etwas über Krishnas Tanz geschrieben:

http://dschjotiblog00.blog.de/2010/02/26/rasa-lila-tanz-goettlichen-liebe-8080279/

Dschjoti tanzt Bokwa nach Zahlen

Neulich kamen zum ersten Mal Männer in unseren Zumbakurs!
Eineinhalb kamen zum schnuppern. Der halbe machte gleich super mit und der andere musste sich nach dem ersten TANZ erst mal ausruhen. Dann macht e es ihm aber offensichtlich ebensoviel Spaß wie diesem hier:

Dieses Mal habe ich auf dem Weg zum Zumba mit meinem Rollator weder an dem blöden Kastenwagen

Für Kinderwagen, Rollstühle,Rollator gesperrt,

noch am Postauto

Für Kinderwagen, Rollstühle,Rollator gesperrt

vorbeigepasst, die mal wieder den Gehweg versperrten und so musste ich wieder zurück rollen.

Daraufhin kam ich an einem Bokwa- Kurs vorbei und tanzte eben dort mit.

Das war vielleicht komisch. Die tanzten da nach Buchstaben undZahlen! Es sah aus wie eine Kombination aus Kriegstanz, Capoeira, Kickboxen und Step-Aerobic. Die Musik klang südafrikanisch. Zu Beginn wippten alle wie Flummies auf der Stelle und dann tanzte jeder wie er wollte, aber alle bewegten sich in die gleiche Richtung:

Hinterher taten mir alle Muskeln weh und ich wusste nicht mehr wo links und rechts war. Außerdem verschlang ich alles was sich im Kühlschrank befand.
Nächstes Mal rufe ich aber lieber den Abschleppdienst und gehe ins Zumba, da gibt es wenigstens noch Choreografien.

Bokwa,tanzen nach Zahlen

Neulich kamen zum ersten Mal Männer in unseren Zumbakurs!
Eineinhalb kamen zum schnuppern. Der halbe machte gleich super mit und der andere musste sich nach dem ersten TANZ erst mal ausruhen. Dann macht e es ihm aber offensichtlich ebensoviel Spaß wie diesem hier:

Dieses Mal habe ich auf dem Weg zum Zumba mit meinem Rollator weder an dem blöden Kastenwagen, noch am Postauto vorbeigepasst, die mal wieder den Gehweg versperrten und so musste ich wieder zurück rollen. Da kam ich an einem Bokwa- Kurs vorbei und tanzte eben dort mit. Das war vielleicht komisch. Die tanzten da nach Buchstaben undZahlen! Es sah aus wie eine Kombination aus Kriegstanz, Capoeira, Kickboxen und Step-Aerobic. Die Musik klang südafrikanisch. Zu Beginn wippten alle wie Flummies auf der Stelle und dann tanzte jeder wie er wollte, aber alle bewegten sich in die gleiche Richtung:

Hinterher taten mir alle Muskeln weh und ich wusste nicht mehr wo links und rechts war. Außerdem verschlang ich alles was sich im Kühlschrank befand.
Nächstes Mal rufe ich aber lieber den Abschleppdienst und gehe ins Zumba, da gibt es wenigstens noch Choreografien.

Die Energien eines armenischen Hochzeitstanzes

Beim Ararat in Armenien zeigen Felsmalereien dass derartige Tänze von Frauen bereits im fünften bis dritten Jahrtausend v. Chr. getanzt wurden.

Geister wurden durch das Tanzen besänftigt oder mit Kicken oder in die Hände klatschen abgewehrt. Für eine gute Ernte wurde in den Boden gestampft. Kreise im Uhrzeigersinn bedeutete Glück, entgegen des Uhrzeigersinns Unglück. Die Brautleute wurden im Kreis von Tänzern geschützt, die ihre Hände auf dem Rücken gegen das Böse gekreuzt hielten.

Der armenische Hochzeitstanz vereint die Gegensätze zwischen Himmel und Erde oder die zwischen Mann und Frau. Das Paar wurde Stirn an Stirn in die Mitte gesetzt und die Hochzeitsgesellschaft tanzte im Kreis um sie herum. Sie konnten nicht weglaufen und mussten die Nähe aushalten. Nachdem sie dieses Ritual überwunden hatten, entstand eine Nähe bei dem Paar, die sie besonders stark miteinander verband.

Sitzen gar zwei von ihnen in der Mitte, so werden sie so verzaubert, dass sie nicht mehr voneinander lassen, heißt es.

Wir wollten auch erfahren, welche Kräfte hier geweckt werden und drei von uns setzten sich in die Mitte und die anderen tanzten nach der CD von Laura Shannon“ ritual women dance“ um sie herum.

Als wir im Kreis tanzten, hielten wir uns an den Händen und die Energie floss durch unsere Hände. Es entstand ein magisches Feld, das owohl die Tänzerinnen als auch die Meditierenden in der Mitte des Kreises, dem Ort der Wandlung, verzauberte.

http://dschjotiblog00.blog.de/2012/05/18/kreistanz-spiritueller-tanz-13703189/

Diejenigen die in der Kreismitte saßen machten die wunderbare Erfahrung, zu spüren wie ihnen die Energien aus der Verbundenheit der Tänzer zuströmten.

Isis Wings

Mit einem knisterndem Geräusch schloss ich der Klettverschluss mit der Schlinge um meinen Hals. Nun gab es kein Zurück mehr. Ich ignorierte den atemberaubenden Druck und ergriff die Holzstücke meiner Flügel.

Isiswings

Die Musik spielte auf und ich schwang mich auf ihren lieblichen Klängen in die Weite des Raumes. Zaghaft probierte ich meine Bewegungen. Erst langsam, dann immer schneller wirbelte ich durch den Raum und fühlte mich frei wie ein Vogel und fühlte die Glückseligkeit eines Engels ohne Körper.

Erst als die Musik verstummte, erwachte ich dankbar aus meinem Tanz und streifte die Isis- Wings wieder ab.

Ich hatte die Isis Wings früher schon an anderen Tänzerinnen bewundert. Auf dem Basar in Jerusalem fand ich sie unpassend für mich, weil ich doch keine Diva bin. Aber ihre wunderbare und geheimnisvolle Ausstrahlung ließen mich nicht los und als ich sie umlegte, verwandelte ich mich in ein anderes Wesen, jenseits von Raum und Zeit.

Der geheimnisvolle Schleiertanz erschien gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf den Bühnen Europas.

Was hier auf uns belustigend wirkt, hat sich inzwischen doch sehr geändert.

Der atemberaubende Tanz mit den Flügeln, der nach der ägyptischen Göttin Isis benannt wurde, verzaubert aber nicht nur die Tänzerinnen, sondern begeistert auch die Zuschauer.

Es werde Frühling, es werde Licht

In vorchristlicher Zeit als die sagenumwobene keltische Göttin Sybille auf der Schwäbischen Alb über die Felder lief, erblühten an diesen Stellen die Blumen.

Wir wollten auch wie sie, tanzend über die Frühlingswiesen laufen:

Frühlingslied von Felix Mendelssohn

Berg und Tal will ich durchstreifen in der Frühlingstage Pracht,
wo auf Wiesen und in Wäldern die verjüngte Schöpfung lacht.
In das Wonnemeer der Düfte, das aus allen Blüten quillt,
will ich ganz mich untertauchen bis der Seele Durst gestillt.
Bis ich selber untergehe in der Blüten Balsamduft,
und aus dir verjüngt erstehe du geliebte Frühlingsluft.

Frühlingstänze bewirkten berauschende Träume

Meteorologisch ist es eigentlich schon Frühling, die Blumen stehen aber wieder im Schnee:

Krokusse im Schnee

Wir wollten mit unseren Tänzen zuerst Mutter Erde leise erwecken. Wir treten aber bedächtig zu der leisen Musik auf die Erde und achten auf jeden Schritt, um die kleinen Triebe der jungen Pflänzchen nicht zu zertreten:

Meine Füße fest auf Mutter Erde,
segnen sie mit jedem Schritt.
Meine Liebe fühlt ihren Herzschlag
und mein eigenes Herz schlägt mit

In vorchristlicher Zeit als die sagenumwobenen keltischen Göttin Sybille auf der Schwäbischen Alb über die Felder lief, erblühten an diesen Stellen die Blumen. Später wurde aus der Göttin eine Königin und so wollten wir nun tanzend über die Frühlingswiesen laufen….

Beim „Lord oft the Dance“ stampften wir fest in den Boden, bis die Erde erbebte.
Denn wenn wir gegen die Erde drücken, werden wir von ihr emporgehoben:

Refrain:
Tanzt, tanzt, wo immer ihr auch seid;
ich bin der Herr des Tanzes, sagte Er,
und ich werde euch alle führen, wo immer ihr auch seid,
und ich werde euch alle in den Tanz führen, sagte Er

Mich führte er in der dann in der folgenden Nacht in diese wunderbaren Träume:

Gefahren auf dem Schwanensee

Leda

Dieses alte Meisterwerk Schwanensee von Tschaikowsky aus dem Jahr 1895 hatte mir im letzten Jahrhundert ja mal gefallen, aber …

Vage erinnere ich mich an die Handlung:

Es ist die Geschichte einer verzauberten Prinzessin Odette, die in Schwanengestalt darauf wartet, erlöst zu werden. Aus diesem Bann des bösen Zauberers kann sie nur die wahre Liebe eines Traumprinzen erlösen.

Prinz Siegfried sollte einen Tag nach seinem 21. Geburtstag seine Braut wählen und betrachtete deshalb melancholisch die zauberhaften weißen Schwäne im Mondeslicht. Der Prinz ist vom Liebreiz der Schwanenkönigin Odette überwältigt und schwört ihr ewige Liebe und Treue um sie zu erlösen.

Am nächsten Tag tanzt zwar Siegfried mit den Bräuten, denkt aber nur noch an die Schwanenkönigin. als aber Baron Rotbart und Odile , die aussieht wie Odette, erscheinen, verfällt Siegfried der bösen Faszination der schwarzen Odile und will sie heiraten. Er schwört auch ihr ewige Liebe und Treue.

Abhängig von der Inszenierung stirbt entweder einer von beiden (Siegfried oder Odette), oder beide sterben, oder beide leben glücklich bis an ihr Lebensende….

Die indische Choreografin Vijayalakshmi hatte den Schwanensee aber anders interpretiert:

Die Tänzerinnen haben ihre Spitzenschuhe und die Ballettröckchen ausgetauscht gegen Sari, Mimik und fließendere Bewegungen ihrer Oberkörper, Arme und Finger.

Dieser Tanz ähnelt eher dem klassisch-südindischen Tanz Mohiniyattam als einem klassischen Ballett. Allerdings tanzen hier auch Männer, was im ursprünglichen Mohiniyattam, einem alten Tempeltanz aus Kerala, ja gar nicht geht. Bei diesem Solotanz dürfen die Tänzerinnen nur aus der Nayar- Kaste stammen.

Dieser Tanz beruht auf der Legende um die göttliche Verführerin Mohini, in die sich Shiva verwandelt hat, um die Dämonen mit ihrem Charme zu verzaubern und abzulenken. So konnten dann auch die Götter, also die Devas mit dem Nektar der Unsterblichkeit entkommen.

Shiva und Mohini verliebten sich ineinander und tanzten dann den Mohiniattam, den ‚Tanz für die Befreiten‘.

Shiva wurde von einer machtvollen Begierde erfasst, Mohini zu umarmen. Mohini rannte davon und Shiva rannte ihr nach. Dabei ging sein Bija (Samen) verloren, woraus Sastha geboren wurde.

Im Kulturhaus in Stuttgart Wangen wird der indische Schwanensee morgen aufgeführt:

http://www.gablenberger-klaus.de/2013/03/12/swan-lake-tanz-theater-aus-indien/

Seid aber vorsichtig beim Schwanensee. Auch Zeuss näherte sich Leda in Schwanengestalt…

So geht es an den Winterspeck

Seitdem ich gestern wieder im Zumba war und hier kräftig mitgezumbt habe,

habe ich wieder fast ein Kilo abgenommen und höllischen Muskelkater.

Wenn ich aber fleißig so weiterübe, werde ich bis Ostern bestimmt so jung und so dünn wie Shakira sein:

Hier ist der Songtext auf deutsch:
http://www.songtexte.com/uebersetzung/shakira/eyes-like-yours-ojos-asi-deutsch-53d6a77d.html

Natürlich haben wir auch wieder kräftig nach Gasolina gebrüllt, bis bekannt wurde, was das bedeutet, dann trauten sich einige nicht mal mehr diesen Tanz zu zumben.

Mal sehen, ob wir diesen Tanz nächstes Mal noch zumben dürfen. Die Zumbalehrerin weiß es nämlich jetzt auch.