Tag-Archiv | Urbach

Wanderung von der Laufenmühle nach Urbach

Wir trafen uns an der historischen Laufenmühle im romantischen Welzheimer Wald und besichtigten zuerst einmal kurz das heutige Christopherus-Sozialzentrum „Eins und Alles“ und kauften uns etwas Kaffe, der dort verkauft wird.

Danach ging es in den Wald auf den „Planetenweg“, der erst vor zwei Jahren eingeweiht wurde
Auf den bunt illustrierten Info-Tafeln konnten wir auf diesem Naturpfad maßstabgetreu nachvollziehen, wie unser Sonnensystem aufgebaut ist und welche Stellung die Erde darin einnimmt.

Unterwegs trafen wir auch immer wieder Pilzsammler als wir an der urzeitlich anmutenden Kesselgrotte, bizarren Felsformationen und tiefen Schluchten vorbei wanderten.

Bei der kleinen Sternwarte Welzheim interessierten wir uns weniger für das leistungsstärkste Teleskop in Baden-Württemberg sondern waren froh, dass wir uns unterstellen konnten, weil es regnete.

Auf den Pfaden hinab ins Remstal erfreuten wir uns am legendären Wasserfall „Forellensprung“, dem alten Flößerbrunnen und dem geheimnisvoll wirkenden „Bärenbachsee“.

Unterwegs hatten wir immer wieder schöne Ausblicke bis zu den drei Kaiserbergen der Schwäbischen Alb.

Spirituelle Wanderung zum Geiststein

Von Urbach aus wanderten wir durchs Lützelbachtal, bis zu einem riesigen Sandsteinmonument, dem Geiststein.

Geiststein

Dieser war vielleicht einmal eine keltische Kultstätte und im 16. Jahrhundert trafen sich dort auch die Wiedertäufer zu nächtlichen Gottesdiensten und zum Zungenreden, das als Gegenwart des Heiligen Geistes gewertet wurde. Meistens wird hierbei der Verstand abgeschaltet, so dass der Beter nicht weiß, was er betet. Da man ja nie weiß, ob es sich dabei um irgendwelche dämonischen Kräfte handeln könnte – schließlich tarnt sich Satan als „Engel des Lichts“: 2. Korinther 11:13-14 – blieben wir lieber beim Schwäbisch.
Da es aber auch bewusstes Zungenreden geben soll, wäre es vielleicht doch sinnvoll sich diese Fähigkeit des Channelns anzueignen.

Einige von uns verbanden sich bereits beim Schweigemarsch in den letzten 10 Minuten vor dem Eintreffen beim Geiststein mit ihrem Chi und waren in ihrer Mitte, als wunderschöne Musik erklang: Es war der „Reigen der seligen Geister“ dem bereits Orpheus lauschen durfte, als er Eurydike in der Unterwelt suchte.
Die Hellsichtigen unter uns nahmen den Reigen der seligen Geister vielleicht auch folgendermaßen wahr:

Danach bewunderten wir die Mammutbäume und tummelten uns noch im Römerkastell, trafen dort auf Museums- Römer mit ihrem Verkaufsstand und hatten uns in einer Pizzaria noch viel zu erzählen.