Tag-Archiv | Teufel

Ladyboys in der Kaffeetasse

Zuerst trinke ich meinen Lieblingskaffee solange, bis der Kaffeesatz erscheint. Dann lege ich die Untertasse auf die Kaffeetasse und drehe beides zusammen um. Nun hebe ich die Kaffeetasse vorsichtig auf und stelle sie wieder hin. Nein nicht auf den Unterteller, denn in diesem Geschmier will ich ja nun meine Zukunft lesen.

Zuerst muss ich dort nun mir bekannte Formen und Figuren suchen, eine Struktur erkennen und damit einen Zusammenhang mit dem zu lösenden Problem herstellen.
Das heißt ganz einfach: ich werde jetzt auf meine Frage eine Antwort bekommen.

Meine Freundin stochert erst noch einmal mit dem Finger im Kaffeesud herum und ihre Freundin schwenkt vorher ihre leer getrunkene Kaffeetasse dreimal derart, dass der Sud am Tassenrand verbleibt. Das hat aber schon irgendwas hexenartiges um nicht zu sagen abergläubisches, finde ich.

Nachdem jeder seine Figuren entdeckt hat, fangen wir nun an uns gegenseitig die Symbole zu erläutern.

In meinem Kaffeesatz entdecke ich weibliche Formen. Ziemlich viele Frauen! Nur bedeuten leider meine wunderschönen Kaffeesatz-Frauen: weibliche Figuren stehen fürs Lästern. Das steht so in meinem Traumbuch, das ich extra fürs Kaffeesatzlesen mitgenommen habe. Das hat aber bestimmt ein Frauenfeind geschrieben!
Aber meine Freundin hat die rettende Idee. Es sind gar keine Frauen in meinem Kaffeesatz. Es sind thailändische Ladyboys!

Also müssen wir im Kaffeesatzorakelbuch nachschauenen, was unter „Mann“ zu lesen ist:
Ein Mann, so will es die Vereinigung türkischer Kaffeesatzleseexperten, steht für Geld. 🙂 Viele Männer müssten dann also für viel Geld stehen… :)))

Meine Freundinnen rufen eifrig nach dem Kellner: Dschjoti zahlt für alle! 😦

Der Kaffee muss heiß wie die Hölle, schwarz wie der Teufel, rein wie ein Engel und süß wie die Liebe sein.

Wie trinkt Ihr ihn denn?

Soll das Flötenspielen in Deutschland verboten werden?

Im Jahre 1284 befreite ein wunderlicher Mann Hameln von der Rattenplage, indem er die Ratten mit seinem Flötenspiel in die Weser lockte. Die Bürger verwehrten ihm aber danach den versprochenen Lohn und so kehrte er am 26. Juni als Jäger verkleidet zurück und lockte die Kinder Hamelns zur Stadt hinaus. Danach waren 130 Kinder verschwunden.

Diese Geschichte schrieben die Gebrüder Grimm auf. Ähnliche Sagen gibt es auch aus anderen Regionen Europas.

Während der Zeit der Kreuzzüge brachen öfters tausende von perspektivelosen Jugendlichen überwiegend aus niederen sozialen Schichten zu sogenannten Kinderkreuzzügen auf, kamen aber selten im Land der Verheißung (Heiligen Land) an.
Auch wurde damals noch Sklaven zum Verkauf benötigt.

Wer war nun der Rattenfänger von Hameln?

Pan

War es Pan, der Gott des Waldes und der Natur mit der Panflöte aus der griechischen Mythologie? Schaut man sich seine Darstellung in der Kunst an, ähnelt er doch sehr stark dem christlichen Teufel. Beide lieben die Musik, den Tanz, die Wollust, den Alkohol…

Die Mittagsstunde ist Pan heilig, und er kann dann schrecklich böse werden, wenn man ihn zu dieser Zeit mit gewissen Großveranstaltungen stört. Er jagt dann z. B. ruhende Herdentiere in Panik zur Massenflucht den steinigen Berg hinauf. Da kann dann auch kein Erzengel Michael und kein Panikexperte mit seinen Strategien mehr helfen.

Soll man nun in Deutschland das Beschallen mit Flötenspiel verbieten, weil das Risiko zu hoch ist, dass unsere Kinder diesem Waldgott begegnen könnten? Das ist sicher keine gut Lösung, zumal die meisten Jugendlichen sich ja im Internet recht gut bewegen können.

Obwohl die Hirten den Gott Pan verehrten, fürchteten sie seinen Anblick. Dennoch baten sie ihn um Schutz für ihre Herden und brachten ihm dafür auch Opfer dar. Pan war also nicht nur an körperlich-sinnlichem Lustgewinn interessiert, sondern war auch gewinnorientiert und auf sein Image bedacht.

Karneval

Vor 5000 Jahren wurde schon im Zweistromland eine Art Karneval gefeiert, an dem die Sklaven den Herren 7 Tage lang gleichgestellt waren. Im Mittelmeerraum gab es ähnliche Feste, die mit dem Erwachen der Natur zusammenhingen. So wurden Isis, Saturn und Dionysos gefeiert.
Man überschüttete sich damals mit kleinen Rosen, so wie wir uns heute mit Konfetti bewerfen. Die Römer veranstalteten auch farbenprächtige Umzüge.

Im Mittelalter gab es die ausartende Fastnacht, als einen Staat des Teufels, nach Augustinus. Es sollte gezeigt werden, dass der Mensch und diese civitas diaboli mit seiner Gotteslästerung vergänglich sind und Gott am Ende siegt. Als Fastnacht galt anfangs aber nur die Nacht vor Aschermittwoch. Da sie sich inzwischen aber schon bis zum 11.November des Vorjahres ausgedehnt hat, hätten die Reformatoren und Martin Luther vielleicht doch die Faschingsbräuche systematisch ausrotten sollen, damit die armen Sünder sich nicht so leicht der Sünde zuwenden können und somit dem Staat des Teufels verfallen?

Was meint Ihr dazu? Wie feiert Ihr Fasching?

Shiva, der kosmische Tänzer

Augustinus Aurelius, wie konntest du nur behaupten, dass der Tanz ein Kreis sei, in dessen Mittelpunkt der Teufel säße?

Rings um den tanzenden Shiva lodert ein Feuerkreis. Shiva tanzt jeden Abend. Er tanzt, um die Leiden von Menschen und Tieren zu lindern.
Tanz ist göttlich. Von den Göttern, mit den Göttern, für die Götter!
Hättest du je mit dem gütigen Shiva, dem Gott der Tänzer getanzt, umschlungen von seinen vielen Armen, dann wüsstest du, dass sein Tanz die spirituelle Vereinigung mit dem Kosmos ist. Er tanzt den Tanz der Zerstörung und der Erneuerung.

Seine 3 Augen sind Sonne, Mond und das Feuer, so dass, wenn er sein 3. Auge öffnen würde, dieses Feuer die gesamte Schöpfung vernichten würde. Er verbrannte damit den Dämon Manmatha(Begehren). Seine halb geschlossenen Augen bedeuten, dass Shivas Bewusstsein im inneren Selbst ruht, während sein Körper in der äußeren Welt aktiv bleibt.

Zuerst trommelt Shiva, dann tanzt er jeden Abend als Nataraja den kosmischen Tanz des Universums. Als Quelle der Inspiration führt er die Menschheit zu spiritueller Entfaltung und Vervollkommnung. Er lindert unsere Leiden und unterhält die Götter am Kailash-Berg mit seinem Tanz. Er tanzt auf dem ‚Dämon der Unwissenheit‘, zerstört die Unwissenheit und das Universum und schafft es wieder neu.

Shiva, du tanzt im „Chidamabaram“, der heiligen Halle meinem Herzens, das im Rhythmus deiner Trommel schlägt. Dies ist der Ort der Geburt und des Lebens – wo der neue Schlag den alten ablöst. Schöpfung und zugleich Zerstörung. Das Geheimnis des Lebens.
Oh Shiva, höre nie auf mit deinem göttlichen Tanz, da sonst die Welt untergehen wird.

Hier ist ein heiliges Tamil Hindu Lied aus dem 8. Jahrhundert das zu Deinen Ehren gesungen wird:

Hier tanzt Shiva im Körper eines 9-jährigen Mädchens:

Das Organigramm der Engel

Damit ich den Teufel nicht mit dem Gabriel verwechsle und für den Fall, daß mir einmal einer von denen begegnet, habe ich ein Organigramm erstellt.
Das war ganz schön kompliziert, weil jeder etwas anderes behauptet .

Dyonisus Areopagit beruft sich auf die Heilige Schrift und teilt die Engel in 9 Chöre ein. Im 10. Chor sind die gefallenen Engel, also die Teufel.
Hildegard von Bingen ist anderer Meinung und in der Anthroposophie gibt es 9 Hierarchien und der Mensch soll laut Rudolph Steiner einmal zur 10. Hierarchie werden. –Mmh????

Liebesengel

1. Hierarchie, dort sind die Oberengel, die Seraphime

hi 1

2. Hierarchie:Baut die Herrschaft Gottes auf

hi 2

3.Hierarchie: Diese Engel sind dem Menschen am ähnlichsten

hi 3
Ein Münchner im Himmel:

Interessante, aber schwer zu lesende Literatur: die Geheimwissenschaft im Umriss:

http://www.kronosofia.dk/frames/side/biblioteket/steiner/geheim/frameset.html