Tag-Archiv | Vollmond

Once in a Blue Moon

Blue Moon

Heute Nacht wird wieder eine ganz besondere Nacht sein.

Wenn der Vollmond zum 2. Mal in einem Monat erscheint, oder wenn in einer Jahreszeit (zwischen Frühlingsanfang und Sommeranfang) vier Vollmonde erscheinen, heißt die Nacht des 3. Vollmondes  Blaumond (blue moon), weil es so selten stattfindet, also nur etwa alle zweieinhalb Jahre: once in a blue moon, wie die Engländer sagen.

In dieser 15. Nacht im Monat Schaban wird auch Allah von den Muslimen um Vergebung ihrer Sünden gebeten um bis Ramadan wieder rein zu sein.

Es ist die segensreiche Nacht der Vergebung in der das Schicksal für das nächste Jahr festgeschrieben wird.

Diese Nacht wird auch oft mit Feuerwerk begrüßt und die Moscheen strahlen hell erleuchtet, wie in den anderen heiligen Kandil- Nächten(Kandil heißt leuchten). So wurde diese heiligen Nächte schon im Osmanischen Reich zelebriert.

Am nächsten Morgen ist dann Fasten angesagt und die Gräber der Angehörigen werden besucht.

Wie feiert ihr denn diese Nacht?

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Vollmond- Meditation

Ich bin

Ich spiegele mich heute nicht in anderen Personen, sondern werde ganz mit mir alleine sein.

Damit dieser Gedanke kräftig wird, senke ich ihn tief in mein Herzchakra hinein.

Mit Hilfe der besonderen Mondkraft richte ich in der Dunkelheit der Nacht meine Aufmerksamkeit nach innen, zur Göttin.

Um zufrieden zu werden, muss ich nichts tun. Kein Wunsch und kein Bedürfnis lenken mich zu einem Ziel.

Ich beobachte und lasse geschehen, während ich alleine in meine eigene Tiefe eindringe und mich dem Dunkeln in mir stelle.

Irgendwann fühle ich mich mit allem verbunden.

Ich lauschte den Schwingungen der Keimsilben:

http://dschjotiblog00.blog.de/2010/01/15/chakra-singen-voller-tantra-mantra-yantra-7762755/

http://dschjotiblog00.blog.de/2010/05/13/chakra-meditation-sanskrit-buchstaben-8582061/

http://dschjotiblog00.blog.de/2012/10/05/lichtsaeule-entstand-intonieren-keimsilben-14981673/

Nach einer Weile finde ich mich in allem wieder.

Ich bin.

Urlaub im Hause der Adam`s Family

Olonne, das bei den Kelten einst Ol ona hieß, weil es wie ein aus dem Wasser ragender Hügel aussah, zeichnet sich heutzutage durch ein wirres Straßenlabyrinth ohne gerade und parallele Straßen aus, in der sogar Straßenschilder gar nicht oder falsch angebracht sind. So war es kein Wunder, dass das Navi das Auto quer durch die Pampa über Holperstrecken zu meiner Unterkunft führte.

Ich landete auf meiner Suche nach Abwechslung und Kontrast in der wilden Küstenlandschaft von Château d’Olonne ausgerechnet im Hause der Adams` Family, gleich neben dem Flugplatz.

Vierzehn Tiere, nebst ihren beiden Besitzern, lebten zuvor in diesem Haus.

Gleich in der ersten nebelverhangenen Vollmondnacht glaubte ich das lange Tuten eines Nebelhorns zu hören. Es war wie das Rufen aus einer anderen Welt.

Schlaftrunken torkelte ich in den mondbeschienenen Garten und sah, wie eine tote Maus in meinem durch das Mondlicht hell erleuchteten Swimmingpool badete. Überall in den Büschen wandelten Naturgeister umher:

In den nächsten Tagen gingen noch viele Spinnen in den Freitod. Aber es nützte ihnen auch nichts, dass sie immer zu zweit badeten. Sie konnten einfach nicht schwimmen.

Chandra Namaskar, der Gruss an den Mond

Mondtänzerin

Mit dem Aufgang des Vollmondes kehrt Stille in mich ein und während ich dem Mond meine Finger entgegenstrecke und mich wie ein Baum im Wind nach rechts und nach links neige, schwebe ich bereits in höhere Bewusstseinssphären zu Shiva empor.

Ich fühle wie mein Atem ganz ruhig in mich ein und ausströmt:

Ich grüße den Mond mit diesem uralten Ritual… und spüre wie seine Energien zu mir fließen und mein Denken zum Stillstand kommt.

Meine Füße sind tief verwurzelt mit der Erde und oben trage ich den Himmel auf meinen Händen. Ich ziehe mich zusammen und recke und strecke meine Glieder in alle Richtungen, tanze, bete und spiele mit den Anziehungskräften zwischen Erde und Mond. Die Schwere zieht aus meinem Körper hinaus und ich fühle mich ganz leicht.

Mein drittes Auge öffnet sich und mit der Zeit kann ich meinen Lichtkörper von innen erkennen. Wärmende Strahlen ummanteln mich. Das Licht vibriert und Ammas glitzernde Augen funkeln mich an. Ich lausche der Hymne an Shiva und sehe ihn tanzen, während der Mond aus dem Milchozean heraussteigt:

Die Energie strömte so stark, dass ich mich nach dieser Meditation mit einem Eis kühlen musste. Ich fühlte mich, wie ein aus der Asche gestiegener Phoenix:

Siehe: http://dschjotiblog00.blog.de/2009/10/17/hoelle-himmel-tanzt-bewegungsablauf-daikinitanz-transformieren-hoelle-himmel-daikinipraxis-versuch-7187919/

Die feinstofflichen Energien bei Vollmond

Manche Menschen und Tiere verhalten sich bei Vollmond seltsam.

Wenn wir negative Gefühle wie Zorn, Gier, Süchte usw. mit uns herum tragen, dann kriechen diese bei Vollmond wie Dämonen aus dem Unterbewusstsein hervor und beherrschen uns während dieser Zeit. Unsere Gedanken werden verwirrt.

Vollmond ist für viele Tiere, besonders Meerestiere, der Auslöser zum Sex. Wolfsheulen und Katzenjaulen sind uns bekannt. Bei mir flogen gestern mehrmals Vögel gegen die Fensterscheiben.

Nun waren wir gestern, kurz vor Vollmond, beim Sonnenhof in Stuttgart. Dort leben zwei Alpakamännchen mit einer Schafsherde zusammen. Da sie keine Alpakaweibchen fanden, schnappten sie sich ein Schaf, das sie übel zurichteten. Einmal dachte ich, ihm würde das Genick gebrochen. Es war so geschwächt, dass es nicht einmal mehr aufstehen und weglaufen konnte.

Die anderen Schafe drängten sich verängstigt hinter ein Holzbrett, dass sie aber auch nicht wirklich schützen konnte.

Dann kämpften die beiden Alpakamännchen miteinander, spukten sich an und gaben laute irre Geräusche von sich.

Als wir im Sonnenhof- Café Bescheid sagten, dauerte es so lange, bis die endlich Zuständigen zu den Tieren kamen, dass das inzwischen hinkende Schaf mit seiner Herde am anderen Ende des Geheges graste und die beiden Alpakamännchen nur noch vor sich hin schnauften.

http://www.myvideo.de/movie/9207970
Alpakas vergewaltigen Schafe – MyVideo

Dann erfuhren wir, dass am Tag zuvor dasselbe passiert war und ein anderes Schaf dabei gestorben ist. Seine Blase hing heraus!

In Indien wird bei Vollmond Purnima gefeiert. Spirituell Suchende bitten dann sowohl um positive Energien für ihre Entwicklung, als auch um Schutz vor negativen Wesenheiten oder Energien, die zu dieser Zeit freigesetzt werden:

OM BHUR BHUVAH SWAH
TAT SAVITUR VARENYAM
BHARGO DEVASYA DHIMAHI
DHIYO YO NAH PRACHODAYAT

Om, wir meditieren über das verehrungswürdige Göttliche,
den Urgrund der drei Welten, Erde, Luftraum und himmlische Regionen.
Möge das Höchste Göttliche uns erleuchten, auf dass wir die höchste Wahrheit erkennen.

Macht das Suchen süchtig?

Ostereierbaumspiegel

Jedes Jahr muss der Tag für Ostern gesucht werden, weil er kein festes Datum hat, sondern auf den 1. Sonntag nach dem Vollmond nach der Frühlings- Tag- und Nachtgleiche fällt. Wenn ich am Mittwochabend nicht zufällig den Vollmond durch die Wolken scheinen gesehen hätte, ich möglicherweise Ostern verpasst…

In diesem Video werdet Ihr erkennen, warum in alten Zeiten die Osterfeuer entfacht wurden und sie auch heute noch wichtig sind. Die Geister des Winters müssen verbrannt werden, damit sie der keimenden Saat nicht mehr anhaben können. Die Asche wurde als Dünger auf den Feldern verteilt.

„Sucht“ bedeutet übrigens im mittelhochdeutschen das was „krank“ macht. Es ist ein unwiderstehliches „Suchen“ nach etwas, eine Gier, die nie wirklich zufriedengestellt wird: nach Feiertagen, Ostereiern, Uhren…

Ich wünsche Euch dass ihr ein schönes Osterfest verbringt und viel Spaß beim Uhrensuchen, wenn ihr die Zeit umstellen wollt…

Feuerpuja bei Vollmond

In der Vollmondnacht des 29. September hatten wir das Sternzeichen Waage.

Der Fische-Vollmond weckte an diesem Samstag unsere Kreativität.

Wir hatten auf Zetteln aufgeschrieben, was wir loslassen wollten, um es bei unserer Feuerzeremonie dem Feuer zur Transformation zu übergeben.

Wir baten den Himmel und die geistigen Helfer um ihre Unterstützung.

Wir nahmen dann Reis in die Hand und warfen ihn ins Feuer. Dabei sprachen wir: „ich lasse los und bitte um Transformation“.

In Indien wird mit dem Werfen von Reis eine symbolische Vertreibung des Teufels dargestellt.
Nachdem wir um das Feuer tanzten und gesungen haben, stellten wir erstaunt fest, dass ein Holzscheit sich im Feuer auf und ab bewegte, wie eine Waage.